Universität Wien

070351 GR Guided Reading - Ubi ecclesia ibi imperium? (2018W)

Die Römische Kirche und ihr Verhältnis zu weltlichen Machthabern im Laufe des europäischen Mittelalters

4.00 ECTS (2.00 SWS), SPL 7 - Geschichte
Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

An/Abmeldung

Hinweis: Ihr Anmeldezeitpunkt innerhalb der Frist hat keine Auswirkungen auf die Platzvergabe (kein "first come, first served").

Details

max. 25 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

  • Donnerstag 04.10. 09:45 - 11:15 Hörsaal 30 Hauptgebäude, 1.Stock, Stiege 7
  • Donnerstag 11.10. 09:45 - 11:15 Hörsaal 30 Hauptgebäude, 1.Stock, Stiege 7
  • Donnerstag 18.10. 09:45 - 11:15 Hörsaal 30 Hauptgebäude, 1.Stock, Stiege 7
  • Donnerstag 25.10. 09:45 - 11:15 Hörsaal 30 Hauptgebäude, 1.Stock, Stiege 7
  • Donnerstag 08.11. 09:45 - 11:15 Hörsaal 30 Hauptgebäude, 1.Stock, Stiege 7
  • Donnerstag 15.11. 09:45 - 11:15 Hörsaal 30 Hauptgebäude, 1.Stock, Stiege 7
  • Donnerstag 22.11. 09:45 - 11:15 Hörsaal 30 Hauptgebäude, 1.Stock, Stiege 7
  • Donnerstag 29.11. 09:45 - 11:15 Hörsaal 30 Hauptgebäude, 1.Stock, Stiege 7
  • Donnerstag 06.12. 09:45 - 11:15 Hörsaal 30 Hauptgebäude, 1.Stock, Stiege 7
  • Donnerstag 13.12. 09:45 - 11:15 Hörsaal 30 Hauptgebäude, 1.Stock, Stiege 7
  • Donnerstag 10.01. 09:45 - 11:15 Hörsaal 30 Hauptgebäude, 1.Stock, Stiege 7
  • Donnerstag 17.01. 09:45 - 11:15 Hörsaal 30 Hauptgebäude, 1.Stock, Stiege 7
  • Donnerstag 24.01. 09:45 - 11:15 Hörsaal 30 Hauptgebäude, 1.Stock, Stiege 7
  • Donnerstag 31.01. 09:45 - 11:15 Hörsaal 30 Hauptgebäude, 1.Stock, Stiege 7

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Es geht bei dem Kurs um das Erlernen eines Zugangs zu mittelalterlichen Quellen verschiedener Gattung, sowie moderner Forschungsansätze der Mediävistik. Diese in der richtigen Weise zu lesen, auszuwerten und darüber in eine wissenschaftliche Diskussion zu treten, ist Ziel des Kurses. Durch regelmäßiges Lesen und Schreiben soll erlernt werden, den richtigen Ansatz zum Verständnis einer Quelle zu finden und deren spezifischen Wert herauszustellen.

Inhaltliches Ziel der Lehrveranstaltung ist es, einen Einblick in die Verschiedenen Problematiken und Argumentationen zu bekommen hinsichtliche des Verhältnisses von Kirche und weltlicher Macht. Dabei soll sowohl die Entwicklung dieses Verhältnisses im Laufe des Mittelalters in den Blick genommen werden, als auch verschiedene Methoden der Herangehensweise untersucht werden: Nicht nur theologische, politische und philosophische Traktate geben Auskunft zu den Diskussionen über das richtige Verhältnis von Kirche und weltlicher Macht, sondern ebenso können in historiographischen, hagiographischen Quellen, in Streitschriften, Annalen oder Briefen maßgebliche Hinweise gefunden werden, die uns Aufschluss über diese Entwicklung geben.

Die Teilnehmer werden dazu angehalten, sich mit den (Übersetzungen der) Originalquellen auseinanderzusetzen, um den Umgang mit Quellen des Mittelalters zu erlernen. Sie lernen, sich durch angeleitete Lektüre auf die Besonderheiten der Texte einzulassen und sie somit für das historische Arbeiten erschließbar zu machen. Durch ausgewählte Sekundärliteratur wird die Verwendung der Quellen in innovativen Forschungsansätzen kennengelernt und diskutiert.

Die Teilnehmer lesen wöchentlich eine oder mehrere Quellen, oder einen wissenschaftlichen Aufsatz, die oder der sich mit einer bestimmten Form mittelalterlicher Herrschaft beschäftigt und reichen eine Quellenanalyse bzw. einen Abstract dazu ein. Die Quellen sollen vorrangig intrinsisch bearbeitet werden, der externe Kontext wird nur soweit wie nötig angegeben. Auf Grundlage dieser eingereichten und mit Anmerkungen zurückgegebenen Analysen werden dann innerhalb des Kurses die verschiedenen Ansätze zum Verstehen der jeweiligen Quelle diskutierend erarbeitet. Bei der Bearbeitung der Sekundärliteratur soll vor allem die Argumentation des Autors/der Autorin nachvollzogen werden und dazu Stellung genommen werden.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Es müssen insgesamt neun von zwölf Analysen eingereicht werden. Aus der Benotung dieser (80%) und der mündlichen Beteiligung an den Diskussionen (20%) setzt sich die Gesamtnote zusammen.

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Die Lehrveranstaltung ist prüfungsimmanent, die Anwesenheit ist daher Pflicht. Zweimaliges Fehlen im Semester ist erlaubt. Die Anwesenheit bei der ersten Sitzung ist für eine Kursteilnahme notwendig.

Prüfungsstoff

Literatur


Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

BA: Mittelalter
BEd: Historisch-Kulturwissenschaftliche Europaforschung
Diplom UF: Mittelalter, Historisch-Kulturwissenschaftliche Europaforschung, Politikgeschichte

Letzte Änderung: Mo 07.09.2020 15:31