Universität Wien FIND

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100172 KO Neuere deutsche Literatur: Lautdichtung (2010W)

6.00 ECTS (2.00 SWS), SPL 10 - Deutsche Philologie
Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

An/Abmeldung

Hinweis: Ihr Anmeldezeitpunkt innerhalb der Frist hat keine Auswirkungen auf die Platzvergabe (kein "first come, first served").

Details

max. 30 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Dienstag 12.10. 13:45 - 15:15 (ehem.Übungsraum 3 Germanistik Hauptgebäude, 2.Stock, Stiege 5)
Dienstag 19.10. 13:45 - 15:15 (ehem.Übungsraum 3 Germanistik Hauptgebäude, 2.Stock, Stiege 5)
Dienstag 09.11. 13:45 - 15:15 (ehem.Übungsraum 3 Germanistik Hauptgebäude, 2.Stock, Stiege 5)
Dienstag 16.11. 13:45 - 15:15 (ehem.Übungsraum 3 Germanistik Hauptgebäude, 2.Stock, Stiege 5)
Dienstag 23.11. 13:45 - 15:15 (ehem.Übungsraum 3 Germanistik Hauptgebäude, 2.Stock, Stiege 5)
Dienstag 30.11. 13:45 - 15:15 (ehem.Übungsraum 3 Germanistik Hauptgebäude, 2.Stock, Stiege 5)
Dienstag 07.12. 13:45 - 15:15 (ehem.Übungsraum 3 Germanistik Hauptgebäude, 2.Stock, Stiege 5)
Dienstag 14.12. 13:45 - 15:15 (ehem.Übungsraum 3 Germanistik Hauptgebäude, 2.Stock, Stiege 5)
Dienstag 11.01. 13:45 - 15:15 (ehem.Übungsraum 3 Germanistik Hauptgebäude, 2.Stock, Stiege 5)
Dienstag 18.01. 13:45 - 15:15 (ehem.Übungsraum 3 Germanistik Hauptgebäude, 2.Stock, Stiege 5)
Dienstag 25.01. 13:45 - 15:15 (ehem.Übungsraum 3 Germanistik Hauptgebäude, 2.Stock, Stiege 5)

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Das Seminar beschäftigt sich mit der Gattung der Lautdichtung, also mit einer Form der Literatur, die bewusst mit klanglichen Elementen arbeitet. Hat Dichtung immer wieder Klangphänomene benutzt, um Wirkung zu erzielen oder imitatorische Effekte zu erzeugen, so entwickelte sich die eigentliche Lautdichtung in der Zeit des Dadaismus. Ab nun meint Lautdichtung den spielerischen Umgang mit Lautmaterial, der oft auch mit Gesellschaftskritik oder politischer Agitation verbunden ist.
Das Seminar widmet sich den Vorformen der Lautdichtung (z.B. im Symbolismus oder bei Christian Morgenstern) sowie ihrer Geschichte von Hugo Ball über Raoul Hausmann, Kurt Schwitters ("Ursonate"), die Wiener Gruppe, Ernst Jandl bis hin zu neueren Entwicklungen (Rap, Slam Poetry). Inhaltliche Schwerpunkte liegen auf Grenzüberschreitungen zwischen Literatur und Musik, Medienkombinationen (z.B. im Neuen Hörspiel) und dem performativen Charakter der Lautdichtung - diese Literatur muss aufgeführt und gehört werden!

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Prüfungsstoff

Literatur

Christian Scholz: Untersuchungen zur Geschichte und Typologie der Lautpoesie. 3. Bde. Obermichlbach: Gertraud Scholz Verlag 1989.

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

(I 2260, I 2900)

Letzte Änderung: Mo 07.09.2020 15:32