Universität Wien FIND
Achtung! Das Lehrangebot ist noch nicht vollständig und wird bis Semesterbeginn laufend ergänzt.

100114 PS SpraWi: Vom Schreiben und Sprechen: Graphematik des Deutschen (2019W)

4.00 ECTS (2.00 SWS), SPL 10 - Deutsche Philologie
Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

An/Abmeldung

Details

max. 35 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Mittwoch 02.10. 11:30 - 13:00 Seminarraum 3 Tiefparterre Hauptgebäude Stiege 9 Hof 5
Mittwoch 09.10. 11:30 - 13:00 Seminarraum 3 Tiefparterre Hauptgebäude Stiege 9 Hof 5
Mittwoch 16.10. 11:30 - 13:00 Seminarraum 3 Tiefparterre Hauptgebäude Stiege 9 Hof 5
Mittwoch 23.10. 11:30 - 13:00 Seminarraum 3 Tiefparterre Hauptgebäude Stiege 9 Hof 5
Mittwoch 30.10. 11:30 - 13:00 Seminarraum 3 Tiefparterre Hauptgebäude Stiege 9 Hof 5
Mittwoch 06.11. 11:30 - 13:00 Seminarraum 3 Tiefparterre Hauptgebäude Stiege 9 Hof 5
Mittwoch 13.11. 11:30 - 13:00 Seminarraum 3 Tiefparterre Hauptgebäude Stiege 9 Hof 5
Mittwoch 27.11. 11:30 - 13:00 Seminarraum 3 Tiefparterre Hauptgebäude Stiege 9 Hof 5
Mittwoch 04.12. 11:30 - 13:00 Seminarraum 3 Tiefparterre Hauptgebäude Stiege 9 Hof 5
Mittwoch 11.12. 11:30 - 13:00 Seminarraum 3 Tiefparterre Hauptgebäude Stiege 9 Hof 5
Mittwoch 08.01. 11:30 - 13:00 Seminarraum 3 Tiefparterre Hauptgebäude Stiege 9 Hof 5
Mittwoch 15.01. 11:30 - 13:00 Seminarraum 3 Tiefparterre Hauptgebäude Stiege 9 Hof 5
Mittwoch 22.01. 11:30 - 13:00 Seminarraum 3 Tiefparterre Hauptgebäude Stiege 9 Hof 5

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Lange Zeit wurde in der Wissenschaft Schrift nur als sekundäres Notationssystem aufgefasst, das der linguistischen Beschreibung nicht wert wäre. Heute weiß man, das Schrift und Schreiben einen wesentlichen Aspekt nicht nur der Kommunikation, sondern insgesamt der Sprache bilden und eng miteinander verbunden sind. Seit den 1960er Jahren hat sich eine eigene Forschungsrichtung für gesprochene Sprache herausgebildet, für die es mittlerweise auch eine Reihe von Korpora gibt.
Die westlichen Kulturen, wie wir sie heute kennen, sind Schriftkulturen. Das heißt, ihre Entwicklung und ihre heutiges Aussehen hängen unmittel¬bar mit der Schrift zusammen und sind ohne diese nicht denkbar. Die Sprachen der westlichen Welt und darüber hinaus sind wesentlich an das Phänomen der Schrift gebunden. Es ist daher m. E. auch die Aufgabe der Sprachwissenschaft, über die Schrift nachzudenken und sich vor allem über ihre Funktion klar zu werden. Dieser Aufgabe soll diese LV nachkommen. Wir werden uns mit dem Verhältnis von gesprochener und geschriebener Sprache auf Phoenm-, Wort- und Satzebene befassen, mit dem Verschriften von Varietäten, der Schrift in den „neuen Medien“, mit Literacy, Lautschriften, gesprochenen und geschriebenen Texten u.a.m. Nicht zuletzt soll auch die Orthographie behandelt werden.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Abschlussarbeit, Mitarbeit, Übungen

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Abschlussarbeit: mind 12 Seiten Haupttext. letztmöglicher Abgabetermin: 30.4.2020

Prüfungsstoff

Literatur

Zur Einführung: Christa Dürscheid: Einführung in die Schriftlinguistik. 5. Aufl. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht 2016. (utb 3740)

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

(I 1233, I 2900)
Teilnahmevoraussetzung im UF Deutsch Diplom:
StEOP (I 1114 + StEOP LehrerInnenbildung)
I 1111; I 1112; I 1117
Zur Äquivalenzliste geht es hier: https://spl10.univie.ac.at/fileadmin/user_upload/s_spl10/Aequivalenzliste-abWS15.pdf

Letzte Änderung: Mo 04.11.2019 09:47