070182 VO Vorlesung Vertiefung 2 (2010W)
Globalgeschichtliche Aspekte der sogenannten "Maurenfrage": Zur Rolle islamischer Mächte in der Weltpolitik der frühen Neuzeit (15.-17.Jh.)
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Sprache: Deutsch
Lehrende
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- Mittwoch 06.10. 15:00 - 16:30 Hörsaal 32 Hauptgebäude, 1.Stock, Stiege 9
Information
Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung
Das sogenannte "Lange 16. Jahrhundert", ein Zeitraum, der vom ausgehenden Spätmittelalter bis tief in die Frühe Neuzeit reicht, ist nicht nur durch das Aufkommen weltweit tätiger Großmächte, allen voran die iberischen Mächte Portugal und Spanien, gekennzeichnet, sondern durch eine Verdichtung internationaler Kontakte und einer Verschärfung internationaler Konflikte - nicht zuletzt unter dem Aspekt ideologisch-religiöser Dissidenz (Reformation, Gegenreformation, Inquisition und Vertreibung aller nichtchristlichen Bewohner von der Iberischen Halbinsel). Die Vorlesung zeichnet diesen ersten echten "Weltkonflikt" der Geschichte mitsamt seiner ideologischen Verwerfungen unter besonderer Berücksichtigung des Anteils, den die islamischen Mächte daran hatten, nach.
Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel
Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab
Prüfungsstoff
Literatur
Feldbauer, Peter / Liedl, Gottfried, Die islamische Welt bis 1517. Wirtschaft. Gesellschaft. Staat. Wien 2008.
Feldbauer, Peter / Jean-Paul Lehners (Hgg.), Die Welt im 16. Jahrhundert (Globalgeschichte Band 3). Wien 2008.
Feldbauer, Peter / Jean-Paul Lehners (Hgg.), Die Welt im 16. Jahrhundert (Globalgeschichte Band 3). Wien 2008.
Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis
Diplom: A4, R4; MA Globalgeschichte und Global Studies, Vertiefung 2; Magister Globalgeschichte: MWG09, MWG10, MWG12; MA-Geschichte, Frühe Neuzeit Vertiefung 1;
Letzte Änderung: Mo 07.09.2020 15:30