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100161 SE Masterseminar Neuere deutsche Literatur: Die literarische Utopie (2018S)

6.00 ECTS (2.00 SWS), SPL 10 - Deutsche Philologie
Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

Bei Lehramtstudierenden zählt diese LV als SE - ohne dass dies als solches im Sammelzeugnis kenntlich gemacht würde.

Details

max. 30 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Dienstag 06.03. 16:45 - 18:15 Seminarraum 3 Tiefparterre Hauptgebäude Stiege 9 Hof 5
Dienstag 13.03. 16:45 - 18:15 Seminarraum 3 Tiefparterre Hauptgebäude Stiege 9 Hof 5
Dienstag 20.03. 16:45 - 18:15 Seminarraum 3 Tiefparterre Hauptgebäude Stiege 9 Hof 5
Dienstag 10.04. 16:45 - 18:15 Seminarraum 3 Tiefparterre Hauptgebäude Stiege 9 Hof 5
Dienstag 17.04. 16:45 - 18:15 Seminarraum 3 Tiefparterre Hauptgebäude Stiege 9 Hof 5
Dienstag 24.04. 16:45 - 18:15 Seminarraum 3 Tiefparterre Hauptgebäude Stiege 9 Hof 5
Dienstag 08.05. 16:45 - 18:15 Seminarraum 3 Tiefparterre Hauptgebäude Stiege 9 Hof 5
Dienstag 15.05. 16:45 - 18:15 Seminarraum 3 Tiefparterre Hauptgebäude Stiege 9 Hof 5
Dienstag 29.05. 16:45 - 18:15 Seminarraum 3 Tiefparterre Hauptgebäude Stiege 9 Hof 5
Dienstag 05.06. 16:45 - 18:15 Seminarraum 3 Tiefparterre Hauptgebäude Stiege 9 Hof 5
Dienstag 12.06. 16:45 - 18:15 Seminarraum 3 Tiefparterre Hauptgebäude Stiege 9 Hof 5
Dienstag 19.06. 16:45 - 18:15 Seminarraum 3 Tiefparterre Hauptgebäude Stiege 9 Hof 5
Dienstag 26.06. 16:45 - 18:15 Seminarraum 3 Tiefparterre Hauptgebäude Stiege 9 Hof 5

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

In den ersten beiden Einheiten nach der Vorbesprechung soll anhand der klassischen Utopien aus der frühen Neuzeit von Thomas Morus, Tommaso Campanella und Francis Bacon eine Typologie der literarischen Utopie erarbeitet werden. Der Hauptteil des Seminars wird sich mit den Transformationen des utopischen Denkens in der Moderne seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts beschäftigen. Abschließend sollen die Berechtigung der modernen Utopieskepsis ebenso wie die Möglichkeiten einer Revitalisierung der Utopie diskutiert werden.
Ziel des Seminars ist es, das äußerst vielfältige Spektrum von utopischen Schreibformen zu erkunden. Besonderes Augenmerk ist dabei auf das Verhältnis von Erzählung und Beschreibung sowie auf das Umkippen der Utopie in die Dystopie zu richten.
Methode: ExpertInnengruppen erarbeiten für die einzelnen Sitzungen elektronisch zu verschickende Thesenpapiere und vier Leitfragen. Die ExpertInnen halten Impulsreferate, die insgesamt nicht länger als 20 Minuten dauern sollen (ca. 5 Minuten für jede Redferentin/jeden Referenten). Aufteilung des Plenums in vier Gruppen mit je einer/m Expertin/en, die jeweils eine Frage diskutieren. Vorstellung der Diskussionsergebnisse der Gruppen, Plenumsdiskussion. Impulse sollen in die schriftliche Seminararbeit einfließen.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

- Abhaltung eines Impulsreferats, das mit den Mitgliedern einer ExpertInnengruppe abgestimmt ist; im Anschluss Diskussionsleitung
- Erstellung eines Handouts und von 4 Leitfragen für die Diskussion (in Abstimmung mit der ExpertInnengruppe)
- Teilnahme an den Diskussionen in allen Einheiten
- Seminararbeit im Umfang von mindestens 25 Seiten Haupttext, Abgabe bis spätesten 15. 9. 2018 in gedruckter und elektronischer Form.

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

- Klare Struktur und wirkungsvolle Technik des Vortrags
- Effizienter und sinnvoller Einsatz von Hilfsmitteln (Handout, Folien, Filmbeispiele etc.)
- Aktive Teilnahme an sämtlichen Sitzungen durch Fragen und Diskussionsbeiträge
- Handout: effizient und konzise aufbereitete Informationen, klare Struktur, Auswahl markanter, aussagekräftiger Zitate
- Leitfragen: Relevante, offene Fragen, Bevorzugung kontroverser Fragestellungen
- Umsichtige Diskussionsleitung, die Impulse setzt, ohne die Diskussion rigide zu steuern.

Beurteilungskriterien für die Seminararbeiten:

Forschungsstand
- Reflektierte Kenntnis des Forschungsstands
- Angemessenheit der Auswahl der zitierten Literatur
- Wissenschaftlichkeit der Quellen (Lexika, Monographien, Aufsätze etc.)
- Konsistente Einbettung in den aktuellen Forschungsstand

Theorie und Methode
- Präzisierung von Fragestellung(en), Ziel(en) und/oder Hypothese(n)
- Klarheit und Nachvollziehbarkeit der Formulierung und Begriffsverwendung
- Erklärung und Begründung des methodischen Vorgehens
- Gegenstandsangemessenheit des methodischen oder theoretischen Paradigmas
- Methodische und theoretische Problembewusstheit

Struktur und Aufbau
- Plausibilität der Gesamtstruktur der Arbeit
- Stimmigkeit der jeweiligen Abschnitte in sich
- Logische Abstimmung und Balance der Abschnitte untereinander (Textkohärenz und -kohäsion)
- Plausible Rahmung durch Einleitung und Schluss

Prüfungsstoff

Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

Literatur


Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

(I 2260, I 2900)
Teilnahmevoraussetzung im UF Deutsch Diplom:
1.Abschnitt
Zur Äquivalenzliste geht es hier: http://spl-germanistik.univie.ac.at/uploads/media/Aequivalenzliste_LA_UF_Deutsch.pdf

Letzte Änderung: Fr 31.08.2018 08:42