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Achtung! Das Lehrangebot ist noch nicht vollständig und wird bis Semesterbeginn laufend ergänzt.

100129 PS Neuere deutsche Literatur: Mythos Nymphen (2013S)

4.00 ECTS (2.00 SWS), SPL 10 - Deutsche Philologie
Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

Das Seminar wird als Blockseminar an Samstagen stattfinden, die in der ersten Sitzung gemeinsam festgelegt werden. .
Erste Sitzung und Referatsvergabe: 16. März 2013, 15.30-17.00h, Ort wird bekanntgegeben

Details

max. 40 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Samstag 16.03. 15:30 - 17:00 (ehem.Übungsraum 1 Germanistik Hauptgebäude, 2.Stock, Stiege 9)
Samstag 23.03. 10:00 - 18:00 (ehem.Übungsraum 3 Germanistik Hauptgebäude, 2.Stock, Stiege 5)
Samstag 13.04. 10:00 - 18:00 (ehem.Übungsraum 3 Germanistik Hauptgebäude, 2.Stock, Stiege 5)
Samstag 20.04. 10:00 - 18:00 (ehem.Übungsraum 3 Germanistik Hauptgebäude, 2.Stock, Stiege 5)
Samstag 27.04. 10:00 - 18:00 (ehem.Übungsraum 3 Germanistik Hauptgebäude, 2.Stock, Stiege 5)
Samstag 11.05. 10:00 - 18:00 (ehem.Übungsraum 3 Germanistik Hauptgebäude, 2.Stock, Stiege 5)

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

In der Rezeptionsgeschichte des Mythos der Nymphen fallen drei wichtige Funktionen dieser weiblichen Naturgottheiten ins Auge: Sie übermitteln Wissen über die Natur, sie erkunden Vorstellungen von Weiblichkeit und Sexualität jenseits gesellschaftlicher Konventionen, und sie inspirieren die Dichtung. Im 19. Jh. erfährt die Rezeption des Nymphen-Mythos eine neue Hochkonjunktur. Dass in diesen Texten ganz wesentlich moderne Entwürfe von Weiblichkeit verhandelt werden, ist bereits seit den 1970er Jahren gut erforscht. Aber wie steht es um die beiden anderen Funktionen der Nymphen, die der Inspiration und die Rolle als Übermittlerinnen eines Wissens über die Natur? Die Verzeitlichung und Historisierung der Natur in der Moderne erfordert neue poetische Mittel, um Interaktionen von Natur und Kultur zu verhandeln. Wir wollen in diesem Seminar überprüfen, inwiefern die Nymphen in Texten von 1770 bis 2000 diese Funktionen einnehmen. Weil Wien als Entstehungsort der Donauweibchen-Volksoper ein wichtiger Ort für die Rezeptionsgeschichte des Nymphen-Mythos ist wird ein Schwerpunkt des Seminars auf dieser Wiener Nymphenrezeption liegen.
Texte u.a. von Homer, Ovid, Paracelsus, Goethe, Fouqué, Andersen, Fontane, Bachmann, Vetemaa/Menschik.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Referat, aktive Mitarbeit, Exposé zur Seminararbeit, Seminararbeit.

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Prüfungsstoff

Literatur

Bitte kaufen und lesen:
Friedrich de la Motte Fouqué: Undine: Berlin 1811, hg. von Joseph Kiermeyer-Debre, München 1999
Theodor Fontane: Unwiederbringlich, hg. von Helmuth Nürnberger, München 2012
Theodor Fonane: Der Stechlin, hg. von Helmuth Nürnberger, München 2012
Als vorbereitende Lektüre empfohlen: Sibylle Krämer: Medium, Bote, Übertragung. Kleine Metaphysik der Medialität, Frankfurt 2008.

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

(I 1231, I 2900)

Letzte Änderung: Fr 31.08.2018 08:49