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080047 PS Fallstudie II/III: Institutionskritik seit den 1960er Jahren (nst.K.) (2016W)

Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

Details

max. 25 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Dienstag 04.10. 18:00 - 20:00 Seminarraum 2 d. Inst. f. Kunstgeschichte UniCampus Hof 9 3F-EG-20
Dienstag 11.10. 18:00 - 20:00 Seminarraum 2 d. Inst. f. Kunstgeschichte UniCampus Hof 9 3F-EG-20
Dienstag 18.10. 18:00 - 20:00 Seminarraum 2 d. Inst. f. Kunstgeschichte UniCampus Hof 9 3F-EG-20
Dienstag 25.10. 18:00 - 20:00 Seminarraum 2 d. Inst. f. Kunstgeschichte UniCampus Hof 9 3F-EG-20
Dienstag 08.11. 18:00 - 20:00 Seminarraum 2 d. Inst. f. Kunstgeschichte UniCampus Hof 9 3F-EG-20
Dienstag 15.11. 18:00 - 20:00 Seminarraum 2 d. Inst. f. Kunstgeschichte UniCampus Hof 9 3F-EG-20
Dienstag 22.11. 18:00 - 20:00 Seminarraum 2 d. Inst. f. Kunstgeschichte UniCampus Hof 9 3F-EG-20
Dienstag 29.11. 18:00 - 20:00 Seminarraum 2 d. Inst. f. Kunstgeschichte UniCampus Hof 9 3F-EG-20
Dienstag 06.12. 18:00 - 20:00 Seminarraum 2 d. Inst. f. Kunstgeschichte UniCampus Hof 9 3F-EG-20
Dienstag 13.12. 18:00 - 20:00 Seminarraum 2 d. Inst. f. Kunstgeschichte UniCampus Hof 9 3F-EG-20
Dienstag 10.01. 18:00 - 20:00 Seminarraum 2 d. Inst. f. Kunstgeschichte UniCampus Hof 9 3F-EG-20
Dienstag 17.01. 18:00 - 20:00 Seminarraum 2 d. Inst. f. Kunstgeschichte UniCampus Hof 9 3F-EG-20
Dienstag 24.01. 18:00 - 20:00 Seminarraum 2 d. Inst. f. Kunstgeschichte UniCampus Hof 9 3F-EG-20
Dienstag 31.01. 18:00 - 20:00 Seminarraum 2 d. Inst. f. Kunstgeschichte UniCampus Hof 9 3F-EG-20

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Inhalte und Methoden
In den späten 1960er Jahren begannen sich Künstler_innen mit den institutionellen Bedingungen ihrer Tätigkeit auseinanderzusetzen und machten die Funktionsweise der Museen und Ausstellungsräume zum expliziten Thema künstlerischer Arbeiten. Als kanonische Positionen dieser 'ersten Phase'; der Institutionskritik gelten heute etwa Daniel Buren und Michael Asher, die mittels ortsspezifischen Eingriffen versuchten die Prämissen des Ausstellens offen zu legen. Diese Arbeiten formierten sich vor dem historischen Hintergrund der Proteste gegen den Vietnamkrieg und der 68er-Bewegung, der z.B. durch die Aktivitäten der Art Workers Coalition auch in den Kunstbereich eindrang.
Eine spätere 'zweite Welle' von institutionskritischen Arbeiten fokussierte auf die sozialpolitischen Mechanismen des Kunstbetriebs und fand als aktivistische Praxis teilweise auch außerhalb des Museums statt. Zu dieser Phase zählen etwa die Arbeiten von Andrea Fraser, deren Schriften - wie die Burens - maßgeblich für die Theoretisierung der Institutionskritik waren. Zu den aktivistischen Praktiken zählen etwa die Aktionen der Guerilla Girls und die Ausstellungspraxis des Kollektivs Group Material.
In der Fallstudie wird durch eine Kombination aus genauer Werkbetrachtung und Lektüre theoretischer und programmatischer Texte ein Einblick in zentrale Positionen der Institutionskritik erarbeitet. Dabei wird der Umgang mit Ausstellungen als Werkform sowie mit außermusealen, aktivistischen Praktiken geübt. Leitende Fragen sind: Was ist eine Institution? Wie kann Kunst als kritische Instanz funktionieren?

Ziele
- Überblick über institutionskritische Praktiken von den 1960ern bis heute, schwerpunktmäßige Kenntnis ausgewählter Positionen
- Einübung in die Kunstgeschichte als Ausstellungsgeschichte
- Fähigkeit zur differenzierten, strukturierten Analyse komplexer Werkstrukturen, strukturierte Textlektüre

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

- Verfassen einer Proseminararbeit, die inhaltlich und sprachlich wissenschaftlichen Standards entspricht. Genaue Kriterien für die schriftliche Arbeit werden in der ersten Einheit bekannt gegeben.
- Impulsreferate (max. 10 min), Abgabe von Abstracts für die Proseminararbeit, Beteiligung an der Diskussion/Mitarbeit.

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

- Für eine positive Benotung der Fallstudie muss die Proseminararbeit positiv sein (60%). Impulsreferate, Abstracts, Beteiligung an der Diskussion/Mitarbeit (40%).
- Die regelmäßige Anwesenheit ist Voraussetzung für die Beurteilung (max. zwei Fehl-Einheiten, ein drittes Mal nur bei Vorlage einer Bestätigung über den Grund der Abwesenheit). Ordentliche Abmeldung nur bis sechs Tage nach der ersten Einheit, ansonsten negative Beurteilung bei Fernbleiben ohne Nachweis eines wichtigen Grundes.

Prüfungsstoff

Literatur


Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

Letzte Änderung: Mo 19.02.2018 11:43