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Achtung! Das Lehrangebot ist noch nicht vollständig und wird bis Semesterbeginn laufend ergänzt.

070215 VK Vertiefungskurs Fachdidaktik I (2022S)

4.00 ECTS (3.00 SWS), SPL 7 - Geschichte
Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung
GEMISCHTPH-WIEN

An/Abmeldung

Hinweis: Ihr Anmeldezeitpunkt innerhalb der Frist hat keine Auswirkungen auf die Platzvergabe (kein "first come, first served").

Details

max. 25 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

ACHTUNG: Kursbeginn ist der 4.3.2022

Die LV wird geblockt abgehalten:

Bis auf die erste Einheit ist Abhaltung in Präsenz vorgesehen.
Bitte nehmen Sie zu den Präsenzterminen stets einen Laptop oder ein Tablet mit.

Freitag 04.03.2022 15:00 -19:00 (ZOOM)
Freitag 18.03.2022 15:00 -19:00
Freitag 01.04.2022 15:00 -19:00
Freitag 08.04.2022 15:00 -19:00
Freitag 06.05.2022 15:00 -19:00
Freitag 20.05.2022 15:00 -19:00
Samstag 11.06.2022 9:30 -17:00

Freitag 04.03. 15:00 - 19:00 Digital
Freitag 18.03. 15:00 - 19:00 Hörsaal 30 Hauptgebäude, 1.Stock, Stiege 7
Freitag 01.04. 15:00 - 19:00 Hörsaal 30 Hauptgebäude, 1.Stock, Stiege 7
Freitag 08.04. 15:00 - 19:00 Hörsaal 30 Hauptgebäude, 1.Stock, Stiege 7
Freitag 06.05. 15:00 - 19:00 Hörsaal 30 Hauptgebäude, 1.Stock, Stiege 7
Freitag 20.05. 15:00 - 19:00 Hörsaal 30 Hauptgebäude, 1.Stock, Stiege 7
Samstag 11.06. 09:45 - 17:15 Hörsaal 30 Hauptgebäude, 1.Stock, Stiege 7

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Über Jahrhunderte entwickelt sich Herrschaft vom brüchigen Personenverbandsreich des Hoch- und Spätmittelalters bis hin zum institutionalisierten Territorialstaat und dessen extremster Ausprägung im 20. Jahrhundert – dem neoliberalen und dem totalen/totalitären Staat (z. B. NS-Regime).

Die LV verbindet Begriffe wie „Staat“ oder „Demokratie“ mit der Geschichte von Herrschaft und Macht uns stellt somit einen engen Konnex zum historischem und politischem Grundlagenwissen (Epochen, Begriffe, (Basis-)Konzepte) ebenso wie zu praxisorientierter Methodik dar. Die LV deckt den Zeitraum zwischen Früher Neuzeit und Gegenwart ab. Einen Schwerpunkt werden die politische Aufklärung und die Revolutionen des 18. und 19. Jahrhunderts bilden. Den Abschluss bilden die totalitären Systeme im 20. Jahrhundert und die Europäische Integration mit einem Ausblick auf die nahe Zukunft. Zentrale Basiskonzepte wie „Macht“, „Herrschaft“ oder „Nation“ werden vorgestellt und im Längsschnitt verbunden.

Der Kurs verbindet historische Grundlagen mit aktivierender, studierendenfokussierter Methodik; er will also gleichermaßen Grundlagen- und schulisches Anwendungswissen vermitteln. Die schulische Praxis wird in der LV sowohl inhaltlich als auch methodisch angeleitet und reflektiert. Informationsblöcke werden sich mit unterrichtsorientierten Phasen abwechseln, wobei die LV-Leiter handlungs- und produktionsorientierte Arbeitsformen ins Zentrum stellen. Neben ‚traditionellen‘ Methoden wie Grafik-, Bild- oder Textanalyse kommen Plan-, Brett- und Computerspiele ebenfalls zur Anwendung.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Es handelt sich um eine prüfungsimmanente LV, in der regelmäßige Beiträge in Gruppenarbeiten sowie die Präsentation derselben erwartet werden. Es werden regelmäßig Unterrichtssequenzen und die dazugehörigen Unterlagen zu erstellen sein. Aktive Mitarbeit verbunden mit der pünktlichen Abgabe von Übungen/Aufgaben wird vorausgesetzt. Alle Arbeiten sowie eine Kursreflexion müssen gesammelt in Form eines Portfolios abgegeben werden.

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Da die LV blockweise abgehalten wird, ist einmaliges Fehlen nur in begründeten Ausnahmefällen (Prüfungen mit Bestätigung, ärztlich nachgewiesene Krankheitsfälle) möglich und keinesfalls für die erste Einheit zulässig. Ein Urlaub ist keine entschuldbare Abwesenheit. Am Ende des Kurses muss ein Portfolio abgegeben werden.

Beurteilungsmaßstab:
- Alle Aufgaben werden hinsichtlich inhaltlicher Qualität und Einhaltung der formalen Kriterien beurteilt.
- Präsentationen werden hinsichtlich Inhalt, Material, Vorgaben und Vortrag beurteilt.

Prüfungsstoff

(Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung – Anforderungen siehe Beurteilungsmaßstab)
Die Lehrveranstaltung ist stark praxisorientiert. Mitarbeit und Diskussion, die Fähigkeit zur Gruppenkoordination und gründliche Vorbereitung kompetenzorientierter Unterrichtsmodelle werden erwartet.

Literatur

- Bernsen, Daniel; Kerber, Ulf (Hg.) (2017): Praxishandbuch Historisches Lernen und Medienbildung im digitalen Zeitalter. Opladen: Barbara Budrich.
- Sandkühler, Thomas; Bühl-Gramer, Charlotte; John, Anke; Schwabe, Astrid; Bernhardt, Markus (Hg.) (2018): Geschichtsunterricht im 21. Jahrhundert. Eine geschichtsdidaktische Standortbestimmung. Sonderausgabe für die Bundeszentrale für politische Bildung. Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung (Schriftenreihe / Bundeszentrale für politische Bildung, Band 10294).
- Gautschi, Peter (2015): Guter Geschichtsunterricht. Grundlagen, Erkenntnisse, Hinweise. 3. durchges. und korr. Aufl. Schwalbach: Wochenschau Verlag (Forum Historisches Lernen).
- „Bilder“ Aus Politik und Zeitgeschichte - Bundeszentrale für politische Bildung (Schriftenreihe APuZ / Bundeszentrale für politische Bildung, Band 31, 2009)
- Oswalt, Vadim (2016): Planung von Unterrichtseinheinheiten. Wie man Geschichte (an)ordnen kann. Hrsg. v.: Debus, Bernward u.a. in: Kleine Reihe.Geschichte.Didaktik und Methodik. Wochenschau Verlag. Schwalbach/Ts., 2016.
- Rauh, Robert (2018): Geschichte kompetent unterrichten. Wie sich Kompetenzorientierung im Geschichtsunterricht umsetzen lässt. Wochenschau Verlag. Frankfurt/M., 2018.

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

BA UF: Vertiefungskurs Fachdidaktik I (4 ECTS)

Letzte Änderung: Do 03.03.2022 13:56