Universität Wien FIND

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070321 SE BA-Seminar (2018S)

Namen und Namengebung in der Neuzeit kulturelle und soziale Kontexte

8.00 ECTS (2.00 SWS), SPL 7 - Geschichte
Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

An/Abmeldung

Details

max. 25 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Montag 05.03. 18:15 - 19:45 Seminarraum WISO 1 (ZG1O2.28) Hauptgebäude, Stiege 6 Zwischengeschoß
Montag 19.03. 18:15 - 19:45 Seminarraum WISO 1 (ZG1O2.28) Hauptgebäude, Stiege 6 Zwischengeschoß
Montag 09.04. 18:15 - 19:45 Seminarraum WISO 1 (ZG1O2.28) Hauptgebäude, Stiege 6 Zwischengeschoß
Montag 16.04. 18:15 - 19:45 Seminarraum WISO 1 (ZG1O2.28) Hauptgebäude, Stiege 6 Zwischengeschoß
Montag 23.04. 18:15 - 19:45 Seminarraum WISO 1 (ZG1O2.28) Hauptgebäude, Stiege 6 Zwischengeschoß
Montag 30.04. 18:15 - 19:45 Seminarraum WISO 1 (ZG1O2.28) Hauptgebäude, Stiege 6 Zwischengeschoß
Montag 07.05. 18:15 - 19:45 Seminarraum WISO 1 (ZG1O2.28) Hauptgebäude, Stiege 6 Zwischengeschoß
Montag 14.05. 18:15 - 19:45 Seminarraum WISO 1 (ZG1O2.28) Hauptgebäude, Stiege 6 Zwischengeschoß
Montag 28.05. 18:15 - 19:45 Seminarraum WISO 1 (ZG1O2.28) Hauptgebäude, Stiege 6 Zwischengeschoß
Montag 04.06. 18:15 - 19:45 Seminarraum WISO 1 (ZG1O2.28) Hauptgebäude, Stiege 6 Zwischengeschoß
Montag 11.06. 18:15 - 19:45 Seminarraum WISO 1 (ZG1O2.28) Hauptgebäude, Stiege 6 Zwischengeschoß
Montag 18.06. 18:15 - 19:45 Seminarraum WISO 1 (ZG1O2.28) Hauptgebäude, Stiege 6 Zwischengeschoß
Montag 25.06. 18:15 - 19:45 Seminarraum WISO 1 (ZG1O2.28) Hauptgebäude, Stiege 6 Zwischengeschoß

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Einen Namen hat jede und jeder. Bei der Vergabe können Klang und Ästhetik relevant sein. Namen spiegeln – aktuell wie in vergangenen Zeiten – aber auch Zugehörigkeiten und Weltbilder wider. Mit der Vergabe eines Namens erfolgt in gewisser Weise eine soziale Platzierung. Prozesse der Auswahl eines Namens schließen Erinnerung, (Zukunfts-)Vorstellungen und Wünsche ebenso ein wie soziale Bindungen und Verpflichtungen. Sie können Freiräume nutzen und signalisieren, persönlichen Vorlieben oder Zufällen folgen oder durch familiale Machtkonstellationen und Traditionen normiert sein. Wenn sich Lebensstile ändern, ändern sich auch die Namen; sie differieren darüber hinaus je nach sozialem Milieu und können soziale Distinktion transportieren. Vergabepraxis und Namensrepertoires unterscheiden sich in verschiedenen historischen Zeiten sowie nach Kultur- und Sprachräumen, nach ethnischen und religiösen Zugehörigkeiten. Über Namen lassen sich markante kulturelle und soziale Prozesse der Neuzeit, die sie zugleich mitgeprägt haben, erschließen.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Die gemeinsame Lektüre grundlegender Texte und die Diskussion wesentlicher Aspekte dienen als Ausgangspunkt für die Entwicklung einer Fragestellung und für die Recherche weiterführender Forschungsliteratur. Ziel ist, ausgehend von Namen und Namengebung wissenschaftliche Arbeitsweisen zu üben, eine wissenschaftliche Arbeit mittlerer Länge zu verfassen und zu präsentieren.

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

• Fähigkeit, historische Strukturen und Zusammenhänge herauszuarbeiten
• Fähigkeit, eine geschichtswissenschaftliche Fragestellung angeleitete zu formulieren und selbständig zu bearbeiten
• Fähigkeit, den Forschungsstand und Forschungskontroversen im Themengebiet des SE zu erfassen und entsprechende Fachliteratur angeleitet zu bewerten
• Fähigkeit, historische Quellen angeleitet auszuwerten
• Fähigkeit, wissenschaftlich zu argumentieren und eine Arbeit mittleren Umfangs zu verfassen und zu präsentieren
• Grundfähigkeit, sich mit Geschichtsbildern, historischen Narrativen und Theorien der Geschichtswissenschaft kritisch auseinanderzusetzen

Prüfungsstoff

Literatur


Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

BA: 9 ECTS
BEd: 8 ECTS

Letzte Änderung: Mo 07.09.2020 15:31