Universität Wien

100093 PS Linke Literatur vor dem Nationalsozialismus. Jura Soyfer (1912-1939) (2012W)

4.00 ECTS (2.00 SWS), SPL 10 - Deutsche Philologie
Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

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Details

max. 40 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Lehrende

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  • Dienstag 23.10. 12:00 - 13:30 (ehem.Übungsraum 2 Germanistik Hauptgebäude, 2. Stock, Stiege 9)
  • Dienstag 30.10. 12:00 - 13:30 (ehem.Übungsraum 2 Germanistik Hauptgebäude, 2. Stock, Stiege 9)
  • Dienstag 06.11. 12:00 - 13:30 (ehem.Übungsraum 2 Germanistik Hauptgebäude, 2. Stock, Stiege 9)
  • Dienstag 13.11. 12:00 - 13:30 (ehem.Übungsraum 2 Germanistik Hauptgebäude, 2. Stock, Stiege 9)
  • Dienstag 20.11. 12:00 - 13:30 (ehem.Übungsraum 2 Germanistik Hauptgebäude, 2. Stock, Stiege 9)
  • Dienstag 27.11. 12:00 - 13:30 (ehem.Übungsraum 2 Germanistik Hauptgebäude, 2. Stock, Stiege 9)
  • Dienstag 04.12. 12:00 - 13:30 (ehem.Übungsraum 2 Germanistik Hauptgebäude, 2. Stock, Stiege 9)
  • Dienstag 11.12. 12:00 - 13:30 (ehem.Übungsraum 2 Germanistik Hauptgebäude, 2. Stock, Stiege 9)
  • Dienstag 18.12. 12:00 - 13:30 (ehem.Übungsraum 2 Germanistik Hauptgebäude, 2. Stock, Stiege 9)
  • Dienstag 08.01. 12:00 - 13:30 (ehem.Übungsraum 2 Germanistik Hauptgebäude, 2. Stock, Stiege 9)
  • Dienstag 15.01. 12:00 - 13:30 (ehem.Übungsraum 2 Germanistik Hauptgebäude, 2. Stock, Stiege 9)
  • Dienstag 22.01. 12:00 - 13:30 (ehem.Übungsraum 2 Germanistik Hauptgebäude, 2. Stock, Stiege 9)
  • Dienstag 29.01. 12:00 - 13:30 (ehem.Übungsraum 2 Germanistik Hauptgebäude, 2. Stock, Stiege 9)

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Jura Soyfer gehört zu den großen Außenseitern der österreichischen Literatur und zu den bedeutendsten politischen Autoren der 1930er Jahre. Sein Oeuvre, verfasst vor allem während des Ständestaates, umfasst Lyrik, Prosa, Reportagen und Theaterstücke; es ist gekennzeichnet durch eine kritische, oft satirisch-polemische, oft analytische Auseinandersetzung mit der zeitgenössischen Gegenwart. "Zwischenrufe links" nannte Soyfer seine ab 1931 wöchentlich in der Arbeiterzeitung publizierten Gedichte, "So starb eine Partei" heißt sein Fragment gebliebener Roman über den Untergang der Sozialdemokratie und "Der Lechner Edi schaut ins Paradies" ist wohl das eindrucksvollste Theaterstück über die in den 1930er Jahren massiv ansteigende Arbeitslosigkeit. Jura Soyfer wurde 1938 ins Konzentrationslager Dachau deportiert, wo er gemeinsam mit Herbert Zipperer das berühmte "Dachau-Lied" verfasste. Er starb am 16. Februar mit 26 Jahren im Konzentrationslager Buchenwald. Hinterlassen hat er mehr als 1000 Druckseiten Literatur. Eine Auswahl - quer durch alle Gattungen - wird im Proseminar besprochen. Dabei wird nicht nur nach dem sozialgeschichtlichen und realpolitischen Hintergrund von Soyfers Texten gefragt, sondern vor allem auch nach den ästhetischen Strategien gesellschaftspolitisch engagierter Literatur.
Eine Exkursion ins Jura-Soyfer-Archiv Wien wird stattfinden. Besonderes Augenmerk wird die Lehrveranstaltung auf Techniken des wissenschaftlichen Arbeitens legen (reflektierte Recherche, Disposition einer wissenschaftlichen Arbeit); ein kommentiertes Literaturverzeichnis soll erstellt werden.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Prüfungsstoff

Literatur


Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

(I 1231, I 2900)

Letzte Änderung: Mo 07.09.2020 15:32