Universität Wien

100084 PS Proseminar Neuere deutsche Literatur (2025S)

Österreichische Autorinnen der 1930er Jahre

4.00 ECTS (2.00 SWS), SPL 10 - Deutsche Philologie
Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

An/Abmeldung

Hinweis: Ihr Anmeldezeitpunkt innerhalb der Frist hat keine Auswirkungen auf die Platzvergabe (kein "first come, first served").

Details

max. 25 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

  • Mittwoch 05.03. 13:15 - 14:45 Seminarraum 1 Hauptgebäude, Tiefparterre Stiege 9 Hof 3
  • Mittwoch 19.03. 13:15 - 14:45 Seminarraum 1 Hauptgebäude, Tiefparterre Stiege 9 Hof 3
  • Mittwoch 26.03. 13:15 - 14:45 Seminarraum 1 Hauptgebäude, Tiefparterre Stiege 9 Hof 3
  • Mittwoch 02.04. 13:15 - 14:45 Seminarraum 1 Hauptgebäude, Tiefparterre Stiege 9 Hof 3
  • Mittwoch 09.04. 13:15 - 14:45 Seminarraum 1 Hauptgebäude, Tiefparterre Stiege 9 Hof 3
  • Mittwoch 30.04. 13:15 - 14:45 Seminarraum 1 Hauptgebäude, Tiefparterre Stiege 9 Hof 3
  • Mittwoch 07.05. 13:15 - 14:45 Seminarraum 1 Hauptgebäude, Tiefparterre Stiege 9 Hof 3
  • Mittwoch 14.05. 13:15 - 14:45 Seminarraum 1 Hauptgebäude, Tiefparterre Stiege 9 Hof 3
  • Mittwoch 28.05. 13:15 - 14:45 Seminarraum 1 Hauptgebäude, Tiefparterre Stiege 9 Hof 3
  • Mittwoch 04.06. 13:15 - 14:45 Seminarraum 1 Hauptgebäude, Tiefparterre Stiege 9 Hof 3
  • Mittwoch 11.06. 13:15 - 14:45 Seminarraum 1 Hauptgebäude, Tiefparterre Stiege 9 Hof 3
  • Mittwoch 18.06. 13:15 - 14:45 Seminarraum 1 Hauptgebäude, Tiefparterre Stiege 9 Hof 3
  • Mittwoch 25.06. 13:15 - 14:45 Seminarraum 1 Hauptgebäude, Tiefparterre Stiege 9 Hof 3

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Wie ist es möglich, fragt Elisabeth von Samsonow im Vorwort zur Anthologie „Österreichischer Autorinnen der Zwischenkriegszeit“ (Manojlovic/Putz 2021), dass die Mehrheit bekannter und berühmter Schriftstellerinnen der 1920er und 30er Jahre von der Bildfläche verschwand und ihre Texte in Vergessenheit gerieten? – Das Proseminar geht dieser Frage auf den Grund und widmet sich Texten aller Gattungen von österreichischen Autorinnen zwischen den Jahren 1930 und 1940. Ausgehend von textnahen Lektüren blicken wir auf politische Umbrüche, auf entworfene Berufs- und Rollenbilder sowie zentrale zeittypische Themen und ihre Verwicklungen. Faschismus und Antisemitismus, die Aufhebung demokratischer Grundwerte und Institutionen, Exilerfahrung und auch die Rolle des Pen-Club bilden den historischen Rahmen, der durch literarische Texte und ihre Entstehungshintergründe ausschnittsweise nachgezeichnet wird. Das Ziel ist es, gemeinsam Einblicke in die Widerständigkeiten sprachlich-literarischer Verfahrensweisen und Prozesse der Kanonbildung zu gewinnen. Neben poetologischen Beobachtungen werden gendertheoretische Fragestellungen (‚weibliches Schreiben‘ und das Erschreiben und Erobern von nicht per se gegebenen Sprach- und Ausdrucksformen) durch gemeinsames Close-Reading im Seminar erarbeitet. Wir lesen u.a. Texte von Mela Hartwig, Else Feldmann, Marta Karlweis, Sir Galahad (Bertha Eckstein-Diener), Maria Lazar, Veza Canetti, Grete von Urbanitzky u.v.m.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Schriftliche Beiträge aller Lehrveranstaltungstypen der SPL 10 können einer automatischen Plagiatsprüfung unterzogen werden; dazu zählen insbesondere Arbeiten der Pro-, Bachelor- und Masterseminarstufe, aber auch Lehrveranstaltungsprüfungen (z.B. Vorlesungsprüfung) und Teilprüfungen (z.B. Zwischentest, 'Hausübungen').

Voraussetzungen für die positive Absolvierung der LV sind:
- Referate. Präsentationen in Form von Gruppenreferaten (bei Ausarbeitung einzelner Thesen)
- Regelmäßige Teilnahme und Mitarbeit. Gemeinsame Diskussion von Fragen und Thesen im Seminar
- Proseminararbeit (im Umfang von zirka 15 Seiten Haupttext)

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Prüfungsimmanente Lehrveranstaltungen aus dem Angebot der SPL10 sind grundsätzlich anwesenheitspflichtig. Maximal zweimaliges Fehlen ist erlaubt. Eine konsequenzlose Abmeldung ist bei wöchentlichen Lehrveranstaltungen bis vor der dritten LV-Einheit möglich, bei 14-tägigen Lehrveranstaltungen und Blöcken bis vor dem zweiten Termin.

Umfang der Abschlussarbeiten: Proseminararbeiten 15 Seiten Haupttext

Das Hauptgewicht der Beurteilung liegt auf der schriftlichen Proseminararbeit.

Prüfungsstoff

Alle im Seminar erarbeiteten Texte und Inhalte.

Literatur

Die Primär- und Sekundärliteratur sowie das Semesterprogramm werden in der ersten Einheit bekanntgegeben/besprochen.
Alle Texte werden via die Lernplattform Moodle zur Verfügung gestellt.

Empfohlen: "Mein Leben sieht genauso aus wie ich". Österreichische Autorinnen der Zwischenkriegszeit. Ein Lesebuch. Hg. v. Katharina Manojlovic u. Kerstin Putz. Mit einem Vorwort von Elisabeth von Samsonow. Salzburg: Jung und Jung 2021.

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

Letzte Änderung: Do 06.03.2025 10:06