Universität Wien FIND

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Achtung! Das Lehrangebot ist noch nicht vollständig und wird bis Semesterbeginn laufend ergänzt.

070376 UE Methoden-Workshop - Historische Netzwerkanalyse des Wiener Hofes im 17. Jahrhundert (2021S)

5.00 ECTS (2.00 SWS), SPL 7 - Geschichte
Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung
GEMISCHT

An/Abmeldung

Hinweis: Ihr Anmeldezeitpunkt innerhalb der Frist hat keine Auswirkungen auf die Platzvergabe (kein "first come, first served").

Details

max. 25 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Montag 01.03. 09:45 - 12:45 Digital
Hörsaal 17 Oskar-Morgenstern-Platz 1 2.Stock
Montag 15.03. 09:45 - 12:45 Digital
Hörsaal 17 Oskar-Morgenstern-Platz 1 2.Stock
Montag 12.04. 09:45 - 12:45 Digital
Hörsaal 17 Oskar-Morgenstern-Platz 1 2.Stock
Montag 26.04. 09:45 - 12:45 Digital
Hörsaal 17 Oskar-Morgenstern-Platz 1 2.Stock
Montag 10.05. 09:45 - 12:45 Digital
Hörsaal 17 Oskar-Morgenstern-Platz 1 2.Stock
Montag 07.06. 09:45 - 12:45 Digital
Hörsaal 17 Oskar-Morgenstern-Platz 1 2.Stock
Montag 21.06. 09:45 - 12:45 Digital
Hörsaal 17 Oskar-Morgenstern-Platz 1 2.Stock

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Die digitale Aufbereitung von Forschungsdaten spielt eine zunehmend wichtige Rolle in der historischen Forschung. Durch die voranschreitende Digitalisierung stehen der Forschung auch vermehrt digitale Daten zu den Quellen zur Verfügung. Mit diesen Entwicklungen geht die Notwendigkeit einher, sich mit Methoden und Werkzeugen der digitalen Geisteswissenschaften zu beschäftigen, denn viele verschiedene Tools erleichtern die Datensammlung, Aufarbeitung und Analyse. Dieser Kurs bietet eine theoretische und praxisnahe Einführung in die Grundzüge und Realisierung historischer Daten- und Netzwerkanalyse.

Inhaltlich steht der Wiener Hof zur Zeit Kaiser Leopolds I. (1658–1705) als ein Ort im Fokus, an dem sich Lebenslinien von Tausenden von Menschen – vom Obersthofmeister bis hin zu den Reitknechten und Köchen – verdichten und dessen Geschichte eng mit der Stadt Wien verbunden ist. Eine prosopographische Aufarbeitung des Hofes läuft seit September 2020 im Rahmen eines Forschungsprojekt „The Viennese Court – A prosopographical database“ (http://viecpro.oeaw.ac.at) am Institute for Habsburg and Balkan Studies der ÖAW. Innerhalb des Kurses werden die Kursteilnehmer*innen mit Datensätzen aus diesem Projekt erstens in deren prosopographische Aufbereitung eingeführt, ihnen Tools zur Datenmodellierung und -auswertung theoretisch vorgestellt und vor Ort am eigenen Computer praktisch angewandt. Zweitens wird ihnen mittels Guided Reading grundlegendes Wissen über den Wiener Hof im 17. Jahrhundert vermittelt.

Für die Lehrveranstaltung besteht Anwesenheitspflicht sowie die Bereitschaft in Gruppen zu arbeiten und ein Netzwerkanalysetool auf den persönlichen Computer zu installieren!

ZIELE:
Die Teilnehmer*innen werden im Zuge dieser Lehrveranstaltung folgendes üben:
1. Methoden der historischen Daten- und Netzwerkanalyse anwenden, und deren theoretische Grundlagen kennenlernen
2. Umgang mit und Auswertung von geschichtswissenschaftlichen Quellen
3. wissenschaftliches Recherchieren von Informationen und systematisches Bibliographieren
4. Formulierung einer geschichtswissenschaftlichen Fragestellung und Gestaltung eines Konferenzpos-ters
5. mündliches Präsentieren von Forschungsergebnissen

METHODEN:
Lektüre, Reflexion und Diskussion in Kleingruppen und im Plenum, Verfestigung des methodischen Wissens durch Transfer in forschungspraktische Anwendung

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

aktive Mitarbeit und Beteiligung an Diskussionen, kleinere Hausübungen und Vorbereitung der Lektüre (30%). Referat von 10 Minuten (35%) und Erstellung eines Konferenzposters (35%). Es müssen alle Teile positiv bestanden werden.

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

"Regelmäßige Teilnahme" schließt Pünktlichkeit mit ein. Fehlzeiten werden nur bei triftiger Begründung (z.B. Erkrankung) genehmigt, max. 2-mal.

Aktive Mitarbeit umfasst mehr als physische Anwesenheit.

Schriftliche Arbeiten sind zur Deadline pünktlich abzuliefern.

Schriftliche Arbeiten müssen sachlich korrekt sein, den festgelegten Umfang aufweisen und hinsichtlich Rechtschreibung, Zeichensetzung, Syntax, Grammatik, Schreibstil und wissenschaftlichem Belegsystem einwandfrei sein.

Prüfungsstoff

Referat, Konferenzposter und die Beteiligung an der Diskussion, Zusatzaufgaben und Kenntnis des Inhalts der Pflichtlektüre.

Literatur

wird in der LV bekanntgeben

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

MA Geschichte: Methodenworkshop zum Schwerpunkt Neuzeit, Österreichische Geschichte, Digital Humanities (3 ECTS)
MA Digital Humanities

Letzte Änderung: Mi 21.04.2021 11:26