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070353 SE Seminar - Währungsunionen und ihr Ende (2019S)

Monetäre Integration und Desintegration im 19. und 20. Jahrhundert

6.00 ECTS (2.00 SWS), SPL 7 - Geschichte
Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

Details

max. 25 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Dienstag 07.05. 09:45 - 13:00 Seminarraum 2, Währinger Straße 29 1.UG
Dienstag 14.05. 09:45 - 13:00 Seminarraum 2, Währinger Straße 29 1.UG
Dienstag 21.05. 09:45 - 13:00 Seminarraum 2, Währinger Straße 29 1.UG
Dienstag 28.05. 09:45 - 13:00 Seminarraum 2, Währinger Straße 29 1.UG
Dienstag 04.06. 09:45 - 13:00 Seminarraum 2, Währinger Straße 29 1.UG
Dienstag 18.06. 09:45 - 13:00 Seminarraum 2, Währinger Straße 29 1.UG
Dienstag 25.06. 09:45 - 13:00 Seminarraum 2, Währinger Straße 29 1.UG

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung Die Finanz- und die nachfolgende Staatsschuldenkrise in Europa nach 2008 haben die Frage nach den Vor- und Nachteilen der Mitgliedschaft in einer Währungsunion und die Möglichkeit eines geplanten oder ungeplanten Austritts eines oder mehrerer Mitgliedsländer ins öffentliche Bewusstsein gerückt. Die Lehrveranstaltung beschäftigt sich vor diesem Hintergrund mit historischen monetären Integrations- und Desintegrationsprozessen. Ausgangspunkt ist die Entstehung der Idee nationalstaatlicher, monetärer Souveränität im Laufe des 19.
Jahrhunderts und die parallel dazu laufenden Versuche, diese neuen, nationalstaatlich definierten Währungsräume zu verbinden.
Der erste Teil der Lehrveranstaltung widmet sich der Entwicklung wichtiger Konzepte und Fragestellungen auf der Basis der gemeinsamen Lektüre von historischen, wirtschafts- und politikwissenschaftlichen Texten. Außerdem diskutieren wir ausgewählte Beispiele wie etwa den Zerfall des vom Silberpeso geprägten spanisch-amerikanischen Raums Anfang des 19. Jahrhunderts, die Organisation der Währungen im deutschen Reich und deutschen Bund, die lateinische und die skandinavische Münzunion in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, die Auflösung des Osmanischen Reichs und der Habsburgermonarchie nach 1918, die Veränderungen in der Rolle von Pfund Sterling und Franc in Afrika und Asien nach der Dekolonialisierung und den Zerfall der Sowjetunion, Jugoslawiens und der CSSR/CSFR am Ende des 20. Jahrhunderts. Im zweiten Teil der Lehrveranstaltung präsentieren die Studierenden das Konzept ihrer Seminararbeit und erste Ergebnisse.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Schriftliche Seminararbeit und Präsentation, Lektüre der gemeinsamen Texte, regelmäßige Anwesenheit und aktive Teilnahme an der Diskussion.
Da das Seminar in der zweiten Hälfte des Semesters stattfindet, kann die endgültige Seminararbeit bis Ende September abgegeben werden.

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Prüfungsstoff

Bearbeitung eines Themas im Rahmen des Stoffs der Lehrveranstaltung

Literatur

Wird zu Beginn der Lehrveranstaltung bekanntgegeben

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

MA Geschichte: Neuzeit, Zeitgeschichte, Wirtschafts- und Sozialgeschichte (Wahlfach PM4) (6 ECTS); Diplom UF: Neuzeit, Zeitgeschichte, Wirtschafts- und Sozialgeschichte, Politikgeschichte (6 ECTS), MA UF GSP: Vertiefung: Geschichtskulturelle Kompetenz.

Letzte Änderung: Fr 23.08.2019 15:07