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070352 SE Seminar (2017W)

Friedensbewegung/en und Militarismuskritik im "langen" 19. Jahrhundert

6.00 ECTS (2.00 SWS), SPL 7 - Geschichte
Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

An/Abmeldung

Hinweis: Ihr Anmeldezeitpunkt innerhalb der Frist hat keine Auswirkungen auf die Platzvergabe (kein "first come, first served").

Details

max. 25 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Mittwoch 04.10. 16:00 - 17:30 Seminarraum Geschichte 2 Hauptgebäude, 2.Stock, Stiege 9
Mittwoch 11.10. 16:00 - 17:30 Seminarraum Geschichte 2 Hauptgebäude, 2.Stock, Stiege 9
Mittwoch 18.10. 16:00 - 17:30 Seminarraum Geschichte 2 Hauptgebäude, 2.Stock, Stiege 9
Mittwoch 25.10. 16:00 - 17:30 Seminarraum Geschichte 2 Hauptgebäude, 2.Stock, Stiege 9
Mittwoch 08.11. 16:00 - 17:30 Seminarraum Geschichte 2 Hauptgebäude, 2.Stock, Stiege 9
Mittwoch 29.11. 16:00 - 17:30 Seminarraum Geschichte 2 Hauptgebäude, 2.Stock, Stiege 9
Mittwoch 10.01. 16:00 - 17:30 Seminarraum Geschichte 2 Hauptgebäude, 2.Stock, Stiege 9
Freitag 19.01. 13:15 - 20:00 Seminarraum 3, Währinger Straße 29 1.UG
Samstag 20.01. 09:45 - 18:15 Seminarraum 6, Währinger Straße 29 1.OG

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Das „lange“ 19. Jahrhundert, und insbesondere die Jahrzehnte vor Ausbruch des Ersten Weltkriegs im Sommer 1914, waren in Europa einerseits geprägt von der Durchsetzung der Allgemeinen Wehrpflicht und darauf basierender Massenarmeen, der zunehmenden Nationalisierung und Industrialisierung des Kriegsführung, neuen Waffentechnologien und Aufrüstung, sozialer Militarisierung ... Auf der anderen Seite entstanden in vielen Ländern Friedensvereinigungen, wie z. B. auch 1891 die von Bertha von Suttner gegründete „Österreichische Gesellschaft der Friedensvereine“. Es etablierte sich eine internationale Friedensbewegung, die eigene Friedenskonferenzen abhielt oder solche Konferenzen (in Den Haag) motivierte. Auch darüber hinausgehend erhob sich eine Bandbreite unterschiedlich situierter pazifistischer oder antimilitaristischer Stimmen und Initiativen, die eindringlich vor einem „Krieg der Zukunft“ warnten, dessen Vernichtungsgewalt immens sein würde ... Wer waren sie? Welche Argumente brachten sie vor, wie war die Friedensbewegung organisiert, welche Strategien verfolgte sie, was bedeutete damals Anti/Militarismus, was Pazifismus?

Das Seminar will Einblicke in damals debattierte Friedens- und Kriegskonzepte, die Genese des Militarismus und des Pazifismus, die Kritik an sozialer Militarisierung und der für Zeitgenossen durchaus wahrnehmbaren Aufrüstungstendenzen geben. Im Zentrum steht somit auch eine Art von „Vorgeschichte“ zum Ersten Weltkrieg. Dazu werden in den ersten Einheiten einige einführende Texte gemeinsam gelesen, dann erfolgt die Themenvergabe, die Ausgabe einer Literaturliste und die Vorbereitung auf die Präsentationen sowie die Verschriftlichung der Seminararbeit. Durchgehende Anwesenheit wird vorausgesetzt.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Kriterien der Leistungsbeurteilung:
• Diskussionsbeteiligung einschließlich verschiedener Formen von feed-back für andere SeminarteilnehmerInnen
• Präsentation
• Konsultation
Seminararbeiten haben eine Normlänge von ca. 65.000 Zeichen (± 5%), einschließlich Leerzeichen und Fußnoten, Titelblatt, Inhaltsverzeichnis, Bibliographie, ohne Grafiken (= ca. 25 Manuskriptseiten 1½ zeilig, 12pkt, Times New Roman). Kurzzusammenfassungen (Abstracts) haben eine Normlänge von 1.000 Zeichen und sind in englischer Sprache zu verfassen.

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Prüfungsstoff

Literatur


Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

PM4: Neuzeit, Frauen- und Geschlechtergeschichte, Österreichische Geschichte, Wirtschafts- und Sozialgeschichte
Diplom UF: Frauen- und Geschlechtergeschichte, Wirtschafts- und Sozialgeschichte

Letzte Änderung: Mo 07.09.2020 15:31