Universität Wien FIND

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100154 VO Neuere deutsche Literatur: Das Bildnis des Künstlers. (2010S)

Kommunikations- und Medienskepsis von der Frühromantik bis zu Thomas Bernhard

4.00 ECTS (2.00 SWS), SPL 10 - Deutsche Philologie

Details

max. 999 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Prüfungstermine

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Donnerstag 11.03. 18:30 - 20:00 Hörsaal 33 Hauptgebäude, 1.Stock, Stiege 7
Donnerstag 18.03. 18:30 - 20:00 Hörsaal 33 Hauptgebäude, 1.Stock, Stiege 7
Donnerstag 25.03. 18:30 - 20:00 Hörsaal 33 Hauptgebäude, 1.Stock, Stiege 7
Donnerstag 15.04. 18:30 - 20:00 Hörsaal 33 Hauptgebäude, 1.Stock, Stiege 7
Donnerstag 22.04. 18:30 - 20:00 Hörsaal 33 Hauptgebäude, 1.Stock, Stiege 7
Donnerstag 29.04. 18:30 - 20:00 Hörsaal 33 Hauptgebäude, 1.Stock, Stiege 7
Donnerstag 06.05. 18:30 - 20:00 Hörsaal 33 Hauptgebäude, 1.Stock, Stiege 7
Donnerstag 20.05. 18:30 - 20:00 Hörsaal 33 Hauptgebäude, 1.Stock, Stiege 7
Donnerstag 27.05. 18:30 - 20:00 Hörsaal 33 Hauptgebäude, 1.Stock, Stiege 7
Freitag 28.05. 19:00 - 20:30 Hörsaal 33 Hauptgebäude, 1.Stock, Stiege 7
Donnerstag 10.06. 18:30 - 20:00 Hörsaal 33 Hauptgebäude, 1.Stock, Stiege 7
Donnerstag 17.06. 18:30 - 20:00 Hörsaal 33 Hauptgebäude, 1.Stock, Stiege 7

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

"Immer größere Einsamkeit, immer größeres Unverständnis, immer größeres Missverständnis" (Bernhard, Minetti). - Dass die Worte nicht mehr halten, was sie versprechen, zählt spätestens seit Hofmannsthal zum österreichischen Erbe. Dass dies auch die Bilder und die Töne kaum vermögen, klingt bereits in der deutschen Romantik an. Das Streben nach "anderer" Sprache, absoluter Kunst und unmittelbarem Verständnis jenseits medialer Hemmnisse gerät so zur utopischen Herausforderung - das unweigerliche Scheitern daran zum ästhetischen Ferment der Moderne - der autonome Künstler zu ihrem literarischen Repräsentanten.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Schriftliche Abschlussprüfung (90 Minuten).
Erster Termin: Do, 24.06., 18.30-20.00, Hs 33.
Weitere: Do, 07.10., Do, 27.01., Do, 24.2., alle: 18.30-20.00, Hs 33.

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Nach einem Blick auf die Künstlermythen der Antike und das neue Künstlerbild der Renaissance ist es das Ziel der Vorlesung, diese Entwicklung an einem historischen Querschnitt von Wackenroder und Hoffmann über Grillparzer, Mauthner, Mach, Hofmannsthal, Wittgenstein und Kafka bis zum Ende des 20. Jahrhunderts und vor allem zu Thomas Bernhard aufzuzeigen und dabei die hier konstituierten Prototypen künstlerisch-medialer Aporie in ihren Textstrategien zu untersuchen.

Prüfungsstoff

Close reading, Wahrnehmungs- und Medientheorie, Intermedialität (Text-Bild-Ton; Synästhesien).
Die Lehrveranstaltung versteht sich als Vorlesung im klassischen Sinn, setzt dabei jedoch zugleich, soweit im großen Rahmen möglich, auf das Konzept der aktiven Studierendenbeteiligung.
Elektronische Anmeldung, regelmäßige Vorbereitung, Anwesenheit und Mitarbeit werden daher empfohlen.

Literatur

Textgrundlagen (Auswahl-Kurztitel): Wackenroder, Herzensergießungen/Berglinger; Hoffmann, Murr/Kreisler, Jesuiterkirche; Stifter, Turmalin; Hofmannsthal, Ein Brief; Kafka, Forschungen eines Hundes, Hungerkünstler; Bernhard, Frost, Der Untergeher, Minetti, Alte Meister.
Zur Einführung: A.Pontzen, Künstler ohne Werk..., Berlin 2000; Reihe Mythos (Reclam Leipzig): v.a. Ikarus, Orpheus, Prometheus. Weitere Lit.angaben: in der VO.

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

(I 1242, I 2240, I 2900)

Letzte Änderung: Mo 07.09.2020 15:32