Universität Wien

090114 SE Griechenland und das lange Kriegsende in Europa - Befreiung, Heimkehr und Bürgerkrieg (2025S)

8.00 ECTS (2.00 SWS), SPL 9 - Altertumswissenschaften
Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

An/Abmeldung

Hinweis: Ihr Anmeldezeitpunkt innerhalb der Frist hat keine Auswirkungen auf die Platzvergabe (kein "first come, first served").

Details

max. 10 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch, Englisch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

  • Montag 03.03. 16:00 - 19:15 Seminarraum d. Inst. f. Byzantinistik u. Neogräzistik, Postgasse 9, 2.Stock
  • Montag 10.03. 16:00 - 19:15 Seminarraum d. Inst. f. Byzantinistik u. Neogräzistik, Postgasse 9, 2.Stock
  • Montag 17.03. 16:00 - 19:15 Seminarraum d. Inst. f. Byzantinistik u. Neogräzistik, Postgasse 9, 2.Stock
  • Montag 24.03. 16:00 - 19:15 Seminarraum d. Inst. f. Byzantinistik u. Neogräzistik, Postgasse 9, 2.Stock
  • Montag 31.03. 16:00 - 19:15 Seminarraum d. Inst. f. Byzantinistik u. Neogräzistik, Postgasse 9, 2.Stock
  • Montag 07.04. 16:00 - 19:15 Seminarraum d. Inst. f. Byzantinistik u. Neogräzistik, Postgasse 9, 2.Stock
  • Donnerstag 10.04. 13:00 - 18:15 Ort in u:find Details
  • Montag 28.04. 16:00 - 19:15 Seminarraum d. Inst. f. Byzantinistik u. Neogräzistik, Postgasse 9, 2.Stock

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Während in weiten Teilen Europas das Ende des Zweiten Weltkrieges am 8. Mai 1945 als ein echter Bruch mit der Vergangenheit und als möglicher Neuanfang wahrgenommen wurde, folgte auf die Okkupation Griechenlands ein Bürgerkrieg, der bis 1949 andauerte. Wir nehmen die 80 Jahre nach der sogenannten "Befreiung" zum Anlass und fragen uns im Seminar, wie die Griech*innen - die ehemaligen Häftlinge in den befreiten Konzentrationslagern und Displaced Persons Camps sowie die Zwangsarbeiter*innen - diese Zäsur empfanden. Wie gestaltete sich ihre Heimweg nach Griechenland, die Suche nach ermordeten Verwandten und Freunden und die Rückkehr in die Heimat.
Die Lehrveranstaltung beginnt mit dem Ende des Zweiten Weltkrieges und die Befreiung Österreichs. Quellen sind die Memoiren und Erinnerungsliteratur (Gr./Dt.) u. a. von Giolanta Terentsio, Heinz und Erika Kounio, sowie Iakovos Kambanellis; Oral History Interviews von Jüdinnen und Juden aus dem MSDP-Bestand bzw. dem Bestand des USHMM; Archivdokumente aus dem Archiv der KZ-Gedenkstätte Mauthausen. Ziel ist es, die verschiedenen Quellen kritisch zu analysieren und Forschungsfragen daraus zu entwickeln. Die Seminararbeiten sollen sich verschiedenen Perspektiven auf die Rückkehr nach Griechenland widmen und so die persönlichen Geschichten der Überlebenden und Migranten mit der Geschichte der europäischen Nachkriegszeit verknüpfen.

Im Rahmen des Seminars wird eine Exkursion zum Melk Memorial mit anschließendem Workshop vor Ort angeboten.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Regelmäßige Anwesenheit und aktive Teilnahme an der Diskussion auf der Basis der Lektüre (25%), Lektüre auf Deutsch und Englisch von Quellen und Forschungsliteratur. Mindestanforderung ist die positive Beurteilung einer Seminararbeit gemäß den Vorgaben, die Erstellung eines Posters als Grundlage für die Seminararbeit und eine (Poster-)Präsentation im Rahmen der Lehrveranstaltung.
Die Teilnahme beim Workshop in Melk ist verpflichtend.

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Deutsch und Englischkenntnisse werden vorausgesetzt. Griechisch von Vorteil (weitere Sprachkenntnisse hilfreich).
Regelmäßige Anwesenheit und Teilnahme an der Diskussion auf der Basis der Lektüre (20%), mündliches Referat inkl. Plakatpräsentation (etwa 30 Minuten, 20%), schriftliche Arbeit (etwa 6000 Wörter, 60%).

Prüfungsstoff

Dies ist eine prüfungsimmanente Lehrveranstaltung.

Literatur

Details finden Sie auf Moodle

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

Letzte Änderung: Do 20.02.2025 11:25