Universität Wien

080006 VU B420 Kulturtheorien: NaturenKulturen und Multispecies Ethnographies (2023W)

Ethnographische Perspektiven auf mehr-als-menschliche Naturbeziehungen

Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

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Hinweis: Ihr Anmeldezeitpunkt innerhalb der Frist hat keine Auswirkungen auf die Platzvergabe (kein "first come, first served").

Details

max. 50 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Achtung Doppeleinheiten.

  • Freitag 06.10. 12:45 - 14:15 Seminarraum 1 (2.Stock, rechts) EE Hanuschgasse
  • Freitag 06.10. 14:30 - 16:00 Seminarraum 1 (2.Stock, rechts) EE Hanuschgasse
  • Freitag 20.10. 12:45 - 14:15 Seminarraum 1 (2.Stock, rechts) EE Hanuschgasse
  • Freitag 20.10. 14:30 - 16:00 Seminarraum 1 (2.Stock, rechts) EE Hanuschgasse
  • Freitag 03.11. 12:45 - 14:15 Seminarraum 1 (2.Stock, rechts) EE Hanuschgasse
  • Freitag 03.11. 14:30 - 16:00 Seminarraum 1 (2.Stock, rechts) EE Hanuschgasse
  • Freitag 17.11. 12:45 - 14:15 Seminarraum 1 (2.Stock, rechts) EE Hanuschgasse
  • Freitag 17.11. 14:30 - 16:00 Seminarraum 1 (2.Stock, rechts) EE Hanuschgasse
  • Freitag 01.12. 12:45 - 14:15 Seminarraum 1 (2.Stock, rechts) EE Hanuschgasse
  • Freitag 01.12. 14:30 - 16:00 Seminarraum 1 (2.Stock, rechts) EE Hanuschgasse
  • Freitag 15.12. 12:45 - 14:15 Seminarraum 1 (2.Stock, rechts) EE Hanuschgasse
  • Freitag 15.12. 14:30 - 16:00 Seminarraum 1 (2.Stock, rechts) EE Hanuschgasse
  • Freitag 19.01. 12:45 - 14:15 Seminarraum 1 (2.Stock, rechts) EE Hanuschgasse
  • Freitag 19.01. 14:30 - 16:00 Seminarraum 1 (2.Stock, rechts) EE Hanuschgasse

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Inhalte:
Die LV eröffnet Denkräume zur Reflexion über Mensch-Umwelt-Beziehungen abseits eines Natur-Kultur Dualismus. Natur ist ein integraler Teil der sozialen Welt. Konzepte wie NaturenKulturen und Multi-Species Ethnographies verweisen auf die Verwobenheit von natürlichen und sozialen Dimensionen. Der Kontakt mit der Natur, die Sehnsucht und Suche danach, der Rückzug in die Natur, sind fortwährende gesellschaftliche Themen. Doch wie und wo kommt es zu diesem Kontakt? Und welche menschlichen und mehr-als-menschlichen Akteur*innen sind daran beteiligt?
In dieser LV spüren wir diesem In-Beziehung-treten mit der mehr-als-menschlichen Umwelt nach – mit Bodenlebewesen, Mikroben, Pflanzen, Pilzen, Insekten und Wildtiere, mit Gewässern und Steinen, Bergen und Landschaften. Dabei sollen binäre Konzepte wie Natur/Kultur und Stadt/Land in Frage gestellt werden.

Ziele:
In dieser LV werden kulturwissenschaftliche Diskurse und Konzepte vorgestellt, die den Natur-Kultur Dualismus kritisch hinterfragen und mehr-als-menschliche Akteur*innen einbeziehen. Studierende lernen, wie die Europäische Ethnologie zur Erforschung dieser aktuellen und wichtigen Themenfelder der Mensch-Umwelt Beziehungen beiträgt. Sie sind in der Lage, diese Themen kenntnisreich zu diskutieren und kritisch zu hinterfragen. Die Studierenden vertiefen und erweitern ihre Kompetenzen im wissenschaftlichen Arbeiten, indem sie selbständig ein Thema ihrer Wahl recherchieren und die Ergebnisse schriftlich oder mündlich (Auswahlmöglichkeit) präsentieren. Durch das Arbeiten mit ethnographischen Fachtexten erweitern die Studierenden ihre Kompetenzen im Lesen und Verstehen wissenschaftlicher Literatur. Durch schriftliche Reflexionen und Diskussionen in der Gruppe verbessern die Studierenden ihre Fähigkeiten im vernetzten, eigenständigen und kritischen Denken.

Methode:
Vortrag, eventuell Einsatz von audio-visuellem Material, Lesen von Fachliteratur und Diskussionen, schriftliche Reflexionen, Präsentation der Ergebnisse der selbständigen Recherche entweder als mündliches Referat oder als schriftliche Hausarbeit.
Der Kurs wird Moodle unterstützt.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Die Lehrveranstaltung ist prüfungsimmanent; kontinuierliche Anwesenheit (1x Fehlen erlaubt).
Um die Lehrveranstaltung positiv abzuschließen ist die durchgehende Anwesenheit und Mitarbeit notwendig. Im Laufe des Semesters sind mehrere Fachtexte zu lesen (in deutscher und englischer Sprache) und als Diskussionsgrundlage vorzubereiten. Die Studierenden verfassen kurze schriftliche Reflexionen zu jeder Einheit. Studierende präsentieren die Ergebnisse ihrer selbständigen Recherche entweder als mündliches Referat oder als schriftliche Hausarbeit. Referate bzw. Hausarbeiten sollen eine selbständige und reflektierte Auseinandersetzung mit den Themen der Lehrveranstaltung darstellen.

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Es besteht Anwesenheitspflicht.
Die Teilleistungen werden einzeln benotet (Notenskala 1-5) und machen je 50% der Gesamtnote aus:
• Schriftliche Reflexionen
• Referat oder Hausarbeit
Für eine positive Gesamtnote müssen beide Teilleistungen positiv erfüllt werden. Die Anforderungen werden in der ersten Einheit ausführlich erläutert. Gute Englischkenntnisse und Grundkenntnisse des wissenschaftlichen Arbeitens werden vorausgesetzt.

Prüfungsstoff

Literatur und Inhalt der Lehrveranstaltung.

Literatur

Gesing, Friederike u.a. (Hg.): NaturenKulturen. Denkräume und Werkzeuge für neue politische Ökologien. Bielefeld 2018.
Hauser-Schäublin, Brigitta: Von der Natur in der Kultur und der Kultur in der Natur. Eine kritische Reflexion dieses Begriffspaars. In: Brednich, Rolf Wilhelm/Schneider, Annette/Werner, Ute (Hg.): Natur-Kultur. Volkskundliche Perspektiven auf Mensch und Umwelt. Münster 2001, S. 11–20.
Heistinger, Andrea/Kosnik, Elisabeth/Sorgo, Gabriele (Hg.): Sorgsame Landwirtschaft. Resilienz-Praktiken im ökologischen Landbau. Bielefeld 2022.
Schareika, Nikolaus: Mensch und Umwelt. In: Bettina Beer, Hans Fischer und Julia Pauli (Hg.): Ethnologie. Einführung in die Erforschung kultureller Vielfalt. 9. Auflage, erweiterte und aktualisierte Neufassung. Berlin 2017, S. 299–316.

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

Letzte Änderung: Di 26.09.2023 16:07