Universität Wien FIND

Bedingt durch die COVID-19-Pandemie können kurzfristige Änderungen bei Lehrveranstaltungen und Prüfungen (z.B. Absage von Vor-Ort-Lehre und Umstellung auf Online-Prüfungen) erforderlich sein. Melden Sie sich für Lehrveranstaltungen/Prüfungen über u:space an, informieren Sie sich über den aktuellen Stand auf u:find und auf der Lernplattform moodle. ACHTUNG: Lehrveranstaltungen, bei denen zumindest eine Einheit vor Ort stattfindet, werden in u:find momentan mit "vor Ort" gekennzeichnet.

Regelungen zum Lehrbetrieb vor Ort inkl. Eintrittstests finden Sie unter https://studieren.univie.ac.at/info.

Achtung! Das Lehrangebot ist noch nicht vollständig und wird bis Semesterbeginn laufend ergänzt.

100083 UE Theorien und Methoden der Literatur- und Kulturwissenschaften (2020W)

3.00 ECTS (2.00 SWS), SPL 10 - Deutsche Philologie
Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

An/Abmeldung

Hinweis: Ihr Anmeldezeitpunkt innerhalb der Frist hat keine Auswirkungen auf die Platzvergabe (kein "first come, first serve").

Details

max. 42 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

ACHTUNG! Die Lehrveranstaltung ist grundsätzlich digital aufgesetzt, physische Präsenz im Hörsaal ist angesichts der zur Verfügung stehenden Räumlichkeiten und der derzeit unabsehbaren Entwicklungen nur als eventuelle Zusatzmöglichkeit ins Auge gefasst. DIE UNTEN STEHENDEN ORTSANGABEN BLEIBEN OHNE EINE BESONDERE PERSÖNLICHE BENACHRICHTIGUNG MEINERSEITS IRRELEVANT.
Voraussetzung für eine erfolgreiche Teilnahme ist eine möglichst sichere Internetverbindung, ein Mikrophon, eine Webcam sowie die Bereitschaft, »Zoom« zu nutzen. »Zoom« wird verwendet, weil es die gleichzeitige visuelle und auditive Anwesenheit aller Seminarteilnehmenden erlaubt und damit zumindest eine Teilmenge jener Informationen abbildet, die der LV-Betrieb bislang selbstverständlich geboten hat: nicht nur das Lernen von den Lehrenden, sondern auch durch die vielfältige Interaktion der Studierenden untereinander bzw. die dadurch sichtbar werdenden Unterrichts-Erfordernisse.Die Lehrveranstaltung ist grundsätzlich digital aufgesetzt, physische Präsenz im Hörsaal ist angesichts der zur Verfügung stehenden Räumlichkeiten und der derzeit unabsehbaren Entwicklungen nur als eventuelle Zusatzmöglichkeit ins Auge gefasst.

Mittwoch 07.10. 11:30 - 13:00 Digital
Mittwoch 14.10. 11:30 - 13:00 Digital
Mittwoch 21.10. 11:30 - 13:00 Digital
Mittwoch 28.10. 11:30 - 13:00 Digital
Mittwoch 04.11. 11:30 - 13:00 Digital
Mittwoch 11.11. 11:30 - 13:00 Digital
Mittwoch 18.11. 11:30 - 13:00 Digital
Mittwoch 25.11. 11:30 - 13:00 Digital
Mittwoch 02.12. 11:30 - 13:00 Digital
Mittwoch 09.12. 11:30 - 13:00 Digital
Mittwoch 16.12. 11:30 - 13:00 Digital
Mittwoch 13.01. 11:30 - 13:00 Digital
Mittwoch 20.01. 11:30 - 13:00 Digital
Mittwoch 27.01. 11:30 - 13:00 Digital

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Die »Übung: Theorien und Methoden der Literatur- und Medienwissenschaften« stellt den literarischen Text und seine Lektüre in den Vordergrund und begreift Theorien und Methoden als Möglichkeiten der Interpretation, die sich am jeweiligen literarischen Text und seiner Medialität zu bewähren haben. Die Dogmatisierung verschiedenster Ansätze, die sich in einer unüberschaubaren Zahl von mitunter extrem simplifizierenden Einführungsbüchern niederschlägt, hat seine Ursache vor allem in der Ablösung vom individuellen und gemeinsamen Akt des Lesens. Dagegen ist daran zu erinnern, dass methodisch und theoretisch profilierte Zugänge intensiver Auseinandersetzung mit klassischen Texten sich verdanken und ihre akute Unterscheidungskraft an den Akt genauen Lesens gebunden bleibt: Methoden und Theorien sind von daher keine Abstraktionsstrategien, die vom Text entfernen, sondern Instrumentarien, die den Text näher und genauer lesbar machen.
Im Zentrum der Lehrveranstaltung steht das erste, vom Autor zu Lebzeiten separat 1913 veröffentlichte Kapitel »Der Heizer« aus Franz Kafkas Roman »Der Verschollene«. Grundgelegt wird die Lehrveranstaltung durch die Klärung des semiotischen (Ferdinand de Saussure), kommunikationstheoretischen (Roman Jakobson) und ideologiekritischen (Roland Barthes) Bezugsrahmens. Neben einer historischen Skizze der Entwicklung literaturtheoretischer Ansätze werden einzelne kanonische Kapitel aus der Literatur- und Medientheorie diskutiert, darunter Texte von Sheldon Pollock, Gerhard Neumann, Michel Foucault, Judith Butler, Stephen Greenblatt, Michail M. Bachtin, Raymond Williams.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Vgl. Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab.

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Kontinuierliche Vorbereitung auf die jeweiligen Lehrveranstaltungen; Bereitschaft, die eigenen Lektüretechniken infrage zu stellen und alternative Leseformen zu entwickeln; Abfassung und pünktliche Abgabe der verlangten und erforderlichen Lektüreprotokolle; Bestehen der schriftlichen Prüfung über den Stoff des Semesters am Ende der Lehrveranstaltung. (29. Jänner 2021)
Nachdem der notwendige Erfolg und Gewinn der Lehrveranstaltung von der kontinuierlichen Vorbereitung und der Perspektive auf die Entwicklung des Lehrplanes abhängt, werden die Lehrveranstaltungsinhalte nach Notwendigkeit auch während des Semesters rückgefragt.

Prüfungsstoff

Stoff der Lehrveranstaltung. Ein Katalog der diesbezüglichen Prüfungsfragen wird gegen Semesterende zur Verfügung gestellt.

Literatur

Culler, Jonathan: Literaturtheorie. Eine kurze Einführung. Stuttgart 2002 (=RUB 18166).Eagleton, Terry: Einführung in die Literaturtheorie. 4. erweiterte und aktualisierte Auflage Stuttgart 1997. Heinrich Bosse u. Ursula Renner: Literaturwissenschaft. Einführung in ein Sprachspiel. Freiburg im Breisgau 1999 u.ö. Franz Kafka: Der Verschollene. In der Fassung der Handschrift. Hg. von Jost Schillemeit. Fischer Taschenbuch 2009 u. ö.

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

Letzte Änderung: Do 03.12.2020 14:07