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100070 PS Sprachwissenschaft: Syntax in the City (2013W)

4.00 ECTS (2.00 SWS), SPL 10 - Deutsche Philologie
Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

Details

max. 40 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Donnerstag 03.10. 18:30 - 20:00 (ehem.Übungsraum 2 Germanistik Hauptgebäude, 2. Stock, Stiege 9)
Donnerstag 10.10. 18:30 - 20:00 (ehem.Übungsraum 2 Germanistik Hauptgebäude, 2. Stock, Stiege 9)
Donnerstag 17.10. 18:30 - 20:00 (ehem.Übungsraum 2 Germanistik Hauptgebäude, 2. Stock, Stiege 9)
Donnerstag 24.10. 18:30 - 20:00 (ehem.Übungsraum 2 Germanistik Hauptgebäude, 2. Stock, Stiege 9)
Donnerstag 31.10. 18:30 - 20:00 (ehem.Übungsraum 2 Germanistik Hauptgebäude, 2. Stock, Stiege 9)
Donnerstag 07.11. 18:30 - 20:00 (ehem.Übungsraum 2 Germanistik Hauptgebäude, 2. Stock, Stiege 9)
Donnerstag 14.11. 18:30 - 20:00 (ehem.Übungsraum 2 Germanistik Hauptgebäude, 2. Stock, Stiege 9)
Donnerstag 21.11. 18:30 - 20:00 (ehem.Übungsraum 2 Germanistik Hauptgebäude, 2. Stock, Stiege 9)
Donnerstag 28.11. 18:30 - 20:00 (ehem.Übungsraum 2 Germanistik Hauptgebäude, 2. Stock, Stiege 9)
Donnerstag 05.12. 18:30 - 20:00 (ehem.Übungsraum 2 Germanistik Hauptgebäude, 2. Stock, Stiege 9)
Donnerstag 12.12. 18:30 - 20:00 (ehem.Übungsraum 2 Germanistik Hauptgebäude, 2. Stock, Stiege 9)
Donnerstag 09.01. 18:30 - 20:00 (ehem.Übungsraum 2 Germanistik Hauptgebäude, 2. Stock, Stiege 9)
Donnerstag 16.01. 18:30 - 20:00 (ehem.Übungsraum 2 Germanistik Hauptgebäude, 2. Stock, Stiege 9)
Donnerstag 23.01. 18:30 - 20:00 (ehem.Übungsraum 2 Germanistik Hauptgebäude, 2. Stock, Stiege 9)
Donnerstag 30.01. 18:30 - 20:00 (ehem.Übungsraum 2 Germanistik Hauptgebäude, 2. Stock, Stiege 9)

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Im Vordergrund der Lehrveranstaltung steht zunächst die Stadtsprachenforschung, welche mit Theorien der Soziolinguistik arbeitet, die wiederum mit syntaktischen und variationslinguistischen Ansätzen verbunden werden. Im Unterschied zur traditionellen Dialektologie, die sich vorwiegend auf die Varietäten ländlicher Regionen oder einzelner Ortschaften konzentriert und einen möglichst standardfernen Basisdialekt beschreibt, steht die Stadtsprachenforschung vor der Herausforderung, die Interaktionen von Kommunikationsteilnehmenden an der Schnittstelle verschiedener Soziolekte, Funktiolekte, Dialekte, Sprachen etc. zu beschreiben.
Im Seminar stehen die Fragen, ob bzw. wie syntaktische Variation empirisch erhoben werden kann und welche syntaktischen Variablen sich dafür besonders eignen. Im Hintergrund sollen dabei auch mögliche (sozio-)semiotische Funktionen verschiedener syntaktischer Varianten besprochen werden.
Doch keine Angst vor der Syntax! Die syntaktischen Variablen dienen mehr als "Mittel zum Zweck", um Variation auf einer anderen Ebene zu beobachten, als dies in bisherigen Forschungsbemühungen unternommen worden ist. Auch wenn die syntaktischen Phänomene selbst unter die Lupe genommen werden müssen, um verstehen zu können, welche Möglichkeiten der Variation überhaupt geboten sind, und was dies für die betrachteten sprachlichen Systeme (konkret: alles zwischen den Polen "Dialekt" und "Standardsprache") bedeutet, steht die empirische Untersuchung der Variation selbst im Vordergrund. Untersuchungsraum ist(/sind) dabei v.a. die deutsche(n) Varietät(en) in Wien - auch wenn andere Stadtsprachen (oder auch Dialekte) zum Vergleich herangezogen werden.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Aktive Mitarbeit, Forschungstagebuch, Datenerhebung /-auswertung = Forschungsbeitrag (diverses), (Gruppen-)Abschlussportfolio

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Studierende sollen in dieser Lehrveranstaltung zunächst nicht nur die Möglichkeit haben, verschiedene empirische Methoden der Variationslinguistik zu diskutieren, sondern auch mit den zu untersuchenden syntaktischen Variablen vertraut gemacht werden. Dabei steht die selbstständige Erarbeitung eines Themas im Vordergrund, so sollen Studierende auch verschiedene Institutionen, welche Quellen für die Untersuchung des "Wienerischen" zur Verfügung stellen, kennenlernen, aber auch eigenständig Daten erheben. Die Proseminararbeit am Ende des Semesters dient nicht nur zur Festigung der Kenntnisse des linguistischen Arbeitens, sondern auch zur Erprobung empirischer Methoden.

Prüfungsstoff

Lektürebesprechung, ExpertInnengruppen, Gruppenarbeit, Vortrag, Präsentation, Diskussion, Exkursionen, Übung

Literatur


Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

(I 1233, I 2900)

Letzte Änderung: Fr 31.08.2018 08:49