Universität Wien FIND

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100101 FS Ältere deutsche Literatur: Verstellung und Betrug in der mittelalterlichen Literatur (2010W)

12.00 ECTS (2.00 SWS), SPL 10 - Deutsche Philologie
Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

An/Abmeldung

Hinweis: Ihr Anmeldezeitpunkt innerhalb der Frist hat keine Auswirkungen auf die Platzvergabe (kein "first come, first served").

Details

max. 20 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Mittwoch 06.10. 10:15 - 11:45 (ehem.Übungsraum 3 Germanistik Hauptgebäude, 2.Stock, Stiege 5)
Mittwoch 13.10. 10:15 - 11:45 (ehem.Übungsraum 3 Germanistik Hauptgebäude, 2.Stock, Stiege 5)
Mittwoch 20.10. 10:15 - 11:45 (ehem.Übungsraum 3 Germanistik Hauptgebäude, 2.Stock, Stiege 5)
Mittwoch 27.10. 10:15 - 11:45 (ehem.Übungsraum 3 Germanistik Hauptgebäude, 2.Stock, Stiege 5)
Mittwoch 03.11. 10:15 - 11:45 (ehem.Übungsraum 3 Germanistik Hauptgebäude, 2.Stock, Stiege 5)
Mittwoch 10.11. 10:15 - 11:45 (ehem.Übungsraum 3 Germanistik Hauptgebäude, 2.Stock, Stiege 5)
Mittwoch 17.11. 10:15 - 11:45 (ehem.Übungsraum 3 Germanistik Hauptgebäude, 2.Stock, Stiege 5)
Mittwoch 24.11. 10:15 - 11:45 (ehem.Übungsraum 3 Germanistik Hauptgebäude, 2.Stock, Stiege 5)
Mittwoch 01.12. 10:15 - 11:45 (ehem.Übungsraum 3 Germanistik Hauptgebäude, 2.Stock, Stiege 5)
Mittwoch 15.12. 10:15 - 11:45 (ehem.Übungsraum 3 Germanistik Hauptgebäude, 2.Stock, Stiege 5)
Mittwoch 12.01. 10:15 - 11:45 (ehem.Übungsraum 3 Germanistik Hauptgebäude, 2.Stock, Stiege 5)
Mittwoch 19.01. 10:15 - 11:45 (ehem.Übungsraum 3 Germanistik Hauptgebäude, 2.Stock, Stiege 5)
Mittwoch 26.01. 10:15 - 11:45 (ehem.Übungsraum 3 Germanistik Hauptgebäude, 2.Stock, Stiege 5)

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Zum Thema ‚Verstellung und Betrug im Mittelalter’ gibt es in der Forschung ganz unterschiedliche Positionen: Man findet auf der einen Seite apodiktische Äußerungen wie ‚Heroen kennen kein Innenleben’ und können deswegen auch nicht betrügen, selbst (oder besser: auch) wenn sie wollen. Vermittelnd sind vielleicht Analysen der Tristan-Figur, die auf der einen Seite Tristans aktive Manipulationen zeigen, auf der anderen Seite aber darauf hinweisen, wie sehr diese doch immer wieder durch Tristans Körper selbst aufgedeckt werden. Das andere Extrem bilden Untersuchungen, die auf die Ubiquität von gelungenen Verstellungen auch in der mittelalterlichen Literatur hinweisen.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Voraussetzung für ein erfolgreiches Absolvieren des Seminars sind regelmäßige aktive (!) Teilnahme, die Mitarbeit in einer Sitzungsvorbereitung und eine schriftliche Seminararbeit (Umfang je nach Anrechnung des Seminars).

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Im Forschungsseminar sollen anhand ausgewählter Textbeispiele möglichst viele Facetten des Themenkomplexes ‚Verstellung und Betrug’ hauptsächlich an literarischen Texten untersucht werden. Die Textauswahl kann dabei durchaus durch die SeminarteilnehmerInnen mitbestimmt werden, aber „klassische“ Fälle wie Gottfrieds ‚Tristan’, das ‚Nibelungenlied’ und Konrads von Würzburg ‚Engelhard’ sollen auf jeden Fall behandelt werden. Außerdem sollen historische Quellen und narratologische Ansätze zur Intrige berücksichtigt werden.

Prüfungsstoff

Im Seminar wechseln sich thematisch stärker konturierte Sitzungen, die von Vorbereitungsgruppen gestaltet werden, ab mit Sitzungen, in denen gemeinsam über die (verbindliche) Textlektüre diskutiert wird.

Literatur


Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

(I 2160, I 2900)

Letzte Änderung: Mo 07.09.2020 15:32