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070305 VO Vorlesung - Die Geschichte des Holocaust in der UdSSR (2019S)

Quellen, Historiographie, Erinnerungskultur

4.00 ECTS (2.00 SWS), SPL 7 - Geschichte

An/Abmeldung

Details

Sprache: Deutsch, Englisch

Prüfungstermine

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Achtung! Die Termine des LV-Teils von Frau Winkler werden statt wie ursprünglich angekündigt im April nun in der Zeit von 27.5. bis 4.6.2019 im Seminarraum des Instituts für Osteuropäische Geschichte nachgeholt! Verzeihen Sie die Umstände. Bitte beachten Sie weiters, dass der LV-Teil von Frau Winkler auf Deutsch gehalten werden wird, während die LV-Teile von Herrn Altman auf Englisch gehalten wurden.

Montag 04.03. 18:30 - 20:00 Hörsaal C2 UniCampus Hof 2 2G-K1-03
Montag 11.03. 16:45 - 20:00 Hörsaal C2 UniCampus Hof 2 2G-K1-03
Montag 18.03. 16:45 - 20:00 Hörsaal C2 UniCampus Hof 2 2G-K1-03
Montag 25.03. 16:45 - 20:00 Hörsaal C2 UniCampus Hof 2 2G-K1-03
Montag 27.05. 16:00 - 17:30 Seminarraum des Instituts für Osteuropäische Geschichte UniCampus Hof 3 2Q-EG-27
Dienstag 28.05. 12:30 - 15:45 Seminarraum des Instituts für Osteuropäische Geschichte UniCampus Hof 3 2Q-EG-27
Freitag 31.05. 08:30 - 11:45 Seminarraum des Instituts für Osteuropäische Geschichte UniCampus Hof 3 2Q-EG-27
Montag 03.06. 16:00 - 17:30 Seminarraum des Instituts für Osteuropäische Geschichte UniCampus Hof 3 2Q-EG-27
Dienstag 04.06. 12:30 - 15:45 Seminarraum des Instituts für Osteuropäische Geschichte UniCampus Hof 3 2Q-EG-27

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Lernziel des Kurses ist eine Einführung in die Spezifika des Holocaust in der Sowjetunion, wo nahezu die Hälfte der Opfer der so genannten Endlösung umkamen. Den Studierenden soll neben der Geschichte des Holocaust in dieser Region ein Überblick über den
erinnerungspolitischen Umgang mit dem Thema während der Sowjetzeit vermittelt werden, an den ein Blick in die Gegenwart ausgewählter osteuropäischer Staaten sowie ihre geschichtspolitische Behandlung des Themas anschließt. Warum ist eine derartige Vorlesungsreihe erstrebenswert für die Universität Wien? Österreich ist seit Bestehen der International Holocaust Remembrance Alliance deren Mitglied, die Vermittlung des Holocaust
erfolgt im Wesentlichen im schulischen Umfeld und in Gedenkstätten wie dem ehemaligen Konzentrationslager Mauthausen. Jeder österreichische Schüler ist somit über die Grundzüge des Holocaust informiert. Dass knapp die Hälfte aller 6 Millionen Holocaustopfer sowjetische Juden waren, die an ihren Heimatorten ermordet und nicht in Todeslager deportiert wurden, ist jedoch immer noch eine wenig bekannte Tatsache. Es gibt in Osteuropa selber wie auch
weltweit nur wenige Einrichtungen, die explizit die Geschichte des Holocaust in der Sowjetunion erforschen und vor allem vermitteln. Die Gedenkstätte Yad Vashem verfügt seit einigen Jahren über einen Sonderforschungsbereich und auch das United States Holocaust
Memorial Museum hat den Bedarf erkannt und vor drei Jahren ein eigenes Programm zum Holocaust in der UdSSR initiiert. In Russland wurde vor zwei Jahren das landesweit erste
Holocaust- und Genozidforschungsinstitut an der Staatlichen Universität für Geisteswissenschaften eröffnet. Es legt ebenfalls einen Forschungsschwerpunkt auf den Holocaust in der UdSSR und seine Vertreter
Prof. Dr. Ilya Altman und Dr. Christina Winkler
möchten im Rahmen des non-EU teaching mobility Programmes in einer 2 x vierwöchigen Vorlesungsreihe an der Uni Wien eine komprimierte Fassung einer Vorlesungsreihe für Magisterstudenten des Faches Geschichte anbieten.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Abschlussprüfung mit 4 möglichen Terminen

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Prüfungsstoff

Literatur


Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

Zeitgeschichte, Globalgeschichte, Osteuropäische Geschichte

Letzte Änderung: Do 05.09.2019 12:27