Universität Wien FIND

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Achtung! Das Lehrangebot ist noch nicht vollständig und wird bis Semesterbeginn laufend ergänzt.

080011 PS Fallstudie I: Sozialer Wohnbau in Wien, Teil II: 1934-1984 (nst./zeu.K.) (2021S)

Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

An/Abmeldung

Hinweis: Ihr Anmeldezeitpunkt innerhalb der Frist hat keine Auswirkungen auf die Platzvergabe (kein "first come, first serve").

Details

max. 22 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Die Fallstudie und das begleitende Tutorium werden zunächst im digitalen Modus auf der Lernplattform 'moodle' abgehalten, die erste Einheit mittels 'collaborate'. Für die zweite Hälfte des Semesters ist ein Umstieg auf Hybridlehre geplant.
Das Tutorium findet jeweils im Anschluss an die LV von 10:45 bis 12:15 Uhr statt und ist verpflichtend. Es wird mindestens sechs Tutoriumstermine geben, die betreffenden Daten werden so bald wie möglich bekannt gegeben. Die Tutorin ist Sandra Eichinger (sandra.eichinger@univie.ac.at).

Mittwoch 03.03. 09:00 - 10:30 Seminarraum 1 d. Inst. f. Kunstgeschichte UniCampus Hof 9 3F-EG-07
Mittwoch 10.03. 09:00 - 10:30 Seminarraum 1 d. Inst. f. Kunstgeschichte UniCampus Hof 9 3F-EG-07
Mittwoch 17.03. 09:00 - 10:30 Seminarraum 1 d. Inst. f. Kunstgeschichte UniCampus Hof 9 3F-EG-07
Mittwoch 24.03. 09:00 - 10:30 Seminarraum 1 d. Inst. f. Kunstgeschichte UniCampus Hof 9 3F-EG-07
Mittwoch 14.04. 09:00 - 10:30 Seminarraum 1 d. Inst. f. Kunstgeschichte UniCampus Hof 9 3F-EG-07
Mittwoch 21.04. 09:00 - 10:30 Seminarraum 1 d. Inst. f. Kunstgeschichte UniCampus Hof 9 3F-EG-07
Mittwoch 28.04. 09:00 - 10:30 Seminarraum 1 d. Inst. f. Kunstgeschichte UniCampus Hof 9 3F-EG-07
Mittwoch 05.05. 09:00 - 10:30 Seminarraum 1 d. Inst. f. Kunstgeschichte UniCampus Hof 9 3F-EG-07
Mittwoch 12.05. 09:00 - 10:30 Seminarraum 1 d. Inst. f. Kunstgeschichte UniCampus Hof 9 3F-EG-07
Mittwoch 19.05. 09:00 - 10:30 Seminarraum 1 d. Inst. f. Kunstgeschichte UniCampus Hof 9 3F-EG-07
Mittwoch 26.05. 09:00 - 10:30 Seminarraum 1 d. Inst. f. Kunstgeschichte UniCampus Hof 9 3F-EG-07
Mittwoch 02.06. 09:00 - 10:30 Seminarraum 1 d. Inst. f. Kunstgeschichte UniCampus Hof 9 3F-EG-07
Mittwoch 09.06. 09:00 - 10:30 Seminarraum 1 d. Inst. f. Kunstgeschichte UniCampus Hof 9 3F-EG-07
Mittwoch 16.06. 09:00 - 10:30 Seminarraum 1 d. Inst. f. Kunstgeschichte UniCampus Hof 9 3F-EG-07
Mittwoch 23.06. 09:00 - 10:30 Seminarraum 1 d. Inst. f. Kunstgeschichte UniCampus Hof 9 3F-EG-07
Mittwoch 30.06. 09:00 - 10:30 Seminarraum 1 d. Inst. f. Kunstgeschichte UniCampus Hof 9 3F-EG-07

