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Jetzt impfen lassen für ein sicheres Miteinander im Herbst!

Um allen Angehörigen der Universität Wien einen guten und sicheren Semesterbeginn zu ermöglichen, gibt es von Samstag, 18. September, bis Montag, 20. September die Möglichkeit einer COVID-19-Impfung ohne Terminvereinbarung am Campus der Universität Wien. Details unter https://www.univie.ac.at/ueber-uns/weitere-informationen/coronavirus/.

Achtung! Das Lehrangebot ist noch nicht vollständig und wird bis Semesterbeginn laufend ergänzt.

100101 PS Sprachwissenschaft: Wiener Melange: Syntaktische Variation einer Stadtsprache (2014S)

4.00 ECTS (2.00 SWS), SPL 10 - Deutsche Philologie
Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

An/Abmeldung

Hinweis: Ihr Anmeldezeitpunkt innerhalb der Frist hat keine Auswirkungen auf die Platzvergabe (kein "first come, first served").

Details

max. 40 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Donnerstag 06.03. 18:30 - 20:00 (ehem.Übungsraum 4 Germanistik Hauptgebäude, 2.Stock, Stiege 5)
Donnerstag 13.03. 18:30 - 20:00 (ehem.Übungsraum 4 Germanistik Hauptgebäude, 2.Stock, Stiege 5)
Donnerstag 20.03. 18:30 - 20:00 (ehem.Übungsraum 4 Germanistik Hauptgebäude, 2.Stock, Stiege 5)
Donnerstag 27.03. 18:30 - 20:00 (ehem.Übungsraum 4 Germanistik Hauptgebäude, 2.Stock, Stiege 5)
Donnerstag 03.04. 18:30 - 20:00 (ehem.Übungsraum 4 Germanistik Hauptgebäude, 2.Stock, Stiege 5)
Donnerstag 03.04. 20:15 - 22:00 (ehem.Übungsraum 4 Germanistik Hauptgebäude, 2.Stock, Stiege 5)
Donnerstag 10.04. 18:30 - 20:00 (ehem.Übungsraum 4 Germanistik Hauptgebäude, 2.Stock, Stiege 5)
Donnerstag 10.04. 20:15 - 22:00 (ehem.Übungsraum 4 Germanistik Hauptgebäude, 2.Stock, Stiege 5)
Donnerstag 08.05. 18:30 - 20:00 (ehem.Übungsraum 4 Germanistik Hauptgebäude, 2.Stock, Stiege 5)
Donnerstag 15.05. 18:30 - 20:00 (ehem.Übungsraum 4 Germanistik Hauptgebäude, 2.Stock, Stiege 5)
Donnerstag 22.05. 18:30 - 20:00 (ehem.Übungsraum 4 Germanistik Hauptgebäude, 2.Stock, Stiege 5)
Dienstag 03.06. 13:15 - 14:45 (ehem. Hörsaal 48 Hauptgebäude, 2.Stock, Stiege 8)
Donnerstag 05.06. 18:30 - 20:00 (ehem.Übungsraum 4 Germanistik Hauptgebäude, 2.Stock, Stiege 5)
Donnerstag 12.06. 18:30 - 20:00 (ehem.Übungsraum 4 Germanistik Hauptgebäude, 2.Stock, Stiege 5)
Donnerstag 26.06. 18:30 - 20:00 (ehem.Übungsraum 4 Germanistik Hauptgebäude, 2.Stock, Stiege 5)

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Ausgangslage des Seminars sind Überlegungen zur Stadtsprachenforschung und Soziolinguistik. Aus beiden wissenschaftlichen Gegenständen ergeben sich Besonderheiten, wenn man sich mit Varietäten der Stadtsprache Wien beschäftigt, gegenüber der klassischeren Variationslinguistik, dessen Fokus auf dem ländlichen Raum liegt. Genau diese "Wiener Melange", d.h. die Varietätenvielfalt des Wienerischen ist Untersuchungsgegenstand des Proseminars, wobei als sprachliche Ebene insbesondere die Syntax betrachtet wird. Syntaktische Variablen zwischen den Polen "intendierter (Wiener) Dialekte" (syntaktische Phänomene des Bairischen) und "intendierter Hochsprache" (syntaktische Phänomene des (österreichischen) Standarddeutsch) stehen im Fokus der Lehrveranstaltung, dabei dienen diese als "Mittel zum Zweck" und können nur bis zu einem gewissen Grad analysiert werden. Der Schwerpunkt der Lehrveranstaltung liegt auf der Erarbeitung der syntaktischen Variablen und der empirischen Untersuchung zu sammelnder Sprach(einstellungs)daten.
Untersuchungsraum ist(/sind) dabei v.a. die deutsche(n) Varietät(en) in Wien - auch wenn andere Stadtsprachen (oder auch Dialekte) zum Vergleich herangezogen werden.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Aktive Mitarbeit, Forschungstagebuch, Datenerhebung /-auswertung = Forschungsbeitrag (diverses), (Gruppen-)Abschlussportfolio

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Studierende sollen in dieser Lehrveranstaltung zunächst nicht nur die Möglichkeit haben, verschiedene empirische Methoden der Variationslinguistik zu diskutieren, sondern auch mit den zu untersuchenden syntaktischen Variablen vertraut gemacht werden. Dabei steht die selbstständige Erarbeitung eines Themas im Vordergrund, so sollen Studierende auch verschiedene Institutionen, welche Quellen für die Untersuchung des "Wienerischen" zur Verfügung stellen, kennenlernen, aber auch eigenständig Daten erheben. Die Proseminararbeit am Ende des Semesters dient nicht nur zur Festigung der Kenntnisse des linguistischen Arbeitens, sondern auch zur Erprobung empirischer Methoden.

Prüfungsstoff

Lektürebesprechung, ExpertInnengruppen, Gruppenarbeit, Vortrag, Präsentation, Diskussion, Exkursionen, Übung

Literatur

Wird in der Lehrveranstaltung erarbeitet, vorbereitend wird folgende Literatur empfohlen:

- Barbour, Stephen / Stevenson, Patrick (1998): Variation im Deutschen. Soziolinguistische Perspektiven. Berlin [u.a.]: de Gruyter.
- Glauninger, Manfred M. (2012): Zur Metasoziosemiose des >Wienerischen<. Aspekte einer funktionalen Sprachvariationstheorie. In: LiLi 166, S. 110-119.
- Löffler, Heinrich / Hofer, Lorenz (Hg.) (2010): Stadtsprachenforschung. Ein Reader. 2 Bände. Hildesheim: Olms (Germanistische Linguistik, 202/205).
- Schmidt, Jürgen Erich / Herrgen, Joachim (2011): Sprachdynamik. Eine Einführung in die moderne Regionalsprachenforschung (=Grundlagen der Germanistik 49)

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

(I 1233, I 2900)

Letzte Änderung: Mo 07.09.2020 15:32