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070256 SE Seminar - Habsburg Pop. Die Geschichte populärer Musik im späten Habsburgerreich (2019S)

6.00 ECTS (2.00 SWS), SPL 7 - Geschichte
Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

Details

max. 25 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Vorbereitungstreffen am 18. Juni 2019 (12:30-14:00)
Blockseminar in der 38/39. Kalenderwoche

Dienstag 18.06. 12:30 - 14:00 Seminarraum des Instituts für Osteuropäische Geschichte UniCampus Hof 3 2Q-EG-27
Freitag 20.09. 09:00 - 13:00 Seminarraum des Instituts für Osteuropäische Geschichte UniCampus Hof 3 2Q-EG-27
Montag 23.09. 09:00 - 17:00 Seminarraum des Instituts für Osteuropäische Geschichte UniCampus Hof 3 2Q-EG-27
Dienstag 24.09. 09:00 - 17:00 Seminarraum des Instituts für Osteuropäische Geschichte UniCampus Hof 3 2Q-EG-27
Mittwoch 25.09. 09:00 - 12:00 Seminarraum des Instituts für Osteuropäische Geschichte UniCampus Hof 3 2Q-EG-27

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Die Geschichte populärer Musik im späten Habsburgerreich

Das Habsburgerreich ist heute in der Musikgeschichte vor allem für die Wiener Klassik und etwa ein Dutzend kanonisierter Komponisten von Haydn bis Schönberg bekannt. Das Seminar konzentriert sich dagegen auf populäre Genres wie die Operette, Militärmärsche und Tanzmusik sowie deren Komponisten, Interpreten und Aufführungsorte. Es geht somit auch um die Institutionen, sozialen Funktionen und Märkte populärer Musik. Die interdisziplinäre Lehrveranstaltung bewegt sich damit an der Schnittstelle zwischen Musikgeschichte sowie Kultur- und Sozialgeschichte.
Das Seminar wird Ende September bzw. in der letzten Woche des Sommersemesters als Blockveranstaltung angeboten, damit genügend Zeit für die Präsentation und Diskussion der Forschungsthemen bleibt, die in einer Sitzung während des regulären Semesters Mitte Juni festgelegt werden. Vorkenntnisse in der Musikwissenschaft oder durch eigenes Musizieren wären nützlich. Zur Bearbeitung von Fallstudien in Böhmen, Galizien, Ungarn und anderen Kronländern wären entsprechende Sprachkenntnisse wünschenswert, stellen jedoch keine Voraussetzung dar. Die Literatur ist bereits vor dem ersten Treffen zu anzulesen, um theoretische Grundlagen zu erwerben und sich in dem weiten Forschungsfeld möglichst konkrete Themen zu suchen, die u.a. in der Analyse eines einzelnen Musikstücks und seines Komponisten, eines bekannten Interpreten, der Rezeption populärer Genres durch bestimmte gesellschaftliche Gruppen, eines Musikverlags oder eines Tanzlokals liegen können.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Lektüre der Literatur im Syllabus
Durchgehende Präsenz
Präsentation eines Forschungsthemas (möglichst mit Musikbeispielen)
Seminararbeit (ca. 20 Seiten)

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Prüfungsstoff

Literatur

Peter Burke, What is Cultural History, Cambridge: Polity Press, 2004, 1-5, 100-126.
Daniel Morat, Zur Geschichte des Hörens. Ein Forschungsbericht, in: Archiv für Sozialgeschichte 51 (2011), 695-716.
Scott, Derek B. Sounds of the Metropolis: The Nineteenth-Century Popular Music Revolution in London, New York, Paris and Vienna (New York: Oxford University Press, 2008), 39-48; 131-137.
Weber, William. "Mass Culture and the Reshaping of European Musical Taste, 1770-1870" in International Review of the Aesthetics and Sociology of Music 8 (1977), 5-22.
Moritz Csáky, Die Ideologie der Operette und Wiener Moderne: ein kulturhistorischer Essay, Wien: Böhlau, 1998², 62-108.
Martina Nussbaumer, Musikstadt Wien. Die Konstruktion eines Images, Freiburg i. Br. - Berlin - Wien 2007, 7-31 und 355-364.
Carl Schorske, Wien. Geist und Gesellschaft im Fin de Siècle, Frankfurt a.M.: S. Fischer Verlag, 1982, 305-346.

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

MA Geschichte: Neuzeit, Globalgeschichte, Osteuropäische Geschichte, Österreichische Geschichte, Frauen- und Geschlechtergeschichte, Historisch-Kulturwiss. Europaforschung, Wirtschafts- und Sozialgeschichte (PM 4)
Diplom UF: Osteuropäische Geschichte, Wirtschafts- und Sozialgeschichte, Frauen- und Geschlechtergeschichte, Historisch-Kulturwiss. Europaforschung
ID MA Osteuropastudien: M3.1

Letzte Änderung: Fr 23.08.2019 15:07