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100124 SE Masterseminar ÄdL: Allegorie und Erzählen (2019W)

6.00 ECTS (2.00 SWS), SPL 10 - Deutsche Philologie
Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

An/Abmeldung

Details

max. 30 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Donnerstag 03.10. 11:30 - 13:00 Seminarraum 4 Tiefparterre Hauptgebäude Stiege 9 Hof 5
Donnerstag 10.10. 11:30 - 13:00 Seminarraum 4 Tiefparterre Hauptgebäude Stiege 9 Hof 5
Donnerstag 17.10. 11:30 - 13:00 Seminarraum 4 Tiefparterre Hauptgebäude Stiege 9 Hof 5
Donnerstag 24.10. 11:30 - 13:00 Seminarraum 4 Tiefparterre Hauptgebäude Stiege 9 Hof 5
Donnerstag 31.10. 11:30 - 13:00 Seminarraum 4 Tiefparterre Hauptgebäude Stiege 9 Hof 5
Donnerstag 07.11. 11:30 - 13:00 Seminarraum 4 Tiefparterre Hauptgebäude Stiege 9 Hof 5
Donnerstag 14.11. 11:30 - 13:00 Seminarraum 4 Tiefparterre Hauptgebäude Stiege 9 Hof 5
Freitag 15.11. 15:00 - 16:30 Seminarraum 1 Tiefparterre Hauptgebäude Stiege 9 Hof 3
Donnerstag 28.11. 11:30 - 13:00 Seminarraum 4 Tiefparterre Hauptgebäude Stiege 9 Hof 5
Donnerstag 05.12. 11:30 - 13:00 Seminarraum 4 Tiefparterre Hauptgebäude Stiege 9 Hof 5
Donnerstag 12.12. 11:30 - 13:00 Seminarraum 4 Tiefparterre Hauptgebäude Stiege 9 Hof 5
Donnerstag 09.01. 11:30 - 13:00 Seminarraum 4 Tiefparterre Hauptgebäude Stiege 9 Hof 5
Donnerstag 16.01. 11:30 - 13:00 Seminarraum 4 Tiefparterre Hauptgebäude Stiege 9 Hof 5
Donnerstag 23.01. 11:30 - 13:00 Seminarraum 4 Tiefparterre Hauptgebäude Stiege 9 Hof 5
Donnerstag 30.01. 11:30 - 13:00 Seminarraum 4 Tiefparterre Hauptgebäude Stiege 9 Hof 5

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

In der altfranzösischen und der mittelhochdeutschen Literatur zeigt sich – zeitversetzt – nach der ersten Hochphase der fiktionalen Literatur eine Hinwendung zu allegorischen Erzählmustern. Dies führt zum einen zu einer verstärkten Präsenz allegorischer oder zumindest allegorisch ausdeutbarer Szenen in den großen Erzählungen oder aber zu vollständig allegorischen Dichtungen. Nicht immer gleich gut gelingt dabei den AutorInnen die Verbindung von Allegorie und Erzählen. Im Seminar wollen wir uns gemeinsam diesem Phänomen widmen und im ersten Teil der Frage nachgehen, wie und warum Allegorien in Erzählungen inseriert werden, was dies mit dem Erzählen macht. Beispiel, die hier verhandelt werden sollen, sind Auftritte allegorischer Figuren (vrou Saelde, Natura, Frau Welt, aber auch der Tod) und die bekannten allegorischen Sequenzen im ‚Tristan’ Gottfrieds von Straßburg (Minnegrotte) und im Wilhelm von Österreich des Johann von Würzburg (Aventiurehauptmann, Feuerbergaventiure). Im zweiten Teil sollen dann vollständig allegorische Erzählungen im Mittelpunkt stehen, ausgehend von der lateinischen Tradition (Alanus ab Insulis). Hier ist vor allem die Textsorte der Minneallegorie zu nennen.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Vorbereitung einer Seminarsitzung in Gruppenarbeit. Ggf. Protokoll einer Sitzung in Gruppenarbeit. Schriftliche Hausarbeit im durch die Studienordnung vorgeschriebenen Umfang. Besprechung der abgegebenen schriftlichen Arbeit in der Sprechstunde.

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Gute Mittelhochdeutschkenntnisse. Regelmäßige aktive (!) Teilnahme, daher: regelmäßige vorbereitende Textlektüre. Erfolgreiche Präsentation (20%) und schriftliche Arbeit (80%). Mangelnde formale und sprachliche (!) Korrektheit führt zu einer Abwertung um eine Notenstufe.

Prüfungsstoff

Selbständige Erarbeitung eines Themas in einer Seminararbeit, das sich aus dem Seminar ergibt.

Literatur

Die Primärliteratur wird weitgehend über einen Reader zur Verfügung gestellt.

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

(I 2160, I 2900)
Teilnahmevoraussetzung im UF Deutsch Diplom:
1.Abschnitt
Zur Äquivalenzliste geht es hier: https://spl10.univie.ac.at/fileadmin/user_upload/s_spl10/Aequivalenzliste-abWS15.pdf

Letzte Änderung: Di 12.11.2019 11:47