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080023 PS Fallstudie I: Der spätmittelalterliche Sakralraum und die Reformation (m./n.K.) (2017W)

Tradition und Erneuerung in der Kunst des 16. Jahrhunderts

Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

An/Abmeldung

Details

max. 25 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Dienstag 03.10. 14:15 - 15:45 Seminarraum 2 d. Inst. f. Kunstgeschichte UniCampus Hof 9 3F-EG-20
Dienstag 10.10. 14:15 - 15:45 Seminarraum 2 d. Inst. f. Kunstgeschichte UniCampus Hof 9 3F-EG-20
Dienstag 17.10. 14:15 - 15:45 Seminarraum 2 d. Inst. f. Kunstgeschichte UniCampus Hof 9 3F-EG-20
Dienstag 24.10. 14:15 - 15:45 Seminarraum 2 d. Inst. f. Kunstgeschichte UniCampus Hof 9 3F-EG-20
Dienstag 31.10. 14:15 - 15:45 Seminarraum 2 d. Inst. f. Kunstgeschichte UniCampus Hof 9 3F-EG-20
Dienstag 07.11. 14:15 - 15:45 Seminarraum 2 d. Inst. f. Kunstgeschichte UniCampus Hof 9 3F-EG-20
Dienstag 14.11. 14:15 - 15:45 Seminarraum 2 d. Inst. f. Kunstgeschichte UniCampus Hof 9 3F-EG-20
Dienstag 21.11. 14:15 - 15:45 Seminarraum 2 d. Inst. f. Kunstgeschichte UniCampus Hof 9 3F-EG-20
Dienstag 28.11. 14:15 - 15:45 Seminarraum 2 d. Inst. f. Kunstgeschichte UniCampus Hof 9 3F-EG-20
Dienstag 05.12. 14:15 - 15:45 Seminarraum 2 d. Inst. f. Kunstgeschichte UniCampus Hof 9 3F-EG-20
Dienstag 09.01. 14:15 - 15:45 Seminarraum 2 d. Inst. f. Kunstgeschichte UniCampus Hof 9 3F-EG-20
Dienstag 16.01. 14:15 - 15:45 Seminarraum 2 d. Inst. f. Kunstgeschichte UniCampus Hof 9 3F-EG-20
Dienstag 23.01. 14:15 - 15:45 Seminarraum 2 d. Inst. f. Kunstgeschichte UniCampus Hof 9 3F-EG-20
Dienstag 30.01. 14:15 - 15:45 Seminarraum 2 d. Inst. f. Kunstgeschichte UniCampus Hof 9 3F-EG-20

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Im Mittelpunkt stehen zwei Phänomene an der Schwelle zwischen Mittelalter und Neuzeit: Erstens der spätmittelalterliche Sakralraum, der – mit seiner Fülle an kunstreichen Ausstattungen wie Flügelretabeln, Sakramentstürmen und aufwendigen Grabmälern – häufig als übervoll und chaotisch betrachtet wird; zweitens der reformierte Sakralraum, der ab den 1520er Jahren schlichtere Formen hervorbringt und als Ordnungsruf nach den Exzessen früherer Generationen gilt. Unser Seminar setzt sich mit der Interpretation beider Phänomene auseinander. Gefragt wird einerseits nach den Ordnungsprinzipien der komplexen künstlerischen Ensembles im vorreformatorischen Raum, andererseits nach der überraschenden Vielfalt reformatorischer Ansätze – von ausgeprägter Toleranz der traditionellen Ausstattungen bis hin zu den radikalen Lösungen der Ikonoklasten.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung.
Präsentationen, schriftliche Arbeiten, Beiträge während der Diskussionen.

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Anwesenheitspflicht.
Präsentationen (40%), schriftliche Arbeiten (40%), Beiträge während der Diskussionen (20%).

Prüfungsstoff

Siehe oben.

Literatur

Einführende Literatur:
- Robert Suckale, „Der mittelalterliche Kirchenbau im Gebrauch und als Ort der Bilder“, in: U. Schneede (Hg.), Goldgrund und Himmelslicht, Hamburg 1999, 15-25.
- Bruno Reudenbach, „Der Altar als Bildort. Das Flügelretabel und die liturgische Inszenierung des Kirchenjahres“, in: U. Schneede (Hg.), Goldgrund und Himmelslicht, Hamburg 1999, 26-33.
- Johann Fritz (Hg.), Die bewahrende Kraft des Luthertums – Mittelalterliche Kunstwerke in evangelischen Kirchen, Regensburg 1997.
- Cécile Dupeux et al. (Hg.), Bildersturm – Wahnsinn oder Gottes Wille?, Zürich 2000

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

Letzte Änderung: Mo 09.10.2017 15:28