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080083 SE Seminar: Ernst Gombrichs "Kunst und Illusion": Relektüre eines Klassikers d.Kunstgeschichte (nst.K.) (2018S)

Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

An/Abmeldung

Details

max. 20 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Donnerstag 01.03. 14:15 - 15:45 Seminarraum 2 d. Inst. f. Kunstgeschichte UniCampus Hof 9 3F-EG-20
Donnerstag 08.03. 14:15 - 15:45 Seminarraum 2 d. Inst. f. Kunstgeschichte UniCampus Hof 9 3F-EG-20
Donnerstag 15.03. 14:15 - 15:45 Seminarraum 2 d. Inst. f. Kunstgeschichte UniCampus Hof 9 3F-EG-20
Donnerstag 22.03. 14:15 - 15:45 Seminarraum 2 d. Inst. f. Kunstgeschichte UniCampus Hof 9 3F-EG-20
Donnerstag 12.04. 14:15 - 15:45 Seminarraum 2 d. Inst. f. Kunstgeschichte UniCampus Hof 9 3F-EG-20
Donnerstag 19.04. 14:15 - 15:45 Seminarraum 2 d. Inst. f. Kunstgeschichte UniCampus Hof 9 3F-EG-20
Donnerstag 26.04. 14:15 - 15:45 Seminarraum 2 d. Inst. f. Kunstgeschichte UniCampus Hof 9 3F-EG-20
Donnerstag 03.05. 14:15 - 15:45 Seminarraum 2 d. Inst. f. Kunstgeschichte UniCampus Hof 9 3F-EG-20
Donnerstag 17.05. 14:15 - 15:45 Seminarraum 2 d. Inst. f. Kunstgeschichte UniCampus Hof 9 3F-EG-20
Donnerstag 24.05. 14:15 - 15:45 Seminarraum 2 d. Inst. f. Kunstgeschichte UniCampus Hof 9 3F-EG-20
Donnerstag 07.06. 14:15 - 15:45 Seminarraum 2 d. Inst. f. Kunstgeschichte UniCampus Hof 9 3F-EG-20
Donnerstag 14.06. 14:15 - 15:45 Seminarraum 2 d. Inst. f. Kunstgeschichte UniCampus Hof 9 3F-EG-20
Donnerstag 28.06. 14:15 - 15:45 Seminarraum 2 d. Inst. f. Kunstgeschichte UniCampus Hof 9 3F-EG-20

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Ernst Gombrichs "Kunst und Illusion" gehört zu den wenigen kunsthistorischen Büchern, die, mit hohem theoretischem Anspruch auftretend, weit über die Fachgrenzen hinaus gewirkt haben. Von vielen KunsthistorikerInnen jedoch wird das Buch mit Skepsis betrachtet oder überhaupt ignoriert. Das Seminar bietet die Gelegenheit für eine kritische Relektüre. Zu diskutieren sein werden: Gombrichs Antwort auf die Frage, weshalb die Kunst eine Geschichte hat; seine theoretischen Anleihen bei Karl Poppers Forschungslogik; seine bildtheoretischen Überzeugungen; seine Kritik der Unterscheidung zwischen 'vorstelliger' und 'wahrnehmiger' Kunst, die in der Kunstwissenschaft der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts eine große Rolle gespielt hatte; seine Haltung gegenüber dem Projekt einer Kunstgeschichte, die sich als Geschichte des Sehens versteht. Auch die Positionen einiger einflußreiche Kunstphilosophen und Kunsthistoriker, die eine kritische Auseinandersetzung mit Gombrich gesucht und von ihr profitiert haben, sollen im Seminar ausführlich zur Sprache kommen; zu nennen sind hier etwa Nelson Goodman, Richard Wollheim, Werner Hofmann oder Norman Bryson.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Mitarbeit, mündliche Präsentation und vor allem schriftliche Hausarbeit (kunsthistorischer Aufsatz, Anspruch und Umlang lt. Studienplan). Alle Hilfsmittel geisteswissenschaftlicher Forschung sind erlaubt, Plagiate selbstverständlich verboten.

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Auf Seminarebene wird erwartet, dass die Studierenden bereits in der Lage sind, eigenständig zu recherchieren, Forschungsfragen zu entwickeln und beantworten, kunsthistorische Vorträge (Referate) zu halten und gut lesbare Texte zu schreiben. Die Gesamtnote ergibt sich primär aus der Note der schriftlichen Seminararbeit, die anderen Leistungen – Referat, Mitarbeit – können in Zweifesfällen allerdings den Ausschlag geben. Je besser Sie geforscht haben und je besser Ihre Arbeit geschrieben ist, desto besser wird auch die Note der Seminararbeit und folglich die Gesamtnote sein. Sollte Ihre Arbeit nicht mit einem perfekt organisierten Anmerkungsapparat ausgestattet sein, wird sie automatisch negativ beurteilt. Dasselbe gilt für schwere Mängel im sprachlichen Ausdruck oder bei der Literatursuche. Aus einer negativ benoteten Seminararbeit resultiert eine negative Gesamtnote.

Prüfungsstoff

prüfungsimmanente LV

Literatur

Ernst H. GOMBRICH: Kunst und Illusion. Zur Psychologie der bildlichen Darstellung. Aus dem Englischen von Lisbeth Gombrich. Stuttgart und Zürich (Belser) 1986 (engl. Originalausgabe u.d.T. Art and Illusion, London 1960). Zur Vorberitung auf das Seminar empfiehlt es sich natürlich, Gombrichs Buch zu lesen. Weitere Literaturhinweise werden bei der Vorbesprechung in Papierform ausgeteilt.

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

Letzte Änderung: Mo 19.02.2018 11:34