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Achtung! Das Lehrangebot ist noch nicht vollständig und wird bis Semesterbeginn laufend ergänzt.

100117 PS SpraWi: Lexikalischer Wandel (2020S)

4.00 ECTS (2.00 SWS), SPL 10 - Deutsche Philologie
Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

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Hinweis: Ihr Anmeldezeitpunkt innerhalb der Frist hat keine Auswirkungen auf die Platzvergabe (kein "first come, first served").

Details

max. 35 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Mittwoch 11.03. 18:30 - 20:00 Seminarraum 1 Hauptgebäude, Tiefparterre Stiege 9 Hof 3
Mittwoch 18.03. 18:30 - 20:00 Seminarraum 1 Hauptgebäude, Tiefparterre Stiege 9 Hof 3
Mittwoch 25.03. 18:30 - 20:00 Seminarraum 1 Hauptgebäude, Tiefparterre Stiege 9 Hof 3
Mittwoch 01.04. 18:30 - 20:00 Seminarraum 1 Hauptgebäude, Tiefparterre Stiege 9 Hof 3
Mittwoch 22.04. 18:30 - 20:00 Seminarraum 1 Hauptgebäude, Tiefparterre Stiege 9 Hof 3
Mittwoch 29.04. 18:30 - 20:00 Seminarraum 1 Hauptgebäude, Tiefparterre Stiege 9 Hof 3
Mittwoch 06.05. 18:30 - 20:00 Seminarraum 1 Hauptgebäude, Tiefparterre Stiege 9 Hof 3
Mittwoch 13.05. 18:30 - 20:00 Seminarraum 1 Hauptgebäude, Tiefparterre Stiege 9 Hof 3
Mittwoch 20.05. 18:30 - 20:00 Seminarraum 1 Hauptgebäude, Tiefparterre Stiege 9 Hof 3
Mittwoch 27.05. 18:30 - 20:00 Seminarraum 1 Hauptgebäude, Tiefparterre Stiege 9 Hof 3
Mittwoch 03.06. 18:30 - 20:00 Seminarraum 1 Hauptgebäude, Tiefparterre Stiege 9 Hof 3
Mittwoch 10.06. 18:30 - 20:00 Seminarraum 1 Hauptgebäude, Tiefparterre Stiege 9 Hof 3

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Alle Formen der mündlichen Interaktion sowie physischen Anwesenheit sind für die Zeit des Home-learning in den virtuellen Raum verlagert.

Dieses Seminar nimmt Wörter in den Blick, die im Verlauf der Sprachgeschichte einen Bedeutungswandel erfahren haben bzw. aktuell eine Bedeutungsveränderung durchlaufen. Manchmal sind diese Wörter oder einzelne Bedeutungen in Wörterbüchern als "veraltet" bzw. "veraltend" gekennzeichnet. Anhand von Beispielen aus dem deutschen Wortschatz beschäftigen wir uns damit, wie semantische Neuerungen entstehen, wie sie sich verbreiten und zu welchen Ergebnissen sie führen. Dabei wird sich auch zeigen, dass Wechselwirkungen zwischen sprachlichen und außersprachlichen Veränderungen bestehen. Die exemplarischen Analysen erarbeiten wir mit Hilfe von Wörterbüchern, Sprachkorpora und verschiedenen Tools zur Auswertung von Sprachdaten. Da sich eine veränderte Wortbedeutung auch auf andere Wörter auswirken kann, sollen nicht nur Einzelwörter, sondern semantisch zusammenhängende Wortgruppen, sogenannte Wortfelder, untersucht werden.

Ziel des Seminars ist es, theoretische Grundlagen des lexikalischen Wandels zu vermitteln und diskutieren, semantisches Wissen zu vertiefen und die Studierenden zum empirischen Arbeiten in der Sprachwissenschaft zu befähigen.

Es kommen verschiedene Methoden zum Einsatz u. a. Referate, Diskussionen, Gruppenarbeit.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

- regelmäßige Anwesenheit und aktive Mitarbeit
- Referat
- Abgabe Proseminararbeit (Umfang 15 Seiten Haupttext)

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

- Anwesenheit (max. 3x Fehlen; Ersatzleitungen sind nach Vereinbarung zu erbringen)
- Referat
- Abgabe Proseminararbeit (Umfang 15 Seiten Haupttext; 30.09.2020)

Prüfungsstoff

Grundlegende Inhalte des Seminars (Grundlagenlektüre sowie auf Moodle bereitgestellte Materialien)
Absprache des Referats- und Seminararbeitsthemas mit der Lehrveranstaltungsleiterin

Unterstützendes Lernmaterial wird auf Moodle bereitgestellt.

Literatur

Zum Einstieg:
Fritz, Gerd (2006): Historische Semantik. 2., aktualisierte Aufl. Stuttgart: Metzler.
Fritz, Gerd (2005): Einführung in die historische Semantik. Tübingen: Niemeyer.

Weitere Literaturhinweise werden im Seminar gegeben.

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

Letzte Änderung: Mi 15.12.2021 00:18