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Achtung! Das Lehrangebot ist noch nicht vollständig und wird bis Semesterbeginn laufend ergänzt.

080041 PS Fallstudie II/III: Conceptual Art (nst.K.) (2017S)

Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

An/Abmeldung

Details

max. 25 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Montag 06.03. 13:00 - 14:30 Seminarraum 2 d. Inst. f. Kunstgeschichte UniCampus Hof 9 3F-EG-20
Montag 20.03. 13:00 - 14:30 Seminarraum 2 d. Inst. f. Kunstgeschichte UniCampus Hof 9 3F-EG-20
Montag 27.03. 13:00 - 14:30 Seminarraum 2 d. Inst. f. Kunstgeschichte UniCampus Hof 9 3F-EG-20
Montag 03.04. 13:00 - 14:30 Seminarraum 2 d. Inst. f. Kunstgeschichte UniCampus Hof 9 3F-EG-20
Montag 24.04. 13:00 - 14:30 Seminarraum 2 d. Inst. f. Kunstgeschichte UniCampus Hof 9 3F-EG-20
Montag 08.05. 13:00 - 14:30 Seminarraum 2 d. Inst. f. Kunstgeschichte UniCampus Hof 9 3F-EG-20
Montag 15.05. 13:00 - 14:30 Seminarraum 2 d. Inst. f. Kunstgeschichte UniCampus Hof 9 3F-EG-20
Montag 22.05. 13:00 - 14:30 Seminarraum 2 d. Inst. f. Kunstgeschichte UniCampus Hof 9 3F-EG-20
Montag 29.05. 13:00 - 14:30 Seminarraum 2 d. Inst. f. Kunstgeschichte UniCampus Hof 9 3F-EG-20
Montag 12.06. 13:00 - 14:30 Seminarraum 2 d. Inst. f. Kunstgeschichte UniCampus Hof 9 3F-EG-20
Montag 19.06. 13:00 - 14:30 Seminarraum 2 d. Inst. f. Kunstgeschichte UniCampus Hof 9 3F-EG-20
Montag 26.06. 13:00 - 14:30 Seminarraum 2 d. Inst. f. Kunstgeschichte UniCampus Hof 9 3F-EG-20

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

In den 1960 und 1970er Jahren unternehmen KünstlerInnen auf unterschiedlichen Kontinenten den Versuch einer radikalen Reduktion des Kunstwerks: Was bisher als singuläres Objekt im institutionellen Raum zu betrachten und als solches zu verkaufen war, soll sich in Code, Text, Information oder einfach nur Ideen auflösen. Dass Kunst international als Information in unterschiedlichen medialen Kanälen, unabhängig von einer bestimmten materiellen Form fliessen kann, sei es per Post, gedruckt in Magazinen und Zeitschriften, als Struktur, Anweisung oder Programm, wurde dabei als eminent politisch verstanden. Denn als technische Möglichkeit drängt es das Kunstwerk als seltene Ware, sowie als Mittel eines elitären ästhetischen Gebrauchs an den Rand seiner Möglichkeiten.
Das Seminar untersucht entlang historischer Quellentexte und zentraler Werke die entscheidenden Tendenzen dieser Kunst. Daneben werden wir durch Lektüren zur Technikgeschichte und Kulturtheorie sie als Teil dessen zu situieren versuchen, was wir heute als historischen Anfang eines globalen und digitalen Informationszeitalters verstehen.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Verfassen einer Proseminararbeit (10-15 Seiten), die inhaltlich und sprachlich wissenschaftlichen Standards entspricht; Anwesenheit, aktive Diskussionsbeteiligung und Stundenvorbereitung; kurze Referate (ca. 15 Minuten) bzw. Protokolle.

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Für eine positive Benotung der Fallstudie muss die Proseminararbeit positiv sein (60%); Diskussionsbeteiligung, Stundenvorbereitung und Referat bzw. Protokoll (40%); die regelmässige Anwesenheit ist Voraussetzung für die Beurteilung. Zwei Fehleinheiten sind erlaubt; danach nur bei Vorlage einer Bestätigung über den Grund der Abwesenheit. Ordentliche Abmeldung nur bis sechs Tage nach der ersten Einheit, ansonsten negative Beurteilung bei Fernbleiben ohne Nachweis eines wichtigen Grundes.

Prüfungsstoff

Literatur

Liz Kotz: Words to be Looked at. Language in 1960’s Art (2010); Alexander Alberro: Conceptual Art and the Politics of Publicity (2003); Global Conceptualism: Points of Origin, 1950-1980s, hrsg. von Jane Farver (1999); Conceptual Art. A Critical Anthology, hrsg. von Alexander Alberro und Blake Stimson (1999); Lucy Lippard: Six Years. The Dematerialization of the Art Object (1997); Benjamin Buchloh: Conceptual Art 1962-1969: From the Aesthetic of Administration to the Critique of Institution (1990).

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

Letzte Änderung: Mo 20.03.2017 15:23