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Achtung! Das Lehrangebot ist noch nicht vollständig und wird bis Semesterbeginn laufend ergänzt.

070130 SE Seminar - FILM NOIR: Der andere Kontinent (2016W)

ARGENTINIEN / MEXIKO / KUBA Exil und Transatlantischer Kulturtransfer

6.00 ECTS (2.00 SWS), SPL 7 - Geschichte
Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

Termine:

11.10.2016 - 17.00
18.10.2016 - 17.00
15.11.2016 - 17.00
29.11.2016 - 17.00
13.12.2016 - 17.00
10.01.2017 - 17.00
31.01.2017 - 17.00

Details

max. 25 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine

Termine:
MO 11.10.2016, 17.00-21.00
MO 18.10.2016, 17.00-21.00
MO 15.11.2016, 17.00-21.00
MO 29.11.2016, 17.00-21.00
MO 13.12.2016, 17.00-21.00
MO 10.01.2017, 17.00-21.00
MO 31.01.2017, 17.00-21.00
Ort: Metrokino, 1010 Wien, Johannesgasse 4


Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Das Seminar beschäftigt sich mit der historisch kontextualisierten Analyse visueller Quellen, ihrer Einbettung in Kultur- und Zeitgeschichte und mit den Besonderheiten filmischer Materialien sowohl konzeptionell als auch filmpraktisch. Das Seminar konzentriert sich auf den Zusammenhang zwischen lateinamerikanischen Nachkriegspolitiken, Exil und dem Film Noir. Auch im südlichen Teil des Kontinents entstanden zahlreiche Noir-Produktionen, die noch wenig bis gar nicht behandelt wurden. Neben der Bedeutung Argentiniens und Mexikos als Zentren des Exils für Kunstschaffende aus Europa, sind auch deren spätere Staatsoberhäupter wie etwa Juan Domingo Peron, deren politischer Kurs sowie deren damit einhergehender Einfluss auf die Filmproduktion von nicht zu vernachlässigenden Belangen. Eine zentrale Rolle spielt im Seminar die Bedeutung der Psychoanalyse für das Filmschaffen und die Verbindung des (latein)amerikanischen Studio-Films mit visuellem Kulturtransfer: Welche Rolle haben die aus Europa vertriebenen Filmschaffenden im Film Noir narrativ, konzeptionell, ästhetisch, darstellerisch, kamera-, beleuchtungs-, tontechnisch und musikalisch gespielt? Bezüge auf den deutschsprachigen und französischen Film der 20er und 30er Jahre sollen hergestellt, die Entwicklung einer transatlantischen Filmsprache untersucht und schließlich das Fortwirken des Film Noir im 'Neo'-Film Noir diskutiert werden. Interessierte Studierende können sich der filmpraktischen Seite widmen.

Spanisch-Kenntnisse sind von Vorteil, gute Englisch-Kenntnisse sind erforderlich.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Regelmäßige aktive Teilnahme; ein mündliches Kurzreferat mit Handout (zentrale Thesen) zu einem Text der Pflichtlektüre oder zu einer Person aus dem Kreis der Filmschaffenden, die in diesem Semester im Zentrum stehen. Die schriftliche Abschlussarbeit (z.B. Konzentration auf die kontextualisierte Analyse eines Films oder eines/einer Filmschaffenden) wird nach Ende des Semesters ausgedruckt im Sekretariat für Zeitgeschichte eingereicht. Studierende, die einen filmpraktischen Leistungsnachweis erbringen wollen, sollten ihr Projekt (auch als Gemeinschaftsarbeit) in der Sprechstunde vorstellen. Treatment oder Drehbuch sowie Rough Cut werden ebenfalls vorgestellt, der fertige Film auf einer DVD abgegeben.

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Prüfungsstoff

Literatur


Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

MA Geschichte 14: SE aus Geschichte im Pflichtmodul 4 (6 ECTS) | Diplom UF Geschichte: Seminar zur Historisch-Kulturwissenschaftliche Europaforschung (6 ECTS) | MA Globalgeschichte: Seminar Vertiefung 1 (6 ECTS)

Letzte Änderung: Fr 31.08.2018 08:49