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080008 VO Dekolonialisierung und Feminismus als Herausforderungen für Kulturwissenschaften und Kunst (nst.K.) (2019W)

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Details

Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Donnerstag 14.11. 16:45 - 18:15 Hörsaal C1 UniCampus Hof 2 2G-O1-03
Donnerstag 21.11. 16:45 - 18:15 Hörsaal C1 UniCampus Hof 2 2G-O1-03
Donnerstag 28.11. 16:45 - 18:15 Hörsaal C1 UniCampus Hof 2 2G-O1-03
Donnerstag 05.12. 16:45 - 18:15 Hörsaal C1 UniCampus Hof 2 2G-O1-03
Donnerstag 12.12. 16:45 - 18:15 Hörsaal C1 UniCampus Hof 2 2G-O1-03
Donnerstag 09.01. 16:45 - 18:15 Hörsaal C1 UniCampus Hof 2 2G-O1-03
Donnerstag 16.01. 16:45 - 18:15 Hörsaal C1 UniCampus Hof 2 2G-O1-03
Donnerstag 23.01. 16:45 - 18:15 Hörsaal C1 UniCampus Hof 2 2G-O1-03
Donnerstag 30.01. 16:45 - 18:15 Hörsaal C1 UniCampus Hof 2 2G-O1-03

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Die Vorlesung stellt aktuelle Konzepte der Dekolonialisierung aus feministischer Perspektive vor und befragt diese auf ihre Folgen für die Kulturwissenschaften und die Kunst sowie deren Institutionen. Ausgangspunkt ist die Frage, wie die Kolonialgeschichte sowie ihre bis heute auszumachenden Kontinuitäten als rassistische und sexistische Machtverhältnisse analysiert und vermittelt werden können. In den einzelnen Veranstaltungen setzen wir uns mit den wesentlichen Aspekten dieser Debatte auseinander. Charakteristisch für diese ist, dass sie über die Grenzen der verschiedenen Disziplinen der Kulturwissenschaften hinweg geführt wird und die Vorgehensweisen und ethischen Grundlagen von kulturwissenschaftlichen Forschungen, musealen Präsentationen und Sammlungen überdenken lässt. Diskutiert werden aktuell beispielsweise folgende Fragen: Wie mit ethnographischen Objekten, die in kolonialen Kontexten erworben wurden, umgehen? Wie können koloniale Gewaltverhältnisse thematisiert und historische Quellen (z.B. Fotografien) präsentiert werden, ohne die Dargestellten und Dokumentierten dabei erneut einem voyeuristischen Blick preiszugeben oder in einem Opferstatus festzuschreiben? Ein weiteres wesentliches Merkmal der Debatte um Dekolonialisierung ist, dass ‚Kunst’ häufig als Ort der kritischen Auseinandersetzung und ‚Lösung’ adressiert wird. Diese Adressierung gilt es in der Veranstaltung selbst kritisch zu befragen. Zugleich werden verschiedene künstlerische Projekte vorgestellt und als Beitrag zu der Debatte um Dekolonialität und Feminismus ernst genommen.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Multiple Choice Test

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Die Mindestanforderung ist ein Interesse am Thema, beurteilt wird die Kenntnis der vorgestellten theoretischen Ansätze und Themen.

Prüfungsstoff

Prüfungsstoff ist der Inhalt der Vorlesung, d.h. die vorgestellten theoretischen Ansätze, Themen und ausgewählte künstlerische Arbeiten. Teile der Präsentationen und weiterführende Literatur werden im Verlauf der Veranstaltung auf Moodle bereitgestellt.

Literatur

Eine Literaturliste wird auf Moodle bereit gestellt. Als Vorbereitung oder Einführung empfohlen wird: Maria do Mar Castro Varela und Nikita Dhawan: Feministische Postkoloniale Theorie: Gender und (De-)Kolonialisierungsprozesse. Europa provinzialisieren? Ja, bitte! Aber wie? In: Femina Politica, Nr. 2, 2009, S. 9 – 18.

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

Letzte Änderung: Mo 07.10.2019 11:47