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100176 UE Grammatik (2016W)

3.00 ECTS (2.00 SWS), SPL 10 - Deutsche Philologie
Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

Details

max. 45 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Eine kleinere schriftliche Prüfung findet am 1. Dezember 2016 statt. Der gesamte Stoff ist dann Thema der wichtigeren Abschlussprüfung, die in der letzten Einheit (am 26. Jänner 2017) abgehalten wird.
Abmeldung nur bis zur dritten Lehrveranstaltung möglich.

Donnerstag 06.10. 13:15 - 14:45 (ehem.Übungsraum 2 Germanistik Hauptgebäude, 2. Stock, Stiege 9)
Donnerstag 13.10. 13:15 - 14:45 (ehem.Übungsraum 2 Germanistik Hauptgebäude, 2. Stock, Stiege 9)
Donnerstag 20.10. 13:15 - 14:45 (ehem.Übungsraum 2 Germanistik Hauptgebäude, 2. Stock, Stiege 9)
Donnerstag 27.10. 13:15 - 14:45 (ehem.Übungsraum 2 Germanistik Hauptgebäude, 2. Stock, Stiege 9)
Donnerstag 03.11. 13:15 - 14:45 (ehem.Übungsraum 2 Germanistik Hauptgebäude, 2. Stock, Stiege 9)
Donnerstag 10.11. 13:15 - 14:45 (ehem.Übungsraum 2 Germanistik Hauptgebäude, 2. Stock, Stiege 9)
Donnerstag 17.11. 13:15 - 14:45 (ehem.Übungsraum 2 Germanistik Hauptgebäude, 2. Stock, Stiege 9)
Donnerstag 24.11. 13:15 - 14:45 (ehem.Übungsraum 2 Germanistik Hauptgebäude, 2. Stock, Stiege 9)
Donnerstag 01.12. 13:15 - 14:45 (ehem.Übungsraum 2 Germanistik Hauptgebäude, 2. Stock, Stiege 9)
Donnerstag 15.12. 13:15 - 14:45 (ehem.Übungsraum 2 Germanistik Hauptgebäude, 2. Stock, Stiege 9)
Donnerstag 12.01. 13:15 - 14:45 (ehem.Übungsraum 2 Germanistik Hauptgebäude, 2. Stock, Stiege 9)
Donnerstag 19.01. 13:15 - 14:45 (ehem.Übungsraum 2 Germanistik Hauptgebäude, 2. Stock, Stiege 9)
Donnerstag 26.01. 13:15 - 14:45 (ehem.Übungsraum 2 Germanistik Hauptgebäude, 2. Stock, Stiege 9)

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Ziele: Die Studierenden sollen den Grundwortschatz und die Grundzusammenhänge der germanistischen Grammatik so gut kennen lernen, dass sie einerseits sprachwissenschaftlich-grammatische Texte verstehen und daher ihr Wissen selbständig vertiefen können und die Voraussetzungen für den Besuch weiterer LV mitbringen und es andererseits vermögen, anderen (z. B. SchülerInnen) die Grundlagen der Grammatik näherzubringen und auf deren Fragen in einem zumutbaren Rahmen richtige Antworten zu geben.
Inhalt: Nach einer (kurzen) Einführung, welche die Eigenarten der menschlichen Sprache behandelt, werden einige Charakteristika des Deutschen dargestellt. Hauptinhalt: Die Grammatik (Morphologie und Syntax; Textlinguistik nur kursorisch) des modernen Deutschen wird in ihren wichtigsten Teilen dargestellt. Inhalt der Lehrveranstaltung sind die Morphologie und Syntax des modernen Deutschen. Wichtige Grammatikmodelle werden in ihrem Grundgehalt dargestellt. Es werden alle Wortarten, insbesondere das Verb, durchgenommen, Konjugation und Deklination werden vollständig und eingehend vorgestellt. In der Syntax wird besonderes Augenmerk auf die verständliche Vermittlung der schwierigen Wortstellung des Deutschen gelegt; die verschiedenen Satzarten werden besprochen, Ermittlungsmöglichkeiten für Satzglieder präsentiert; Nominalphrase und Verbalphrase werden angesprochen. Topologisches Feldermodell. Eine kurze Einführung in die Textlinguistik bildet den Abschluss.
Methode: Der Stoff soll in einer Mischung aus Direktunterricht, gelenktem Dialog und medienunterstütztem Unterricht nahegebracht werden. Wiederholungen und Befragungen zu dem in der jeweils letzten LV durchgemachten Stoff werden am Anfang jeder LV mithilfe einer Power-Point-Präsentation durchgeführt.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Rege Mitarbeit während der Veranstaltung und das Schreiben von Hausübungen (obligatorisch) sind Bestandteil der zu erbringenden Leistung. Einträge in das sprachwissenschaftliche Glossar auf der Lernplattform sind fakultativ. Arbeit mit den TutorInnen wird empfohlen.
Eine kleinere schriftliche Prüfung findet am 1. Dezember 2016 statt. Der gesamte Stoff ist Thema der wichtigeren schriftlichen Abschlussprüfung, die am Ende der LV abgehalten wird (am 26. Jänner 2017).
Nichtmuttersprachige Studierende dürfen ein Wörterbuch verwenden.
Es sind nur drei Absenzen erlaubt.

