Universität Wien FIND

Kehren Sie für das Sommersemester 2022 nach Wien zurück. Wir planen Lehre überwiegend vor Ort, um den persönlichen Austausch zu fördern. Digitale und gemischte Lehrveranstaltungen haben wir für Sie in u:find gekennzeichnet.

Es kann COVID-19-bedingt kurzfristig zu Änderungen kommen (z.B. einzelne Termine digital). Informieren Sie sich laufend in u:find und checken Sie regelmäßig Ihre E-Mails.

Lesen Sie bitte die Informationen auf https://studieren.univie.ac.at/info.

070365 SE Portrait und Akt in künstlerischen Medien: Ausdruck menschlicher Identität (2018S)

6.00 ECTS (2.00 SWS), SPL 7 - Geschichte
Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

Achtung! Die Lehrveranstaltung findet an der Universität für Angewandte Kunst Wien (Oskar Kokoschka-Platz 2, 1010 Wien) statt.

Bitte melden Sie sich auch per E-Mail bei: hubert-christian.ehalt@uni-ak.ac.at an.

Beginn: 14.3., 12:00 - 13:30 Uhr, Seminarraum 3, Hauptgebäude, DG

Die weiteren Termine werden am Beginn des Seminars bekannt gegeben.

An/Abmeldung

Hinweis: Ihr Anmeldezeitpunkt innerhalb der Frist hat keine Auswirkungen auf die Platzvergabe (kein "first come, first served").

Details

max. 12 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine

Zur Zeit sind keine Termine bekannt.

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

In den Porträt- und Aktdarstellungen spiegelt sich die Auseinandersetzung bildender Künste - seit dem 19. Jahrhundert in einem immer größeren Spektrum von Medien - mit der menschlichen Identität. Seit Renaissance und Aufklärung erfolgt die Erkundung, Diskussion und Darstellung des Menschen in einem stärkeren Maß mit den Instrumenten der Wissenschaft. Seit der Aufklärung werden die Menschen biologisch, soziologisch und psychologisch analysiert; sie verlieren dabei ihre Sonderstellung als in ihrer Vorstellungswelt "durch Gott privilegierte Sonderwesen". Kunst und Medien sind als Instrumente und (Kunst-)Werke Ausdrucksformen einer neuen Selbstpositionierung des Menschen auf seiner Suche nach einer Identität jenseits einer verlorenen göttlichen Welt- und Werteordnung. Geschlecht, "Natur", "Kultur", soziale Stellung, das "Gute", "Wahre" und "Schöne" müssen neu erkundet, definiert und bestimmt werden. Entscheidende Beiträge auf diesem Weg zu einem neuen und eigenständigen Selbstverständnis und einer Vergewisserung als Subjekt und Objekt von Bedeutung, Analyse, Darstellung und Verwertung haben die Künste und (oft bildgebende) Verfahrensweisen der Wissenschaft geleistet.

Gegenstand des Seminars sind kultur-, geistes-, sozialgeschichtliche und künstlerische Entwicklungen, die anhand der Analyse von Porträt- und Aktdarstellungen durch Künste und bildgebende Verfahrensweisen der Wissenschaften herausgearbeitet werden. Der Untersuchungszeitraum erstreckt sich vom 18. Jahrhundert bis in die Gegenwart.

Die Zielgruppe des Seminars sind Studierende der Kunst-, Kultur-, Gesellschafts- und Geschichtswissenschaften und der künstlerischen Fächer.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

1. Referat eines themenbezogenen Buches (Thesenblatt 3-4.000 Zeichen)

2. Seminararbeit zu einem Thema, das mit dem Buchreferat zu tun haben kann, aber nicht zu tun haben muss (ca. 25.000 Zeichen; etwa 10 Seiten)

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Prüfungsstoff

Literatur


Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

MA Geschichte 14: SE aus Geschichte im Pflichtmodul 4 (6 ECTS) | Diplom UF Geschichte, Sozialkunde & Politische Bildung: Seminar zu Wirtschafts- und Sozialgeschichte (6 ECTS)

Letzte Änderung: Mo 21.01.2019 16:07