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Jetzt impfen lassen für ein sicheres Miteinander im Herbst!

Um allen Angehörigen der Universität Wien einen guten und sicheren Semesterbeginn zu ermöglichen, gibt es von Samstag, 18. September, bis Montag, 20. September die Möglichkeit einer COVID-19-Impfung ohne Terminvereinbarung am Campus der Universität Wien. Details unter https://www.univie.ac.at/ueber-uns/weitere-informationen/coronavirus/.

Achtung! Das Lehrangebot ist noch nicht vollständig und wird bis Semesterbeginn laufend ergänzt.

070194 SE Seminar - Ein Imperium der Musik (2020S)

Die musikalische Moderne im Habsburgerreich und seinen Nachfolgestaaten

8.00 ECTS (2.00 SWS), SPL 7 - Geschichte
Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

An/Abmeldung

Hinweis: Ihr Anmeldezeitpunkt innerhalb der Frist hat keine Auswirkungen auf die Platzvergabe (kein "first come, first served").

Details

max. 25 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Dienstag 17.03. 16:00 - 17:30 Hörsaal des Instituts für Osteuropäische Geschichte UniCampus Hof 3 2R-EG-07 (Vorbesprechung)
Dienstag 21.04. 16:00 - 17:30 Hörsaal des Instituts für Osteuropäische Geschichte UniCampus Hof 3 2R-EG-07 (Vorbesprechung)
Dienstag 16.06. 16:00 - 17:30 Hörsaal des Instituts für Osteuropäische Geschichte UniCampus Hof 3 2R-EG-07 (Vorbesprechung)
Montag 21.09. 09:30 - 16:00 Seminarraum des Instituts für Osteuropäische Geschichte UniCampus Hof 3 2Q-EG-27
Dienstag 22.09. 09:30 - 16:00 Seminarraum des Instituts für Osteuropäische Geschichte UniCampus Hof 3 2Q-EG-27
Mittwoch 23.09. 09:30 - 16:00 Seminarraum des Instituts für Osteuropäische Geschichte UniCampus Hof 3 2Q-EG-27

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Das interdisziplinäre Master-Seminar befasst sich mit der Geschichte der musikalischen Moderne im späten Habsburgerreich (1780-1918). Es soll zunächst diskutiert werden, auf welchen kulturellen und sozialen Grundlagen die Wiener Klassik beruhte und wie sich das "musikalische Reich" im 19. Jahrhundert entwickelte. Dabei soll nicht nur gehobene Konzertmusik und die Oper im Vordergrund stehen, sondern auch populäre Musik.
Zum Abschluss geht das Seminar der Frage nach, warum und wie sich die Komponisten nach der Jahrhundertwende von den musikalischen Konventionen des 19. Jahrhundert abwandten und neue Kompositionstechniken und Stilformen entwickelten. Hierbei geht es unter anderem um die Wiener Moderne rund um Arnold Schönberg, die der tschechischen Moderne gegenüber gestellt wird, die stärker von ethno-musikologischen Interessen getragen wurde.
Das Seminar basiert auf dem Konzept des Blended Learning. Nach der Themenvergabe werden während des Sommersemesters zur Vorbereitung des Blockseminars Ende September auf der Basis der angegebenen Sekundärliteratur kleine Synopsen und Kommentare von Texten eingereicht. Im Blockseminar werden dann die Referate gehalten, die in Hausarbeiten vertieft werden können.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Lektüre der Literatur im Syllabus
Einreichung von Texten im Rahmen des Blended Learning
Durchgehende Präsenz während des Blockseminars
Präsentation eines Forschungsthemas
Seminararbeit (ca. 20 Seiten)

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Fundierte, phantasievolle und quellengestützte Kombination von Geschichte und Musik

Prüfungsstoff

Literatur

Daniel Morat, Zur Geschichte des Hörens. Ein Forschungsbericht, in: Archiv für Sozialgeschichte 51 (2011), 695-716.
Carl Schorske, Wien. Geist und Gesellschaft im Fin de Siècle, Frankfurt a.M.: S. Fischer Verlag, 1982, 305-346.
Peter Burke, What is Cultural History, Cambridge: Polity Press, 2004, 1-5, 100-126.
Moritz Csáky, Die Ideologie der Operette und Wiener Moderne: ein kulturhistorischer Essay, Wien: Böhlau, 1998², 62-108.
Derek B. Scott, Sounds of the Metropolis: The Nineteenth-Century Popular Music Revolution in London, New York, Paris and Vienna (New York: Oxford University Press, 2008), 39-48; 131-137.
Derek Sayer, The Coasts of Bohemia. A Czech History, Princeton: Princeton University Press, 1998 (Auszüge).
Scott Spector, Prague Territories. National Conflict and Cultural Innovation in Franz Kafka´s Fin de Siécle, Berkeley: University of California Press, 2000 (Auszüge).
Zdenka Janáčková, My Life with Janáček. The Memoirs of Zdenka Janáčková. Edited and translated by John Tyrrell, London: Faber & Faber, 2003 (Auszüge).
Alois Hába, Mein Weg zur Viertel- und Sechsteltonmusik, München: Filmkunst Musikverlag, 1986.

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

MA Geschichte (2014 und 2019): Osteuropäische Geschichte, Neuzeit, Zeitgeschichte, Frauen- und Geschlechtergeschichte, Wirtschafts- und Sozialgeschichte, Historisch-Kulturwissenschaftliche Europaforschung, Österreichische Geschichte
IMA Osteuropastudien (2014 und 2019): M3.1, M4

Letzte Änderung: Mo 07.09.2020 15:20