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100151 PS Neuere Deutsche Literatur: Historisch-Kritische Editionen neuerer Texte (2017W)

4.00 ECTS (2.00 SWS), SPL 10 - Deutsche Philologie
Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

Details

max. 35 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Donnerstag 05.10. 15:00 - 16:30 (ehem.Übungsraum 1 Germanistik Hauptgebäude, 2.Stock, Stiege 9)
Donnerstag 12.10. 15:00 - 16:30 (ehem.Übungsraum 1 Germanistik Hauptgebäude, 2.Stock, Stiege 9)
Donnerstag 19.10. 15:00 - 16:30 (ehem.Übungsraum 1 Germanistik Hauptgebäude, 2.Stock, Stiege 9)
Donnerstag 09.11. 15:00 - 16:30 (ehem.Übungsraum 1 Germanistik Hauptgebäude, 2.Stock, Stiege 9)
Donnerstag 16.11. 15:00 - 16:30 (ehem.Übungsraum 1 Germanistik Hauptgebäude, 2.Stock, Stiege 9)
Donnerstag 23.11. 15:00 - 16:30 (ehem.Übungsraum 1 Germanistik Hauptgebäude, 2.Stock, Stiege 9)
Donnerstag 30.11. 15:00 - 16:30 (ehem.Übungsraum 1 Germanistik Hauptgebäude, 2.Stock, Stiege 9)
Donnerstag 07.12. 15:00 - 16:30 (ehem.Übungsraum 1 Germanistik Hauptgebäude, 2.Stock, Stiege 9)
Donnerstag 14.12. 15:00 - 16:30 (ehem.Übungsraum 1 Germanistik Hauptgebäude, 2.Stock, Stiege 9)
Donnerstag 11.01. 15:00 - 16:30 (ehem.Übungsraum 1 Germanistik Hauptgebäude, 2.Stock, Stiege 9)
Donnerstag 18.01. 15:00 - 16:30 (ehem.Übungsraum 1 Germanistik Hauptgebäude, 2.Stock, Stiege 9)
Donnerstag 25.01. 15:00 - 16:30 (ehem.Übungsraum 1 Germanistik Hauptgebäude, 2.Stock, Stiege 9)

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Historisch-kritische Editionen sind großangelegte Unternehmungen, die das Werk eines Autors umfassend erschließen und deren Ziel es ist, durch die Darstellung der Werkgenese die Entstehung eines Werkes und somit auch den kreativen Prozeß plastisch sichtbar zu machen.
Als Beispiele werden dafür Editionen u.a. von Goethe, Hölderlin, Kleist, Büchner, Kafka, Horváth, Schnitzler, Heine, Celan herangezogen.
Weiters werden wir uns auch mit den Problemen der textgenetischen Interpretation und den Möglichkeiten von digitalen und Hybrid-Editionen (Print/digital) sowie den dazugehörigen Standards (z.B. Metadaten, Text Encoding Initiative etc.) beschäftigen. Geplant ist auch der Besuch von literarischen Archiven und gerade entstehenden Editionen, um einen lebendigen Einblick in die Werkstatt von Editorinnen und Editoren zu gewinnen.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Mitarbeit in den Sitzungen, Referat, Handout, Proseminararbeit. Alternativ zur Proseminararbeit kann auch eine Probeedition als Einzel- oder Gruppenarbeit (Richtwert: mindestens 5 Seiten edierter Text pro Person) vorgelegt werden.

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Es sollen sowohl die Grundlagen der Editionsphilologie historisch-kritischer Editionen erschlossen, als auch exemplarisch Editionen im Detail analysiert und miteinander verglichen werden, um deren Möglichkeiten aber auch Grenzen auszuloten und ein kritisches Bewußtsein für die Textkonstitution zu entwickeln.

Prüfungsstoff

Referate, gemeinsame Lektüre und Diskussion, Peer to Peer Feedback, angeleitetes Selbststudium (Bibliothek, Recherche).

Literatur

Zur Einführung empfohlen: Bodo Plachta: Editionswissenschaft. Eine Einführung in Methode und Praxis der Edition neuerer Texte. 3., erg. und aktual. Aufl. Stuttgart: Reclam 2013 (=RUB 17603).

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

(I 1231)
Teilnahmevoraussetzung im UF Deutsch Diplom:
StEOP (I 1114 + StEOP LehrerInnenbildung)
I 1111; I 1112; I 1117
Zur Äquivalenzliste geht es hier: http://spl-germanistik.univie.ac.at/uploads/media/Aequivalenzliste_LA_UF_Deutsch.pdf

Letzte Änderung: Fr 31.08.2018 08:42