Universität Wien

100113 VO+KO Neuere deutsche Literatur: Kriegstheater (2018S)

4.00 ECTS (2.00 SWS), SPL 10 - Deutsche Philologie

Details

max. 999 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Prüfungstermine

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

  • Mittwoch 07.03. 15:00 - 16:30 Hörsaal 42 Hauptgebäude, 2.Stock, Stiege 7
  • Mittwoch 14.03. 15:00 - 16:30 Hörsaal 42 Hauptgebäude, 2.Stock, Stiege 7
  • Mittwoch 21.03. 15:00 - 16:30 Hörsaal 42 Hauptgebäude, 2.Stock, Stiege 7
  • Mittwoch 11.04. 15:00 - 16:30 Hörsaal 42 Hauptgebäude, 2.Stock, Stiege 7
  • Mittwoch 18.04. 15:00 - 16:30 Hörsaal 42 Hauptgebäude, 2.Stock, Stiege 7
  • Mittwoch 25.04. 15:00 - 16:30 Hörsaal 42 Hauptgebäude, 2.Stock, Stiege 7
  • Mittwoch 02.05. 15:00 - 16:30 Hörsaal 42 Hauptgebäude, 2.Stock, Stiege 7
  • Mittwoch 09.05. 15:00 - 16:30 Hörsaal 42 Hauptgebäude, 2.Stock, Stiege 7
  • Mittwoch 16.05. 15:00 - 16:30 Hörsaal 42 Hauptgebäude, 2.Stock, Stiege 7
  • Mittwoch 23.05. 15:00 - 16:30 Hörsaal 42 Hauptgebäude, 2.Stock, Stiege 7
  • Mittwoch 30.05. 15:00 - 16:30 Hörsaal 42 Hauptgebäude, 2.Stock, Stiege 7
  • Mittwoch 06.06. 15:00 - 16:30 Hörsaal 42 Hauptgebäude, 2.Stock, Stiege 7
  • Mittwoch 13.06. 15:00 - 16:30 Hörsaal 42 Hauptgebäude, 2.Stock, Stiege 7
  • Donnerstag 14.06. 11:30 - 13:00 Hörsaal 34 Hauptgebäude, Hochparterre, Stiege 6
  • Mittwoch 20.06. 15:00 - 16:30 Hörsaal 42 Hauptgebäude, 2.Stock, Stiege 7

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Mit Bambiland hat Elfriede Jelinek einen Theatertext vorgelegt, der sich auf eine innovative und hochspannende Weise mit Fragen des Krieges heute auseinandersetzt. Die mediale Vermittlung von Waffensystemen und Kriegsberichterstattung wird genauso thematisiert wie die aktuellen Formen des Guerillakampfes, der asymmetrischen Kriegsführung und des internationalen Terrors. Jelineks Text verweist damit aber auch auf zwei miteinander zusammenhängenden Traditionssträngen, die diese Vorlesung rekonstruieren wird: Erstens die literarische Tradition des Kriegsdramas, die auf die griechische Antike zurückgeht und deren Möglichkeiten und Grenzen in der Darstellung von Kriegsgeschehnissen heute in Bambiland ausgelotet werden. Zweitens aktualisiert Jelinek die militärische Metapher des Kriegstheaters (theatrum belli), die insbesondere in der frühen Neuzeit Konjunktur hatte, aber auch heute noch (etwa im Englischen als theater of operations) Fachbegriff der Kriegsführung ist. Die Vorlesung wird die Literaturgeschichte und die Militärgeschichte des Kriegstheaters von der Antike bis in die unmittelbare Gegenwart nachzeichnen. Besondere Schwerpunkte liegen auf der frühen Neuzeit, der Zeit um 1800 und dem 20. Jahrhundert. Zu den besprochenen AutorInnen zählen Aischylos, Shakespeare, Corneille, Lessing, Schiller, Kleist, Goethe, Grabbe, Toller, Brecht, Heiner Müller und Jelinek.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Essay von ca. 8-10 S. (Abgabe bis 27.06.2018).

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Absolvierung der STEOP-Phase.
Essays werden nach inhaltlicher Korrektheit, argumentativer Stringenz, Eigenständigkeit und stilistischer Qualität (in dieser Reihenfolge) beurteilt.

Prüfungsstoff

Prüfungsstoff ist der Inhalt der Vorlesung. Die Powerpoint-Präsentationen der Sitzungen werden zur Vorbereitung online gestellt.

Literatur


Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

(I 1242, I 2240, I 2900)
Teilnahmevoraussetzung im UF Deutsch Diplom
StEOP (I 1114 + StEOP LehrerInnenbildung)
Zur Äquivalenzliste geht es hier: http://spl-germanistik.univie.ac.at/uploads/media/Aequivalenzliste_LA_UF_Deutsch.pdf

Letzte Änderung: Mo 07.09.2020 15:32