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070468 VO La Femme Machine - Körper, Geschlecht und Technik in der Moderne (18.-21. Jahrhundert) (2007W)

3.00 ECTS (2.00 SWS), SPL 7 - Geschichte

Details

Sprache: Deutsch

Lehrende

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Dienstag 09.10. 08:00 - 10:00 (ehem. Hörsaal 47 Hauptgebäude, 2.Stock, Stiege 8)
Dienstag 16.10. 08:00 - 10:00 (ehem. Hörsaal 47 Hauptgebäude, 2.Stock, Stiege 8)
Dienstag 23.10. 08:00 - 10:00 (ehem. Hörsaal 47 Hauptgebäude, 2.Stock, Stiege 8)
Dienstag 30.10. 08:00 - 10:00 (ehem. Hörsaal 47 Hauptgebäude, 2.Stock, Stiege 8)
Dienstag 06.11. 08:00 - 10:00 (ehem. Hörsaal 47 Hauptgebäude, 2.Stock, Stiege 8)
Dienstag 13.11. 08:00 - 10:00 (ehem. Hörsaal 47 Hauptgebäude, 2.Stock, Stiege 8)
Dienstag 20.11. 08:00 - 10:00 (ehem. Hörsaal 47 Hauptgebäude, 2.Stock, Stiege 8)
Dienstag 27.11. 08:00 - 10:00 (ehem. Hörsaal 47 Hauptgebäude, 2.Stock, Stiege 8)
Dienstag 04.12. 08:00 - 10:00 (ehem. Hörsaal 47 Hauptgebäude, 2.Stock, Stiege 8)
Dienstag 11.12. 08:00 - 10:00 (ehem. Hörsaal 47 Hauptgebäude, 2.Stock, Stiege 8)
Dienstag 18.12. 08:00 - 10:00 (ehem. Hörsaal 47 Hauptgebäude, 2.Stock, Stiege 8)
Dienstag 08.01. 08:00 - 10:00 (ehem. Hörsaal 47 Hauptgebäude, 2.Stock, Stiege 8)
Dienstag 15.01. 08:00 - 10:00 (ehem. Hörsaal 47 Hauptgebäude, 2.Stock, Stiege 8)
Dienstag 22.01. 08:00 - 10:00 (ehem. Hörsaal 47 Hauptgebäude, 2.Stock, Stiege 8)
Dienstag 29.01. 08:00 - 10:00 (ehem. Hörsaal 47 Hauptgebäude, 2.Stock, Stiege 8)

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Inhalte: Der menschliche Leib ist eine Baustelle geworden. Seit rund 200 Jahren finden Wissenschaft und Technik ständig neue Ersatzteile für nahezu alle Körperzonen. Zwischen Heilversprechen, Leistungssteigerung und Körperkult wird aber nicht nur wiederhergestellt, was medizinisch als krank eingestuft wird; Körpertechnologien sind sehr frühzeitig auch zu Lifestyle-Produkten geworden. Manipuliert, reguliert, recycelt, verbessert, verschönert wird zum Zwecke der Selbstverbesserung und Identitätsfindung.

Ohne modellhafte Vorstellungen von "normalen" Abläufen sowie allgemeinen Ideen zu Leben, Menschsein und subjektiver Identität sind technische Eingriffe am Körper nicht denkbar. Angesichts der Bedeutung, welche die westliche Moderne der Geschlechterdifferenz beigemessen hat, ist es daher nicht verwunderlich, dass Vorstellungen von Männer- und Frauenkörpern grössten Einfluss auf die Technikentwicklung nahmen, wie umgekehrt technowissenschaftliche Diskurse die Kategorien Weiblichkeit und Männlichkeit prägten.

Die Vorlesung wird in einem Epochenüberblick charakteristische Stadien der Technikgeschichte des Körpers (von der Automatenkultur des 18. Jahrhunderts bis zu den kybernetischen Visionen der 1950er Jahre und den postmodernen Cyborg-Debatten) erläutern und hierbei neueste Ansätze der Wissenschafts- und Technikgeschichte vorstellen.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Prüfungsstoff

Literatur

Basislektüre: Orland, Barbara (Hg.): Artifizielle Körper - Lebendige Technik. Technische Modellierungen des Körpers in historischer Perspektive, Zürich: Chronos 2005.

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

A1, A2; LAGA1, LAGA2, LAPA1, LAPA2 (700/Neuere Geschichte bzw. D610)

Letzte Änderung: Sa 09.02.2019 00:12