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080050 VO Von Dante bis Marino: Italienische Literatur und bildende Kunst (n.K.) (2013S)

Details

Sprache: Deutsch

Prüfungstermine

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Dienstag 12.03. 13:15 - 14:45 Hörsaal C1 UniCampus Hof 2 2G-O1-03
Dienstag 19.03. 13:15 - 14:45 Hörsaal C1 UniCampus Hof 2 2G-O1-03
Dienstag 09.04. 13:15 - 14:45 Hörsaal C1 UniCampus Hof 2 2G-O1-03
Dienstag 16.04. 13:15 - 14:45 Hörsaal C1 UniCampus Hof 2 2G-O1-03
Dienstag 23.04. 13:15 - 14:45 Hörsaal C1 UniCampus Hof 2 2G-O1-03
Dienstag 30.04. 13:15 - 14:45 Hörsaal C1 UniCampus Hof 2 2G-O1-03
Dienstag 07.05. 13:15 - 14:45 Hörsaal C1 UniCampus Hof 2 2G-O1-03
Dienstag 14.05. 13:15 - 14:45 Hörsaal C1 UniCampus Hof 2 2G-O1-03
Dienstag 28.05. 13:15 - 14:45 Hörsaal C1 UniCampus Hof 2 2G-O1-03
Dienstag 04.06. 13:15 - 14:45 Hörsaal C1 UniCampus Hof 2 2G-O1-03
Dienstag 11.06. 13:15 - 14:45 Hörsaal C1 UniCampus Hof 2 2G-O1-03
Dienstag 18.06. 13:15 - 14:45 Hörsaal C1 UniCampus Hof 2 2G-O1-03

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Dichtung und Malerei wurden schon in der Antike als Schwesterkünste gefeiert. Die künstlerische Auseinandersetzung mit den großen Dichtern Italiens hat besonders nachhaltige und produktive Wechselwirkungen hervorgebracht. Die Kunst von Botticelli und Michelangelo verdankt Dantes Divina Commedia wesentliche Anregungen. Petrarkas Sonette an Laura sind für die Geschichte des Renaissanceporträts ebenso zentral wie Tassos großes Epos der Gerusalemme Liberata für die Historienmalerei. Marino war nicht nur ein begeisterter Sammler von Zeichnungen und Gemälden, sondern hat mit seiner Galeria wesentliche Parameter des frühneuzeitlichen Umgangs mit Bildern festgeschrieben. Gerade die Auseinandersetzung mit dem anderen Medium hat Dichter wie bildende Künstler zu einer kritischen Reflexion der Möglichkeiten und Grenzen der eigenen Kunst angeregt und dazu herausgefordert, diese durch innovative Ansätze zu erweitern.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Schriftliche Prüfung

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Die Vorlesung gibt einen Überblick über die vielfältigen Wechselwirkungen zwischen Literatur und bildender Kunst und eine Einführung in die damit verbundenen komparatistischen Methoden.

Prüfungsstoff

Zu den zentralen Fragen und Problemkomplexen gehören etwa die Tradition der Ekphrasis, die Entstehung des neuzeitlichen Dichterporträts, die vielschichtigen Bild-Text-Relationen illustrierter Ausgaben und die medientheoretischen Voraussetzungen des Erzählens in Bildern.

Literatur

-Marianne Albrecht-Bott, Die bildende Kunst in der italienischen Lyrik der Renaissance und des Barock, Wiesbaden 1976.
-Ulrich Weisstein, Literatur und bildende Kunst. Ein Handbuch zur Theorie und Praxis eines komparatistischen Grenzgebietes, Berlin 1992.
-Beschreibungskunst und Kunstbeschreibung. Ekphrasis von der Antike bis zur Gegenwart, hrsg. von Gottfried Boehm und Helmut Pfotenhauer, München 1995.
-L'histoire de l'art et le comparatisme. Les horizons du détour, hrsg. von Marc Bayard, Paris 2007.

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

Letzte Änderung: Mo 07.09.2020 15:31