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Als 'sozial' werden gewöhnlich solche Formen von Wohnbau bezeichnet, die unter Verwendung öffentlicher Mittel dem Ziel dienen, möglichst vielen, im Idealfall allen Menschen der betreffenden Stadt oder Region ein Wohnen zu ermöglichen, das finanziell erschwinglich und gemäß den jeweils vorherrschenden Vorstellungen 'gesund' oder 'vollwertig' ist, zu 'Wohnzufriedenheit' führt etc. Zu den als positiv erachteten Merkmalen (die in der Regel von mehr oder weniger deutlich markierten Mißständen abgehoben werden) können auch soziale Effekte der Architektur gehören, insbesondere 'gemeinschaftsbildende' Wirkungen oder die Ermöglichung von Formen des Zusammenlebens, die über etablierte Familienstrukturen hinausweisen. Sofern letzteres der Fall ist, überschneidet sich der Begriff des sozialen Wohnbaus mit demjenigen des gemeinschaftlichen Lebens ('collective living'). In die Bestimmungen des sozialen Wohnbaus gehen jedenfalls normative Gehalte ein, die ihre je eigene Geschichte haben.
Die Stadt Wien blickt auf eine mehr als hundertjährige Geschichte des sozialen Wohnbaus zurück und erlaubt es wie kaum ein anderer Ort, sich mit den betreffenden Phänomenen (kunst-)historisch auseinander zu setzen. Während das berühmte Wohnbauprogramm des 'Roten Wien' von kunsthistorischer Seite mehrfach untersucht wurde -- die einschlägigen Studien Manfredo Tafuris und Eve Blaus sind auch in methodischer Hinsicht richtungsweisend --, steht die Erforschung späterer Entwicklungen bis hin zur Gegenwart erst am Anfang.
Der inhaltliche Schwerpunkt der Fallstudie wird im Bereich der Nachkriegsmoderne und beginnenden Postmoderne liegen. Die Architekten, deren Werke und Konzepte zu untersuchen sein werden -- beispielsweise Roland Rainer, Carl Auböck, Harry Glück, Ottokar Uhl, Hedy Wachberger, Rob Krier... --, zeichnen sich durch sehr markante, zum Teil radikal voneinander abweichende Auffassungen von Architektur und Wohnbau aus. Die in der Fallstudie erprobte Herangehensweise wird aber nicht biographisch, sondern strikt werk- und textbezogen sein. Da die LV einführenden Charakter hat, werden einzelne Schritte der kunsthistorischen Analyse von Bauwerken zuerst gesondert geübt und dann schrittweise integriert. Zu diesen Schritten gehören die exakte Beschreibung architektonischer Phänomene; ihre Analyse in syntaktischer, semantischer und pragmatischer Beziehung; die Rekonstruktion dessen, was bei ihrer Entstehung vorhanden war, gesucht wurde oder vermieden werden sollte; die kritische Auseinandersetzung mit etablierten Forschungsmeinungen sowie die Entwicklung und Konsolidierung eigener Thesen.
Die Fallstudie und das begleitende Tutorium werden zunächst im digitalen Modus auf der Lernplattform 'moodle' abgehalten, die erste Einheit mittels 'collaborate'. Für die zweite Semesterhälfte ist ein Umstieg auf Hybridlehre geplant.
Das Tutorium findet jeweils im Anschluss an die LV von 10:45 bis 12:15 Uhr statt und ist verpflichtend. Es wird mindestens sechs Tutoriumstermine geben, die betreffenden Daten werden so bald wie möglich bekannt gegeben. Die Tutorin ist Sandra Eichinger (sandra.eichinger@univie.ac.at).

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

- aktive Beteiligung an Diskussionen
- Referat und Präsentation
- Vertiefung in Form einer schriftlichen Hausarbeit (15.000-20.000 Zeichen Fließtext)
- Mit der Anmeldung zu dieser LV stimmen Sie zu, dass die automatisierte Plagiatsprüfungs-Software Turnitin alle von Ihnen in moodle eingereichten schriftlichen Teilleistungen prüft.

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Mindestanforderung:
- Anwesenheitspflicht. Bei Absenz wegen Krankheit oder familiärer Ausnahmesituation ist ein schriftlicher Nachweis vorzulegen.
- Für einen positiven Abschluss der Lehrveranstaltung müssen alle Teilleistungen erbracht werden, inkl. Teilnahme an allen Tutoriumseinheiten

Beurteilungsmaßstab:
- aktive Beteiligung an Diskussionen 15% FS I: individuelle Angabe LV-Leitung
- Referat und Präsentation 30 % FS I: individuelle Angabe LV-Leitung
- Vertiefung in Form einer schriftlichen Hausarbeit 55%

Prüfungsstoff

Es handelt sich um eine prüfungsimmanente LV.

Literatur

Eine ausführliche Literaturliste wird bei der ersten Sitzung ausgeteilt. Zum Einstieg:
Wolfgang Kemp: Architektur analysieren. Eine Einführung in acht Kapiteln. München: Schirmer/Mosel 2009;
Andreas Rumpfhuber und Michael Klein (Hrsg.): Modelling Vienna: real fictions in social housing. Wien: Turia & Kant, 2015.

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

Letzte Änderung: Di 02.03.2021 07:27