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Jetzt impfen lassen für ein sicheres Miteinander im Herbst!

Um allen Angehörigen der Universität Wien einen guten und sicheren Semesterbeginn zu ermöglichen, gibt es von Samstag, 18. September, bis Montag, 20. September die Möglichkeit einer COVID-19-Impfung ohne Terminvereinbarung am Campus der Universität Wien. Details unter https://www.univie.ac.at/ueber-uns/weitere-informationen/coronavirus/.

Achtung! Das Lehrangebot ist noch nicht vollständig und wird bis Semesterbeginn laufend ergänzt.

100030 UV Text- und Medienlinguistik (2021S)

2.00 ECTS (2.00 SWS), SPL 10 - Deutsche Philologie
DIGITAL

An/Abmeldung

Hinweis: Ihr Anmeldezeitpunkt innerhalb der Frist hat keine Auswirkungen auf die Platzvergabe (kein "first come, first served").

Details

Sprache: Deutsch

Prüfungstermine

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Mittwoch 10.03. 16:45 - 18:15 Digital
Mittwoch 17.03. 16:45 - 18:15 Digital
Mittwoch 24.03. 16:45 - 18:15 Digital
Mittwoch 14.04. 16:45 - 18:15 Digital
Mittwoch 21.04. 16:45 - 18:15 Digital
Mittwoch 28.04. 16:45 - 18:15 Digital
Mittwoch 05.05. 16:45 - 18:15 Digital
Mittwoch 12.05. 16:45 - 18:15 Digital
Mittwoch 19.05. 16:45 - 18:15 Digital
Mittwoch 26.05. 16:45 - 18:15 Digital
Mittwoch 02.06. 16:45 - 18:15 Digital
Mittwoch 09.06. 16:45 - 18:15 Digital
Mittwoch 16.06. 16:45 - 18:15 Digital
Mittwoch 23.06. 16:45 - 18:15 Digital

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Ziel der Vorlesung ist es, in grundlegende Theorien und Analysekonzepte der Text- und Medienlinguistik einzuführen. Dabei werden die notwendigen Kenntnisse für die eigenständige Ausarbeitung von text- sowie medienlinguistischen Untersuchungen vermittelt. Thematisiert werden Grundbegriffe, grundlegende Theorien und exemplarische Fragestellungen innerhalb der beiden Teildisziplinen.
Im Kontext der Textlinguistik befasst sich die Vorlesung unter anderem mit zentralen Textualitätskriterien sowie der Klassifizierung und Analyse von Texten. Im Bereich der Medienlinguistik geht es darum, Sprache und Sprachgebrauch in medialer Kommunikation gegenstandsbezogen an der Schnittstelle von Sprach-, Medien- und Kommunikationswissenschaft zu untersuchen. Es soll deutlich gemacht werden, dass Text- und Medienlinguistik Überschneidungsbereiche aufweisen. Darauf aufbauend werden gängige Methoden der Text- und Medienlinguistik an konkreten Beispielen vorgestellt. Schließlich werden Einblicke in die aktuelle Forschung zu ausgewählten text- und medienlinguistischen Untersuchungsgegenständen gegeben. Ein Fokus liegt dabei auf digitaler Kommunikation in sozialen Medien.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Digitale schriftliche Abschlussprüfung im Open-Book-Format (multiple choice- und offenen Fragen)

*Plausibilitätskontrolle*: Innerhalb der Beurteilungsfrist von vier Wochen können mündliche Nachfragen zum Stoffgebiet der Prüfung vorgenommen werden (= Plausibilitätskontrolle). Dies kann auch stichprobenartig ohne Verdachtslage erfolgen. Dafür werden nach der Prüfung stichprobenartig Studierende kontaktiert und zur Prüfung befragt ("Wie sind Sie zu dieser Lösung gekommen?"). So soll überprüft werden, ob es plausibel ist, dass die Studierenden die Prüfung wirklich selbst geschrieben haben.

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Für eine positive Beurteilung der Leistung müssen in der Abschlussprüfung mindestens 60% der maximalen Punktzahl erreicht werden. Die Notenskala ist linear.

Prüfungsstoff

Geprüft wird die Breite der in der Vorlesung behandelten Themen in Theorie und Anwendung.

Literatur

Beißwenger, Michael/Pappert, Steffen (2020): Sprachverfall durch Emojis? Eine pragmalinguistische Perspektive auf den Beitrag von Bildzeichen zur digitalen Kommunikationskultur. In: Aptum. Zeitschrift für Sprachkritik und Sprachkultur, Heft 1/2020, 32-50.

Bülow, Lars/Merten, Marie-Luis/Johann, Michael (2018): Internet-Memes als Zugang zu multimodalen Konstruktionen. In: Zeitschrift für Angewandte Linguistik 69, 1–32.

Bülow, Lars/Stephan, Sven (im Erscheinen): Nähe- und Distanzsprachlichkeit in der Chatkommunikation von Online-Rollenspielen. In: Gruber, Theresa / Grübl, Klaus / Scharinger, Thomas (Hg.): Was bleibt von kommunikativer Nähe und Distanz? (ScriptOralia) Tübingen: Narr.

De Beaugrande, Robert-Alain/Dressler, Wolfgang Ulrich (1981): Einführung in die Textlinguistik. Berlin, New York: De Gruyter.

Heiko Hausendorf/Wolfgang Kesselheim (2008): Textlinguistik fürs Examen. Göttingen: Vandenhoeck und Ruprecht, 11-37.

Koch, Peter/Oesterreicher, Wulf (1994): Schriftlichkeit und Sprache. In: Günther, Hartmut / Ludwig, Otto (Hrsg.): Schrift und Schriftlichkeit. Ein interdisziplinäres Handbuch internationaler Forschung. 1. Teilbd. Berlin: de Gruyter (= HSK 10.1), 587-604.

Krieg-Holz, Ulrike/Bülow, Lars (2016): Linguistische Stil- und Textanalyse. Eine Einführung. Tübingen: Narr.

McLuhan, Marshall (1964/2006): Understanding media. The extensions of man. Neuaufl. London: Routledge.

Pfurtscheller, Daniel (2016): Persuasives Handeln: objektbezogen, multimodal, massenmedial. Gebrauch der „Taferln“ in österreichischen TV-Wahldebatten. In: Acta Universitatis Wratislaviensis. Studia Linguistica 35, 37–66.

Schmitz, Ulrich (2015): Einführung in die Medienlinguistik. Darmstadt: Wissenschaftliche Buchgesellschaft.

Schröder, Thomas (2010): Die Bilder-Zeitung. Wie ein Textmedium zu einem Medium der visuellen Kommunikation wird. In: Bucher, Hans-Jürgen / Gloning, Thomas / Lehnen, Katrin (Hrsg.): Neue Medien - neue Formate. Ausdifferenzierung und Konvergenz in der Medienkommunikation. Frankfurt am Main, 169–188.

Schwarz-Friesel, Monika/Consten, Manfred (2014): Einführung in die Textlinguistik. Darmstadt: Wissenschaftliche Buchgesellschaft.

Weitere Literatur wird in der ersten Einheit und fortlaufend bekannt gegeben. Die Unterlagen zur Vorlesung werden auf Moodle zur Verfügung gestellt.

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

Letzte Änderung: Mo 30.08.2021 13:27