070324 PS BA-Proseminar - Raumvorstellung, Identität und Herrschaftsanspruch im Mittelalter (2018W)
Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung
Labels
An/Abmeldung
Hinweis: Ihr Anmeldezeitpunkt innerhalb der Frist hat keine Auswirkungen auf die Platzvergabe (kein "first come, first served").
- Anmeldung von Mo 03.09.2018 00:00 bis Fr 21.09.2018 12:00
- Anmeldung von Mo 08.10.2018 00:00 bis Mi 10.10.2018 12:00
- Abmeldung bis Mi 31.10.2018 23:59
Details
max. 25 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch
Lehrende
Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert
- Mittwoch 03.10. 11:30 - 13:00 Hörsaal 30 Hauptgebäude, 1.Stock, Stiege 7
- Mittwoch 10.10. 11:30 - 13:00 Hörsaal 30 Hauptgebäude, 1.Stock, Stiege 7
- Mittwoch 17.10. 11:30 - 13:00 Hörsaal 30 Hauptgebäude, 1.Stock, Stiege 7
- Mittwoch 24.10. 11:30 - 13:00 Hörsaal 30 Hauptgebäude, 1.Stock, Stiege 7
- Mittwoch 31.10. 11:30 - 13:00 Hörsaal 30 Hauptgebäude, 1.Stock, Stiege 7
- Mittwoch 07.11. 11:30 - 13:00 Hörsaal 30 Hauptgebäude, 1.Stock, Stiege 7
- Mittwoch 14.11. 11:30 - 13:00 Hörsaal 30 Hauptgebäude, 1.Stock, Stiege 7
- Mittwoch 21.11. 11:30 - 13:00 Hörsaal 30 Hauptgebäude, 1.Stock, Stiege 7
- Mittwoch 28.11. 11:30 - 13:00 Hörsaal 30 Hauptgebäude, 1.Stock, Stiege 7
- Mittwoch 05.12. 11:30 - 13:00 Hörsaal 30 Hauptgebäude, 1.Stock, Stiege 7
- Mittwoch 12.12. 11:30 - 13:00 Hörsaal 30 Hauptgebäude, 1.Stock, Stiege 7
- Mittwoch 09.01. 11:30 - 13:00 Hörsaal 30 Hauptgebäude, 1.Stock, Stiege 7
- Mittwoch 16.01. 11:30 - 14:45 Hörsaal 2 Hauptgebäude, Tiefparterre Stiege 5 Hof 3
- Mittwoch 23.01. 11:30 - 14:45 Hörsaal 2 Hauptgebäude, Tiefparterre Stiege 5 Hof 3
- Mittwoch 30.01. 11:30 - 13:00 Hörsaal 30 Hauptgebäude, 1.Stock, Stiege 7
Information
Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung
Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel
- Seminararbeit im Umfang von ca. 40.000 Zeichen (exklusive Titelblatt, Inhaltsangabe und Bibliographie) [60%]. Hinweise zum Verfassen der Seminararbeit erfolgen während des Semesters.
- Präsentation eines selbstgewählten Themas, resp. einer selbsterarbeiteten Fragestellung in einem Kurzvortrag (je nach Teilnehmerzahl zw. 10 und 15 min) [30%]
- Anwesenheit und Mitarbeit im Seminar [10%]
- Präsentation eines selbstgewählten Themas, resp. einer selbsterarbeiteten Fragestellung in einem Kurzvortrag (je nach Teilnehmerzahl zw. 10 und 15 min) [30%]
- Anwesenheit und Mitarbeit im Seminar [10%]
Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab
Prüfungsstoff
Literatur
Primär- und Sekundärliteratur sowie kartographische Quellen und Bildquellen werden für die jeweiligen Seminartermine vom Seminarleiter zur Verfügung gestellt.
Vorab kann man sich einen Einstieg verschaffen mit:- Simek, R.: Erde und Kosmos im Mittelalter. Das Weltbild vor Kolumbus, München 1992.
- Edson, E./Savage-Smith, E./von den Brincken, A.-D.: Der mittelalterliche Kosmos. Karten der christlichen und islamischen Welt, Darmstadt 2005 [²2011].
- Baumgärtner, I./Kugler, H. (Hrsg.): Europa im Weltbild des Mittelalters. Kartographische Konzepte, Berlin 2008.
