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100101 PS Neuere Deutsche Literatur: Literatur und Wissen um 1800 (2017W)

Goethes Wahlverwandtschaften

4.00 ECTS (2.00 SWS), SPL 10 - Deutsche Philologie
Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

Details

max. 35 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Mittwoch 04.10. 13:15 - 14:45 (ehem.Übungsraum 1 Germanistik Hauptgebäude, 2.Stock, Stiege 9)
Mittwoch 11.10. 13:15 - 14:45 (ehem.Übungsraum 1 Germanistik Hauptgebäude, 2.Stock, Stiege 9)
Mittwoch 18.10. 13:15 - 14:45 (ehem.Übungsraum 1 Germanistik Hauptgebäude, 2.Stock, Stiege 9)
Mittwoch 25.10. 13:15 - 14:45 (ehem.Übungsraum 1 Germanistik Hauptgebäude, 2.Stock, Stiege 9)
Mittwoch 08.11. 13:15 - 14:45 (ehem.Übungsraum 1 Germanistik Hauptgebäude, 2.Stock, Stiege 9)
Mittwoch 15.11. 13:15 - 14:45 (ehem.Übungsraum 1 Germanistik Hauptgebäude, 2.Stock, Stiege 9)
Mittwoch 22.11. 13:15 - 14:45 (ehem.Übungsraum 1 Germanistik Hauptgebäude, 2.Stock, Stiege 9)
Mittwoch 29.11. 13:15 - 14:45 (ehem.Übungsraum 1 Germanistik Hauptgebäude, 2.Stock, Stiege 9)
Mittwoch 06.12. 13:15 - 14:45 (ehem.Übungsraum 1 Germanistik Hauptgebäude, 2.Stock, Stiege 9)
Mittwoch 13.12. 13:15 - 14:45 (ehem.Übungsraum 1 Germanistik Hauptgebäude, 2.Stock, Stiege 9)
Mittwoch 10.01. 13:15 - 14:45 (ehem.Übungsraum 1 Germanistik Hauptgebäude, 2.Stock, Stiege 9)
Mittwoch 17.01. 13:15 - 14:45 (ehem.Übungsraum 1 Germanistik Hauptgebäude, 2.Stock, Stiege 9)
Mittwoch 24.01. 13:15 - 14:45 (ehem.Übungsraum 1 Germanistik Hauptgebäude, 2.Stock, Stiege 9)
Mittwoch 31.01. 13:15 - 14:45 (ehem.Übungsraum 1 Germanistik Hauptgebäude, 2.Stock, Stiege 9)

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Goethes „Wahlverwandtschaften“ handeln auf den ersten Blick von den Liebeswirren der vier ProtagonistInnen. Vor allem aber verhandelt der Roman Modernisierungen. Die „Wahlverwandtschaften“ sind informiert von zeitgenössischem Wissen aus den unterschiedlichsten Bereichen – von Gartenbau und Architektur über Chemie und Mesmerismus bis hin zu Heredität und Scheintod. Dieses Wissen wird im Roman auch poetologisch wirksam. Die „Wahlverwandtschaften“ bieten sich deswegen besonders an für eine Lektüre, die nach dem Verhältnis von Literatur und Wissen fragt.
Die Lehrveranstaltung soll einerseits dazu dienen, die die intensive literaturwissenschaftliche Auseinandersetzung mit einem konkreten Gegenstand anhand eines der meistinterpretierten Romane der deutschsprachigen Literatur zu üben. Andererseits will sie das literaturwissenschaftliche Methodenbewusstsein schärfen und versteht sie sich als Einführung in eine konkrete literaturwissenschaftliche Theorie, die „Poetologie des Wissens“. Die Annäherung an Roman und Theorie erfolgt vor allem in der Lektüre von Primärtext, Theorie und zeitgenössischen (Kon-)Texten sowie deren gemeinsamer Diskussion. Das dritte Standbein des Proseminars ist ein Fokus auf wissenschaftliches Arbeiten in all seinen Facetten – von der Recherche bis zum Aufbau und Verfassen der PS-Arbeiten.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

1) Anwesenheit (maximal 3x fehlen)
2) aktive Mitarbeit und Vorbereitung auf die Sitzungen, d.h. regelmäßige Lektüre der Pflichtliteratur
3) Übernahme der ExpertInnenrolle in einer Sitzung
4) Verfassen eines Exposés von 3-4 Text-Seiten Länge während des Semesters
5) Verfassen einer Proseminararbeit von 12-15 Text-Seiten Länge

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Prüfungsstoff

Literatur

Primärliteratur:
Johann Wolfgang von Goethe - Die Wahlverwandtschaften. Am besten, Sie besorgen sich die aktuelle Reclam-Ausgabe und beginnen die Lektüre bereits vor der ersten Einheit.

Weitere Texte werden zu Beginn der Lehrveranstaltung vorgestellt und im Handapparat oder auf Moodle bereitgestellt.

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

(I 1231)
Teilnahmevoraussetzung im UF Deutsch Diplom:
StEOP (I 1114 + StEOP LehrerInnenbildung)
I 1111; I 1112; I 1117
Zur Äquivalenzliste geht es hier: http://spl-germanistik.univie.ac.at/uploads/media/Aequivalenzliste_LA_UF_Deutsch.pdf

Letzte Änderung: Fr 31.08.2018 08:42