Universität Wien FIND

Bedingt durch die COVID-19-Pandemie können kurzfristige Änderungen bei Lehrveranstaltungen und Prüfungen (z.B. Absage von Vor-Ort-Lehre und Umstellung auf Online-Prüfungen) erforderlich sein. Melden Sie sich für Lehrveranstaltungen/Prüfungen über u:space an, informieren Sie sich über den aktuellen Stand auf u:find und auf der Lernplattform moodle. ACHTUNG: Lehrveranstaltungen, bei denen zumindest eine Einheit vor Ort stattfindet, werden in u:find momentan mit "vor Ort" gekennzeichnet.

Regelungen zum Lehrbetrieb vor Ort inkl. Eintrittstests finden Sie unter https://studieren.univie.ac.at/info.

100031 SE Lesen, ästhetische Kommunikation und Medienkommunikation (2012W)

6.00 ECTS (2.00 SWS), SPL 10 - Deutsche Philologie
Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

An/Abmeldung

Details

max. 30 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Freitag 05.10. 15:30 - 19:00 (ehem.Übungsraum 4 Germanistik Hauptgebäude, 2.Stock, Stiege 5)
Freitag 19.10. 15:30 - 19:00 (ehem.Übungsraum 2 Germanistik Hauptgebäude, 2. Stock, Stiege 9)
Freitag 09.11. 15:30 - 19:00 (ehem.Übungsraum 4 Germanistik Hauptgebäude, 2.Stock, Stiege 5)
Freitag 14.12. 15:30 - 19:00 (ehem.Übungsraum 2 Germanistik Hauptgebäude, 2. Stock, Stiege 9)
Freitag 18.01. 15:30 - 19:00 (ehem.Übungsraum 4 Germanistik Hauptgebäude, 2.Stock, Stiege 5)

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Inhalte: In diesem Seminar setzen wir uns mit Lesen, und ästhetische Kommunikation im Spannungsfeld von institutionellen und (bildungs)politischen Anforderungen (Stichwort Bildungsstandards und Kompetenzorientierung) sowie „spielerischen“ – szenischen – Methoden auseinander. Zentrale Frage dabei ist: Wie sind welche szenischen Methoden in Hinblick auf konkrete Lernziele (Kompetenzen) sinnvoll einsetzbar? Was braucht es, damit unter bestimmten strukturellen, räumlichen und zeitlichen Bedingungen Leseunterricht gut gelingt? Wesentliches Charakteristikum unserer Arbeit im Seminar ist, dass wir die Methoden, die ich Ihnen vorstelle, selbst ausprobieren und im Sinne eines „Forschungslabors“ diese gemeinsam weiterentwickeln.

ANFORDERUNGEN:
Ich wünsche mir, dass Sie sich auf spielerische Methoden einlassen und bereit sind, Neues zu entdecken und auszuprobieren. Ein hohes Maß an selbstverantwortlichem Arbeiten und Lernen sowie Kooperationsbereitschaft in der Gruppe sind damit ebenfalls verbunden.

Wesentliche Voraussetzung für die Etablierung dieses besonderen Arbeitsraums ist, dass Sie in der ersten Einheit anwesend sind. Ein späterer Einstieg ist leider nicht möglich!

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

regelmäßige Anwesenheit (Blocktermine!), aktive Mitarbeit sowie pünktliche Erfüllung von Arbeitsaufträgen (schriftlich und mündlich), Verfassen einer Seminararbeit.

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Kritische Auseinandersetzung mit Theorie und Praxis des Lesens sowie ästhetischer Kommunikation vermittels szenischer Methoden; Reflexion von Lehrplänen, Bildungsstandards und Kompetenzen; handlungsorientiertes Erfassen zentraler Aufgaben, Theorien und Probleme des Leseunterrichts sowie kritischer Medienvermittlung.
Erweiterung des persönlichen Handlungsrepertoires und der kommunikativen Kompetenz in Gruppen, Schulung der Raum- und Körperwahrnehmung. Kennenlernen und Ausprobieren szenischer Methoden im Umgang mit (literarischen) Texten: Statuentheater, Techniken des Theaters der Unterdrückten (Augusto Boal) und des Theatre for Living (David Diamond) sowie „Spielen mit Texten“ (Hubertus Zorell)

Prüfungsstoff

teilnehmer_innenorientierter Unterricht; szenische Methoden; Arbeit in Kleingruppen und im Plenum;

Literatur

Unterlagen erhalten Sie über die Lernplattform, z.T. auch in der jeweiligen Einheit. Für alle verbindliche gemeinsame Lektüre wird in der ersten Einheit besprochen.

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

(I 2864)

Letzte Änderung: Mo 07.09.2020 15:31