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Achtung! Das Lehrangebot ist noch nicht vollständig und wird bis Semesterbeginn laufend ergänzt.

070183 GR Guided Reading - Der Dreißigjährige Krieg in Selbstzeugnissen (2019S)

Krieg und Gewalt aus der Sicht von Zeitzeugen

4.00 ECTS (2.00 SWS), SPL 7 - Geschichte
Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

Details

max. 25 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Dienstag 05.03. 09:45 - 11:15 Hörsaal 29 Hauptgebäude, 1.Stock, Stiege 7
Dienstag 19.03. 09:45 - 11:15 Hörsaal 29 Hauptgebäude, 1.Stock, Stiege 7
Dienstag 26.03. 09:45 - 11:15 Hörsaal 29 Hauptgebäude, 1.Stock, Stiege 7
Dienstag 02.04. 09:45 - 11:15 Hörsaal 29 Hauptgebäude, 1.Stock, Stiege 7
Dienstag 09.04. 09:45 - 11:15 Hörsaal 29 Hauptgebäude, 1.Stock, Stiege 7
Dienstag 30.04. 09:45 - 11:15 Hörsaal 29 Hauptgebäude, 1.Stock, Stiege 7
Dienstag 07.05. 09:45 - 11:15 Hörsaal 29 Hauptgebäude, 1.Stock, Stiege 7
Dienstag 14.05. 09:45 - 11:15 Hörsaal 29 Hauptgebäude, 1.Stock, Stiege 7
Dienstag 21.05. 09:45 - 11:15 Hörsaal 29 Hauptgebäude, 1.Stock, Stiege 7
Dienstag 28.05. 09:45 - 11:15 Hörsaal 29 Hauptgebäude, 1.Stock, Stiege 7
Dienstag 04.06. 09:45 - 11:15 Hörsaal 29 Hauptgebäude, 1.Stock, Stiege 7
Dienstag 18.06. 09:45 - 11:15 Hörsaal 29 Hauptgebäude, 1.Stock, Stiege 7
Dienstag 25.06. 09:45 - 11:15 Hörsaal 29 Hauptgebäude, 1.Stock, Stiege 7

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Der Dreißigjährige Krieg galt bis zum Ersten und Zweiten Weltkrieg als eine Art „Krieg der Kriege“. Gestützt auf eine lange Erinnerungskultur (etwa der Fall der Eroberung von Magdeburg 1631), auf literarische Textzeugnisse wie Grimmelhausens „Simplicissimus Teutsch“ und auf breite textliche Überlieferungen (etwa durch das „Theatrum Europaeum“ oder Flugblätter) verbinden sich damit bis heute in der breiteren Öffentlichkeit vielfältige Assoziationen. Die vorliegende Lehrveranstaltung versucht die Selbstzeugnisse aus diesem Krieg stärker in den Blick zu nehmen: verschiedene soziale Schichten, etwa Söldner, Handwerker und Geistliche, werden behandelt. Die Selbstzeugnisse sollen in einen forschungeschichtlichen Rahmen eingeordnet werden.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Woche für Woche werden wir gemeinsam Texte, die auf der Moodle-Plattform bereitgestellt werden, lesen, zum Teil auch im Deutsch der Frühen Neuzeit. Im Vorfeld der jeweiligen Einheit müssen Sie kurze Essays/Rückmeldungen zu diesen Texten verfassen, die wir dann gemeinsam mit dem Text diskutieren werden. Neben den Essays wird auch die Beteiligung an der Diskussion ein wichtiger Punkt sein.

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Abgabe der Essays, Teilnahme an der Diskussion, regelmäßige Anwesenheit (zwei Absenzen werden toleriert)

Prüfungsstoff

Lektüre der Texte, schriftliche Reaktionen

Literatur

Christoph Kampmann, Europa und das Reich im Dreißigjährigen Krieg. Kohlhammer(Stuttgart 2008)
Benigna von Krusenstjern, Hans Medick (Hrsg.): Zwischen Alltag und Katastrophe. Der Dreißigjährige Krieg aus der Nähe (Göttingen 2001).
Hans Medick: Der Dreißigjährige Krieg. Zeugnisse vom Leben mit Gewalt (Göttingen 2018).
Geoffrey Parker: Der Dreißigjährige Krieg. Aus dem Englischen übersetzt von Udo Rennert (Frankfurt am Main 1991).
Peter H. Wilson: Der Dreißigjährige Krieg. Eine europäische Tragödie (Darmstadt 2017).

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

Epoche: Neuzeit
Aspekte: Politikgeschichte, Wirtschafts- und Sozialgeschichte

Letzte Änderung: Fr 28.06.2019 18:47