Universität Wien FIND

Ab 1. Juli sind die Gebäude der Universität Wien wieder öffentlich zugänglich und können zu den jeweiligen Öffnungszeiten uneingeschränkt betreten werden. Der Lehrbetrieb ist bis zum Semesterende auf home-learning umgestellt. Wichtig ist, dass Sie die Hygiene- und Verhaltensregeln weiterhin einhalten.

Weitere Informationen zum Studien- und Prüfungsbetrieb im Sommer finden Sie unter studieren.univie.ac.at.
Die Planungen für das kommende Wintersemester laufen bereits. Studierende werden rechtzeitig per E-Mail und laufend auf studieren.univie.ac.at/home-learning informiert.

Achtung! Das Lehrangebot ist noch nicht vollständig und wird bis Semesterbeginn laufend ergänzt.

100084 KO Neuere deutsche Literatur: Frauen zwischen Krise und Bewältigung (2012W)

Romane österreichischer Schriftstellerinnen nach 1945 und ihre Verfilmungen (I. Bachmann, M. Haushofer, E. Jelinek, H. Valencak)

6.00 ECTS (2.00 SWS), SPL 10 - Deutsche Philologie
Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

- Masterstudierende Deutsche Philologie: Diese Lehrveranstaltung ist für KO, FS, FKO und MA anrechenbar. Falls Sie diese LV als FS, FKO oder MA benötigen - nehmen Sie bei der Anmeldung irgendeinen Studienplanpunkt. Erst nach der Benotung melden Sie sich via Mail bei der Studienprogrammleitung (deutschephilologie.spl@univie.ac.at), erst dann wird der korrekte Studienplanpunkt und der korrekte LV-Typ nacheingetragen.
- Diplomstudierende und Studierende Lehramt: Diese Lehrveranstaltung ist als Seminar anrechenbar - Sie müssen sich nicht extra bei der Studienprogrammleitung melden.

Details

max. 30 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Dienstag 09.10. 13:45 - 15:15 (ehem.Übungsraum 2 Germanistik Hauptgebäude, 2. Stock, Stiege 9)
Dienstag 16.10. 13:45 - 15:15 (ehem.Übungsraum 2 Germanistik Hauptgebäude, 2. Stock, Stiege 9)
Dienstag 23.10. 13:45 - 15:15 (ehem.Übungsraum 2 Germanistik Hauptgebäude, 2. Stock, Stiege 9)
Dienstag 30.10. 13:45 - 15:15 (ehem.Übungsraum 2 Germanistik Hauptgebäude, 2. Stock, Stiege 9)
Dienstag 06.11. 13:45 - 15:15 (ehem.Übungsraum 2 Germanistik Hauptgebäude, 2. Stock, Stiege 9)
Dienstag 13.11. 13:45 - 15:15 (ehem.Übungsraum 2 Germanistik Hauptgebäude, 2. Stock, Stiege 9)
Dienstag 20.11. 13:45 - 15:15 (ehem.Übungsraum 2 Germanistik Hauptgebäude, 2. Stock, Stiege 9)
Dienstag 27.11. 13:45 - 15:15 (ehem.Übungsraum 2 Germanistik Hauptgebäude, 2. Stock, Stiege 9)
Dienstag 04.12. 13:45 - 15:15 (ehem.Übungsraum 2 Germanistik Hauptgebäude, 2. Stock, Stiege 9)
Dienstag 11.12. 13:45 - 15:15 (ehem.Übungsraum 2 Germanistik Hauptgebäude, 2. Stock, Stiege 9)
Dienstag 18.12. 13:45 - 15:15 (ehem.Übungsraum 2 Germanistik Hauptgebäude, 2. Stock, Stiege 9)
Dienstag 08.01. 13:45 - 15:15 (ehem.Übungsraum 2 Germanistik Hauptgebäude, 2. Stock, Stiege 9)
Dienstag 15.01. 13:45 - 15:15 (ehem.Übungsraum 2 Germanistik Hauptgebäude, 2. Stock, Stiege 9)
Dienstag 22.01. 13:45 - 15:15 (ehem.Übungsraum 2 Germanistik Hauptgebäude, 2. Stock, Stiege 9)
Dienstag 29.01. 13:45 - 15:15 (ehem.Übungsraum 2 Germanistik Hauptgebäude, 2. Stock, Stiege 9)

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Gibt es Besonderheiten bei der Verfilmung feministischer Romane? Im Konversatorium sollen zwei Forschungsfelder untersucht und, wenn möglich, am Ende zusammengeführt werden. Einerseits das Genre des "feministischen Romans", wie es sich in den 60er und 70er Jahren und zu Beginn der 80er Jahre im deutschsprachigen Raum herausgebildet hat. Aufbauend auf einer langen Tradition von "Frauenliteratur", nehmen die avanciertesten Romane dieser Epoche neue Entwicklungen sozio-politischer Art (68er-Bewegung, Zweite Frauenbewegung!) auf, zeigen also eine hochkomplexe Struktur: Sie stellen Krise und Bewältungsversuche der Protagonistin im Kontext privater und öffentlicher Machtformationen dar, reflektieren auf weibliche Produktivität, setzen sich mit erotisch-sexuellen Fragen auseinander, wobei traditionelle und emanzipatorische Aspekte einander überlagern, eindeutige Aussagen eben nicht zulassen. - Andererseits die Beschäftigung mit dem Problemfeld Literaturverfilmung. Es liegt nahe, dass sich Regisseure und Regisseurinnen, sei es aus persönlichen, künstlerischen oder kommerziellen Interessen, an die Verfilmung erfolgreicher feministischer Romane wagen. Dabei bleiben sie an medienspezifische Möglichkeiten gebunden, wobei in diesem Rahmen auch ihr persönlicher Stil prägend wirkt: Verknappungen, Verkürzungen, Umstellungen sind dann oft zu beobachten. Inwiefern schaffen es Filmemacher, audiovisuelle Äquivalente für spezfische Sprache, Reflexionen, psychische Vorgänge in den Texten zu finden? Inwieweit wird das feministische Potential filmisch umgesetzt? Diesen Fragen soll anhand der Romane von M. Haushofer: "Die Wand" (1963), H. Valencak: "Das Fenster zum Sommer" (urspr. Titel: "Zuflucht hinter der Zeit", 1967), I. Bachmann: "Malina" (1971) und E. Jelinek: "Die Klavierspielerin" (1983) nachgegangen werden. Falls noch Zeit bleibt, könnte auch I. Bachmann: "Das Buch Franza" (früher: "Der Fall Franza", 1978) einbezogen werden.
Eine ausführliche Literaturliste mit Themenvorschlägen ist in der ersten LV-Einheit erhältlich.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Referat und schriftliche Arbeit im Umfang von 20-25 Seiten zu einem der vorgeschlagenen Themen.

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Prüfungsstoff

Literatur


Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

(I 2260, I 2900)

Letzte Änderung: Fr 31.08.2018 08:49