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Achtung! Das Lehrangebot ist noch nicht vollständig und wird bis Semesterbeginn laufend ergänzt.

100168 SE Masterseminar Sprachwissenschaft: "Innere" und "äußere" Mehrsprachigkeit (2017W)

kommunikative Funktionalität und kulturelle Bedeutung

6.00 ECTS (2.00 SWS), SPL 10 - Deutsche Philologie
Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

Details

max. 30 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Freitag 03.11. 16:45 - 20:00 (ehem.Übungsraum 1 Germanistik Hauptgebäude, 2.Stock, Stiege 9)
Samstag 18.11. 09:45 - 16:30 (ehem.Übungsraum 1 Germanistik Hauptgebäude, 2.Stock, Stiege 9)
Samstag 13.01. 09:45 - 16:30 (ehem.Übungsraum 4 Germanistik Hauptgebäude, 2.Stock, Stiege 5)
Samstag 27.01. 09:45 - 18:15 (ehem.Übungsraum 4 Germanistik Hauptgebäude, 2.Stock, Stiege 5)

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

INHALTE und ZIELE: Als „innere Mehrsprachigkeit“ bezeichnet man die Kompetenz hinsichtlich zweier oder mehrerer Varietäten (z. B. Dialekt, Standardsprache, …) ein und derselben Einzelsprache, während das Beherrschen von mindestens zwei verschiedenen Einzelsprachen (z. B. Deutsch, Englisch, …) als „äußere Mehrsprachigkeit“ gilt. Unter Fokussierung der – historischen und gegenwärtigen – Sprachsituation in Österreich thematisiert das Seminar soziolinguistisch-kommunikative bzw. (sprach-)politische Aspekte „innerer“ und „äußerer“ Mehrsprachigkeit in ihrem Zusammenhang. Deutsch als Komponente von Mehrsprachigkeitssituationen außerhalb Österreichs (sowohl im geschlossenen deutschen Sprachraum als auch in europäischen oder überseeischen "Sprachinseln") wird in Auswahl kontrastiv einbezogen. Die Studierenden sollen in der Lehrveranstaltung Mehrsprachigkeit im umfassenden Sinn als kommunikative Ressource, aber auch als (potenzielles) gesellschaftliches Problem (kritisch) reflektieren.

METHODE: Interaktive Auseinandersetzung mit den Inhalten der Lehrveranstaltung auf Grundlage von Inputs (z. B. Präsentationen, Diskussion von Fachliteratur, Forumsbeiträge) der Lehrveranstaltungsleiter und Studierenden. Auf diese Weise erarbeiten sich die TeilnehmerInnen kontinuierlich eine Basis für ihre schriftlichen Seminararbeiten. Deren Themen sind in Absprache mit den Lehrveranstaltungsleitern frei wählbar.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Erwartet wird von Studierenden eine aktive und regelmäßige Teilnahme an der Lehrveranstaltung (Prüfungsimmanenz; maximal mögliche Absenz: ausnahmslos (!) ein Halbtag), die Vor- und Nachbereitung der Sitzungen (z. T. via Moodle) und eine schriftliche Seminararbeit – je nach Anrechnungstyp im Umfang von ca. 20–25 Seiten (SE) bzw. 30–35 Seiten (FS).

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Die Gesamtnote basiert auf der prüfungsimmanenten Präsenz (Sitzungen bzw. Moodle) sowie auf der schriftlichen Seminararbeit.

Prüfungsstoff

Es ist keine Abschlussprüfung vorgesehen (zu den Anforderungen hinsichtlich einer positiven Klassifikation s. oben).

Literatur

Die einschlägige Literatur wird in den Präsenzsitzungen bzw. auf Moodle bekannt gegeben.

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

(I 2360, I 2900)
Teilnahmevoraussetzung im UF Deutsch Diplom:
1.Abschnitt
Zur Äquivalenzliste geht es hier: http://spl-germanistik.univie.ac.at/uploads/media/Aequivalenzliste_LA_UF_Deutsch.pdf

Letzte Änderung: Mi 11.07.2018 15:25