Universität Wien FIND

Bedingt durch die COVID-19-Pandemie können kurzfristige Änderungen bei Lehrveranstaltungen und Prüfungen (z.B. Absage von Vor-Ort-Lehre und Umstellung auf Online-Prüfungen) erforderlich sein. Melden Sie sich für Lehrveranstaltungen/Prüfungen über u:space an, informieren Sie sich über den aktuellen Stand auf u:find und auf der Lernplattform moodle.

Weitere Informationen zum Lehrbetrieb vor Ort finden Sie unter https://studieren.univie.ac.at/info.

100107 PS Neuere Deutsche Literatur: Okopenko digitized / Digitales Editieren (2018S)

4.00 ECTS (2.00 SWS), SPL 10 - Deutsche Philologie
Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

An/Abmeldung

Details

max. 25 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Donnerstag 08.03. 11:30 - 13:00 Seminarraum 5 Tiefparterre Hauptgebäude Stiege 9 Hof 5
Donnerstag 15.03. 11:30 - 13:00 Seminarraum 5 Tiefparterre Hauptgebäude Stiege 9 Hof 5
Donnerstag 22.03. 11:30 - 13:00 Seminarraum 5 Tiefparterre Hauptgebäude Stiege 9 Hof 5
Donnerstag 12.04. 11:30 - 13:00 Seminarraum 5 Tiefparterre Hauptgebäude Stiege 9 Hof 5
Donnerstag 19.04. 11:30 - 13:00 Seminarraum 5 Tiefparterre Hauptgebäude Stiege 9 Hof 5
Donnerstag 26.04. 11:30 - 13:00 Seminarraum 5 Tiefparterre Hauptgebäude Stiege 9 Hof 5
Donnerstag 03.05. 11:30 - 13:00 Seminarraum 5 Tiefparterre Hauptgebäude Stiege 9 Hof 5
Donnerstag 17.05. 11:30 - 13:00 Seminarraum 5 Tiefparterre Hauptgebäude Stiege 9 Hof 5
Donnerstag 24.05. 11:30 - 13:00 Seminarraum 5 Tiefparterre Hauptgebäude Stiege 9 Hof 5
Donnerstag 07.06. 11:30 - 13:00 Seminarraum 5 Tiefparterre Hauptgebäude Stiege 9 Hof 5
Donnerstag 14.06. 11:30 - 13:00 Seminarraum 5 Tiefparterre Hauptgebäude Stiege 9 Hof 5
Donnerstag 21.06. 11:30 - 13:00 Seminarraum 5 Tiefparterre Hauptgebäude Stiege 9 Hof 5
Donnerstag 28.06. 11:30 - 13:00 Seminarraum 5 Tiefparterre Hauptgebäude Stiege 9 Hof 5

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Durch die Etablierung der “Digital Humanities” sind in der Germanistik neue Arbeitsweisen und Forschungsmethoden entstanden. Editionen sind von diesen Entwicklungen besonders betroffen und können davon profitieren – traditionelle Herangehensweisen der Editionswissenschaft verbinden sich in einer digitalen Edition mit Fragen der Darstellung, der Navigation oder der Verknüpfung mit weiteren digitalen Wissensbeständen.

Am Institut für Germanistik der Universität Wien und am Literaturarchiv der Österreichischen Nationalbibliothek wird derzeit an einer Hybridedition der Tagebücher des österreichischen Schriftstellers Andreas Okopenko (1930–2010) gearbeitet. Der Nachlass Okopenkos wird im PS als Studien- und Arbeitsmaterial verwendet. Um den Studierenden den Anschluss an Entwicklungen im Bereich der Digital Humanities zu ermöglichen, ist es Ziel der Lehrveranstaltung, grundlegende Kenntnisse im digitalen Edieren praxisnah zu vermitteln. Inhaltlich wird überdies ein Einblick in die österreichische Nachkriegsliteratur der 1950er Jahre und die frühe österreichische Neo-Avantgarde geboten.

Technisches Vorwissen ist abgesehen von allgemeinen Computergrundkenntnissen nicht notwendig und keine Voraussetzung für die Teilnahme, da sich das PS an AnfängerInnen im digitalen Edieren richtet. Ein Laptop ist allerdings für die Durchführung von Codierungsübungen unbedingt erforderlich und selbst mitzubringen.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

- Regelmäßige Anwesenheit (max. 3 unentschuldigte Fehleinheiten)
- Teilnahme an Diskussionen und Codierungsübungen (in den Einheiten bzw. als Hausübung)
- Präsentation eines Textes der Sekundärliteratur in Kleingruppen (mit Handout)
- Editionsprojekte in Kleingruppen (Transkription, Codierung und Kommentar)
- Verfassen einer individuellen Proseminararbeit (ca. 7 Seiten Haupttext)

Die Editionsprojekte der Studierenden werden als Teil der digitalen Okopenko-Tagebuchedition online veröffentlicht. Zur Auswahl werden dabei unterschiedliche Texte aus dem Nachlass stehen. Mit diesem Projekt können die Studierenden ihre Kompetenzen im digitalen Edieren, die sie im PS erlangt haben, nachweisen.

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Insgesamt können 100 Punkte erreicht werden: Mitarbeit und Codierungsübungen (15), Präsentation eines Textes der Sekundärliteratur (15), Editionsprojekte (35), Proseminararbeit (35).

Für einen positiven Abschluss des Proseminars sind mindestens 55
Punkte erforderlich, wobei in den Teilleistungen "Editionsprojekt" und
"Proseminararbeit" zumindest jeweils 20 Punkte erreicht werden müssen.

Prüfungsstoff

Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

Literatur

Sahle, Patrick: Digitale Edition. In: Fotis Jannidis / Hubertus Kohle / Malte Rehbein (Hrsg.): Digital Humanities. Eine Einführung. Stuttgart: Metzler 2017, S. 234–249. [Online-Zugriff über die UB]

Okopenko, Andreas: Die schwierigen Anfänge österreichischer Progressivliteratur nach 1945. In: ders.: Gesammelte Aufsätze und andere Meinungsausbrüche aus fünf Jahrzehnten. 1. Band: In der Szene. Klagenfurt: Ritter 2000, S. 13–38.

Weitere Literatur wird zu Semesterbeginn bekanntgegeben und z.T. auf Moodle zur Verfügung gestellt.

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

(I 1231)
Teilnahmevoraussetzung im UF Deutsch Diplom:
StEOP (I 1114 + StEOP LehrerInnenbildung)
I 1111; I 1112; I 1117
Zur Äquivalenzliste geht es hier: http://spl-germanistik.univie.ac.at/uploads/media/Aequivalenzliste_LA_UF_Deutsch.pdf

Letzte Änderung: Mo 07.09.2020 15:32