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070195 KU Geschichtswissenschaftliche Arbeitstechniken und Archivkunde (2019W)

Zwangsarbeit im langen 20. Jahrhundert

7.00 ECTS (3.00 SWS), SPL 7 - Geschichte
Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

An/Abmeldung

Details

max. 25 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Donnerstag 10.10. 09:00 - 12:00 Seminarraum 1, Institut für Zeitgeschichte, 1090 Wien, Spitalgasse 2-4, Hof 1
Donnerstag 17.10. 09:00 - 12:00 Seminarraum 1, Institut für Zeitgeschichte, 1090 Wien, Spitalgasse 2-4, Hof 1
Donnerstag 24.10. 09:00 - 12:00 Seminarraum 1, Institut für Zeitgeschichte, 1090 Wien, Spitalgasse 2-4, Hof 1
Donnerstag 31.10. 09:00 - 12:00 Seminarraum 1, Institut für Zeitgeschichte, 1090 Wien, Spitalgasse 2-4, Hof 1
Donnerstag 07.11. 09:00 - 12:00 Seminarraum 1, Institut für Zeitgeschichte, 1090 Wien, Spitalgasse 2-4, Hof 1
Donnerstag 14.11. 09:00 - 12:00 Seminarraum 1, Institut für Zeitgeschichte, 1090 Wien, Spitalgasse 2-4, Hof 1
Donnerstag 21.11. 09:00 - 12:00 Seminarraum 1, Institut für Zeitgeschichte, 1090 Wien, Spitalgasse 2-4, Hof 1
Donnerstag 28.11. 09:00 - 12:00 Seminarraum 1, Institut für Zeitgeschichte, 1090 Wien, Spitalgasse 2-4, Hof 1
Donnerstag 12.12. 09:00 - 12:00 Seminarraum 1, Institut für Zeitgeschichte, 1090 Wien, Spitalgasse 2-4, Hof 1
Donnerstag 09.01. 09:00 - 12:00 Seminarraum 1, Institut für Zeitgeschichte, 1090 Wien, Spitalgasse 2-4, Hof 1
Donnerstag 16.01. 09:00 - 12:00 Seminarraum 1, Institut für Zeitgeschichte, 1090 Wien, Spitalgasse 2-4, Hof 1
Donnerstag 23.01. 09:00 - 12:00 Seminarraum 1, Institut für Zeitgeschichte, 1090 Wien, Spitalgasse 2-4, Hof 1
Donnerstag 30.01. 09:00 - 12:00 Seminarraum 1, Institut für Zeitgeschichte, 1090 Wien, Spitalgasse 2-4, Hof 1

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Zwangsarbeit und Lager sind ein Phänomen totalitärer Herrschaft, das im 20. Jahrhundert besonders häufig auftrat, so dass man auch vom „Jahrhundert der Lager“ spricht.
Zwangsarbeit verbindet auf verschiedenen Ebenen kriegs- und zivilgesellschaftliche Aspekte. Die rationell betriebene Erfassung, Internierung und wirtschaftliche Ausbeutung von Kriegsgefangenen und Zivilisten zählt wegen der gnadenlose Härte der Arbeits- und Lebensbedingungen zu den dunklen Kapiteln sowohl des Ersten wie auch des Zweiten Weltkrieges, und bleibt, wie zum Beispiel Japan und die Sowjetunion zeigen, nicht auf den europäischen Kriegsschauplatz beschränkt.
Der Kurs führt in das Phänomen der Zwangsarbeit ein und behandelt den Kontext von Zwangsarbeit und Lagern im ersten und zweiten Weltkrieg in globaler Perspektive. Dabei geht es um Organisationsformen („Lagersystem“), wirtschaftspolitische Implikationen und Ausprägung von Zwangsarbeit (insbesondere im Holocaust), und um Entschädigungsforderungen sowie Aufarbeitung vor Gericht.
Ziel des Seminars ist die selbständige Arbeit der Studierenden mit Archivalien und Datenbanken zum Thema Zwangsarbeit, dies wird angeleitet.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Archivarbeit, Präsentation, schriftliche Seminararbeit (15 Seiten, Zeilenabstand 1,5, Abgabe per pdf)

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Geübt werden das Arbeiten mit Archiven und Datenbanken, wissenschaftlichen Texten und der quellenkritische Umgang mit Quellen unterschiedlichen Typs, sowie das Anfertigen einer Präsentation und Seminararbeit.
Bitte beachten Sie: Nicht-Erscheinen zum Referat oder Nicht-Abgabe der Seminararbeit zur gesetzten Frist muss gemäß der Richtlinien mit 5,0 bewertet werden! Bitte schreiben Sie sich in den Kurs nur ein, wenn Sie die Voraussetzungen zeitlich erfüllen können.

Prüfungsstoff

Literatur

Sybille Steinbacher: Auschwitz. Geschichte und Nachgeschichte, München: beck 2004 (zum Kauf empfohlen)
Christoph Jahr/ Jens Thiel (Hg.): Lager vor Auschwitz. Gewalt und Integration im 20. Jahrhundert, Berlin: Metropol, 2013.
Lingen, Kerstin von/Gestwa, Klaus (Hg.): Zwangsarbeit als Kriegsressource in Europa und Asien, Paderborn: Schöningh 2014.
Herbert, Ulrich: Fremdarbeiter. Politik und Praxis des „Ausländer-Einsatzes“ in der Kriegswirtschaft des Dritten Reiches, Bonn: Dietz 31999.

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

BA Geschichte (Version 2012): PM Wissenschaftliches Denken und Arbeiten, KU Geschichtswissenschaftliche Arbeitstechniken und Archivkunde (7 ECTS).
BEd UF GSP (Version 2014): UF GSP 05, Quellen und Methoden 1, KU Geschichtswissenschaftliche Arbeitstechniken und Archivkunde (7 ECTS).
Diplom Lehramt UF GSP (Auslaufend): 1. Abschnitt, c) Geschichtswissenschaftliche Arbeitstechniken und Archivkunde (7 ECTS).

Letzte Änderung: Fr 13.09.2019 11:27