- Röcke, W.: "Weltbilder - Mentalitäten - kulturelle Praxis. Perspektiven einer interdisziplinären Mediävistik", in: Segl, P. (Hrsg.): Mittelalter und Moderne. Entdeckung und Rekonstruktion der mittelalterlichen Welt, Kongreßakten des 6. Symposiums des Mediävistenverbandes in Bayreuth 1995, Sigmaringen 1997, S. 3-13.
- Wolf, B.: Jerusalem und Rom: Mitte, Nabel - Zentrum, Haupt. Die Metaphern "Umbiculus mundi" und "Caput mundi" in den Weltbildern der Antike und des Abendlands bis in die Zeit der Ebstorfer Weltkarte, Bern 2010.
- Edson, E./Savage-Smith, E.: Medieval Views of the Cosmos. Picturing the Universe in the Christian and Islamic Middle Ages, Oxford 2004.
Vorab kann man sich einen Einstieg verschaffen mit:- Simek, R.: Erde und Kosmos im Mittelalter. Das Weltbild vor Kolumbus, München 1992.
- Edson, E./Savage-Smith, E./von den Brincken, A.-D.: Der mittelalterliche Kosmos. Karten der christlichen und islamischen Welt, Darmstadt 2005 [²2011].
- Baumgärtner, I./Kugler, H. (Hrsg.): Europa im Weltbild des Mittelalters. Kartographische Konzepte, Berlin 2008.
- Röcke, W.: "Weltbilder - Mentalitäten - kulturelle Praxis. Perspektiven einer interdisziplinären Mediävistik", in: Segl, P. (Hrsg.): Mittelalter und Moderne. Entdeckung und Rekonstruktion der mittelalterlichen Welt, Kongreßakten des 6. Symposiums des Mediävistenverbandes in Bayreuth 1995, Sigmaringen 1997, S. 3-13.
- Wolf, B.: Jerusalem und Rom: Mitte, Nabel - Zentrum, Haupt. Die Metaphern "Umbiculus mundi" und "Caput mundi" in den Weltbildern der Antike und des Abendlands bis in die Zeit der Ebstorfer Weltkarte, Bern 2010.
- Edson, E./Savage-Smith, E.: Medieval Views of the Cosmos. Picturing the Universe in the Christian and Islamic Middle Ages, Oxford 2004.
Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis
BA 12: Mittelalter (5 ECTS); BEd: Frauen- und Geschlechtergeschichte (5 ECTS); Diplom UF: Frauen- und Geschlechtergeschichte (5 ECTS)
Letzte Änderung: Mi 15.12.2021 00:17
Die Anerkennung dieser Vorstellungswelt zog praktische Konsequenzen nach sich. In kartographischen Darstellungen, in Herrschertiteln, in Gebietsansprüchen, in Reiseberichten, in der Darstellung fabelhafter Gestalten aber auch in der Wahrnehmung und Deutung der kulturell-religiös Anderen schlugen sich Elemente der kosmologischen und geographischen Vorstellungswelt des europäischen Mittelalters nieder. Die konkrete Ausgestaltung kosmologischen und geographischen Wissens in mittelalterlichen Quellen soll in diesem Proseminar untersucht werden, um zu begründen auf Basis welches Weltbildes die entsprechenden Überlieferungen so gestaltet wurden.
Anspruch des Proseminars ist somit die Verdeutlichung der Auswirkungen, die von mittelalterlichen Wissensordnungen auf Politik, Raumdarstellung, Fremddarstellung und auf fiktive Gestalten übertragen wurden. Dabei stehen Überlieferungen im Vordergrund, die direkt oder indirekt Bezug auf mittelalterliche Kosmologie oder Geographie nehmen. Diese sollen dennoch stets in ihren historischen Kontext eingebettet betrachtet werden.
Das Seminar verknüpft somit die Bereiche Geistesgeschichte, politische Geschichte, historische Geographie, Wahrnehmungsgeschichte und Transkulturalität in der Geschichte. Darin inbegriffen ist die Vermittlung von heilsgeschichtlichen, genealogischen und translatorischen Vorstellungen.
Zusätzlich zu diesen inhaltlichen Schwerpunkten werden den Studierenden aufgrund der breiten Quellenbasis propädeutische Kenntnisse für verschiedenste Quellengattungen vermittelt.