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Achtung! Das Lehrangebot ist noch nicht vollständig und wird bis Semesterbeginn laufend ergänzt.

080083 SE Seminar: Matisse, koloritgeschichtlich (nst.K.) (2019W)

Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

An/Abmeldung

Details

max. 21 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Montag 07.10. 09:00 - 10:30 Seminarraum 2 d. Inst. f. Kunstgeschichte UniCampus Hof 9 3F-EG-20
Montag 14.10. 09:00 - 10:30 Seminarraum 2 d. Inst. f. Kunstgeschichte UniCampus Hof 9 3F-EG-20
Montag 21.10. 09:00 - 10:30 Seminarraum 2 d. Inst. f. Kunstgeschichte UniCampus Hof 9 3F-EG-20
Montag 28.10. 09:00 - 10:30 Seminarraum 2 d. Inst. f. Kunstgeschichte UniCampus Hof 9 3F-EG-20
Montag 04.11. 09:00 - 10:30 Seminarraum 2 d. Inst. f. Kunstgeschichte UniCampus Hof 9 3F-EG-20
Montag 11.11. 09:00 - 10:30 Seminarraum 2 d. Inst. f. Kunstgeschichte UniCampus Hof 9 3F-EG-20
Montag 18.11. 09:00 - 10:30 Seminarraum 2 d. Inst. f. Kunstgeschichte UniCampus Hof 9 3F-EG-20
Montag 25.11. 09:00 - 10:30 Seminarraum 2 d. Inst. f. Kunstgeschichte UniCampus Hof 9 3F-EG-20
Montag 02.12. 09:00 - 10:30 Seminarraum 2 d. Inst. f. Kunstgeschichte UniCampus Hof 9 3F-EG-20
Montag 02.12. 10:45 - 13:00 Seminarraum 2 d. Inst. f. Kunstgeschichte UniCampus Hof 9 3F-EG-20
Montag 09.12. 09:00 - 10:30 Seminarraum 2 d. Inst. f. Kunstgeschichte UniCampus Hof 9 3F-EG-20
Montag 09.12. 10:45 - 12:15 Seminarraum 2 d. Inst. f. Kunstgeschichte UniCampus Hof 9 3F-EG-20
Montag 16.12. 09:00 - 10:30 Seminarraum 2 d. Inst. f. Kunstgeschichte UniCampus Hof 9 3F-EG-20
Montag 13.01. 09:00 - 10:30 Seminarraum 2 d. Inst. f. Kunstgeschichte UniCampus Hof 9 3F-EG-20
Montag 20.01. 09:00 - 10:30 Seminarraum 2 d. Inst. f. Kunstgeschichte UniCampus Hof 9 3F-EG-20
Montag 27.01. 09:00 - 10:30 Seminarraum 2 d. Inst. f. Kunstgeschichte UniCampus Hof 9 3F-EG-20

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Matisse' Farbgebung und seine diesbezüglichen Äußerungen sind seit langem ein Gegenstand kunsthistorischer Forschung -- und doch zum Teil rätselhaft geblieben. So ist zum Beispiel die Interpretation seiner verblüffenden Behauptung, Schwarz könne in der Malerei als leuchtende Farbe eingesetzt werden und er selber habe es getan, nach wie vor umstritten. Im Seminar sollen einige der kühnsten koloristischen Neuerungen des Malers anhand ausgewählter Beispiele präzise beschrieben und gedeutet werden -- in ständiger Auseinandersetzung mit der zum Teil sehr anspruchsvollen Forschungsliteratur. Zu den wichtigsten Bezugspunkten werden gehören: die (bislang zu wenig beachtete) strukturalistische Analyse von Jean-Claude Lebensztejn sowie ein von Edmund Husserls Bildtheorie ausgehender phänomenologischer Deutungsansatz, der kürzlich von Sebastian Zeidler entwickelt wurde. Das Seminar wird auch Gelegenheiten bieten, die von Wolfgang Schöne in einer klassischen koloritgeschichtlichen Studie eingeführte Begrifflichkeit ('Beleuchtungslicht', 'Farblicht', 'Standortlicht' etc.) am Beispiel von Matisse zu erproben.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Mitarbeit, mündliche Präsentation und vor allem schriftliche Hausarbeit (kunsthistorischer Aufsatz, Anspruch und Umfang lt. Studienplan). Alle Hilfsmittel geisteswissenschaftlicher Forschung sind erlaubt, Plagiate selbstverständlich verboten.

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Kenntnisse der französischen Sprache werden nicht vorausgesetzt, wohl aber die Bereitschaft, sie sich, falls noch nicht vorhanden, im Lauf des Semesters anzueignen. Im übrigen werden die am Institut gängigen Maßstäbe ernst genommen und bei der Beurteilung streng ausgelegt. Das bedeutet im Klartext: Auf Seminarebene wird erwartet, dass die Studierenden bereits in der Lage sind, eigenständig zu recherchieren, Forschungsfragen zu entwickeln und beantworten, kunsthistorische Vorträge (Referate) zu halten und gut lesbare Texte zu schreiben. Die Gesamtnote ergibt sich primär aus der Note der schriftlichen Seminararbeit, die anderen Leistungen – Referat, Mitarbeit – können in Zweifelsfällen allerdings den Ausschlag geben. Je besser Sie geforscht haben und je besser Ihre Arbeit geschrieben ist, desto besser wird auch die Note der Seminararbeit und folglich die Gesamtnote sein. Sollte Ihre Arbeit nicht mit einem perfekt organisierten Anmerkungsapparat ausgestattet sein, wird sie automatisch negativ beurteilt. Dasselbe gilt für schwere Mängel im sprachlichen Ausdruck oder bei der Literatursuche. Aus einer negativ benoteten Seminararbeit resultiert eine negative Gesamtnote.

Prüfungsstoff

Es handelt sich um eine prüfungsimmanente LV.

Literatur

Eine ausführliche Literaturliste wird zu Beginn des Semesters verteilt. Als Einstimmung auf das Seminar eignen sich die konzise Monographie von Lawrence Gowing: Matisse, München 1997 und, für philosophisch Interessierte, Ludwig Wittgensteins "Bemerkungen über die Farben".

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

Letzte Änderung: Di 01.10.2019 14:08