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Die Zwischenprüfung macht ein Drittel, die Abschlussprüfung (über den gesamten Stoff) 50 % der Prüfungsnote aus. Insgesamt müssen jeweils mindestens 61% der Fragen richtig beantwortet sein, um jeweils eine positive Note zu bekommen. Dass Hausübungen gemacht werden, wird für das Erlangen einer positiven Note vorausgesetzt, die Qualität dieser und der Mitarbeit entscheidet darüber, ob die Note der Prüfungen auf- oder abgerundet wird.

Prüfungsstoff

Prüfungsstoff ist der vorgetragene Stoff + in einer HÜ zu erarbeitende Grundlagen der Syntax (der [kurze] Text wird den Studierenden in Form einer PDF-Datei zur Verfügung gestellt).

Literatur

Ernst, Peter: Germanistische Sprachwissenschaft. Wien: Facultas 2. Auflage 2011 (= UTB 2541)

Engel, Ulrich: Deutsche Grammatik. Neubearbeitung, 2. Auflage. München: iudicium 2009

Eisenberg, Peter: Grundriss der deutschen Grammatik. 1. Band: Das Wort. 3. Auflage Stuttgart 2006
Eisenberg, Peter: Grundriss der deutschen Grammatik. 2. Band: Der Satz. 4. Auflage Stuttgart 2013

Buscha, Joachim / Helbig, Gerhard : Deutsche Grammatik. Ein Handbuch für den Ausländerunterricht. Berlin etc.: Langenscheidt 2009 (genannt: "Der" Helbig/Buscha)

DUDEN Die Grammatik. Mannheim 8. (!) Auflage 2009

Hentschel, Elke / Weydt, Harald: Handbuch der deutschen Grammatik. Berlin, NY: de Gruyter 2013, 4. Aufl.

Sommerfeldt, Karl-Ernst / Starke, Günter: Einführung in die Grammatik der deutschen Gegenwartssprache. Tübingen: Niemeyer 1998. 3. neu bearbeitete Auflage unter Mitwirkung von Hackel, Werner

Habermann, Mechthild u. a.: Duden. Fit für das Bachelorstudium. Grundwissen Grammatik. Mannheim u. a.: Duden 2009

Glück, Helmut (Hg.): Metzler Lexikon Sprache. Stuttgart/Weimar: Metzler 4. 2010

Bußmann, Hadumod: Lexikon der Sprachwissenschaft. Stuttgart: Kröner [= Kröners Taschenbuchausgabe 452] 4. Auflage 2008

Ulrich, Winfried: Wörterbuch. Linguistische Grundbegriffe. 5., völlig neu bearbeitete Auflage. Berlin, Stuttgart Gebr. Borntraeger 2002

Homberger, Dietrich: Sachwörterbuch zur Sprachwissenschaft. Stuttgart: Reclam 2003

Crystal, David: Die Cambridge Enzyklopädie der Sprache, 2. Aufl. 2004, ISBN 3-961-50705-6

König, Werner: dtv-Atlas Deutsche Sprache. München: dtv 16. Aufl. 2007

Back, Otto; Benedikt, Erich; Blüml, Karl; Ebner, Jakob; Hornung, Maria; Möcker, Hermann; Pohl, Heinz-Dieter; Tatzreiter, Herbert: Österreichisches Wörterbuch (= ÖWB). Wien: öbv 42 2012

Erben, Johannes: Einführung in die deutsche Wortbildungslehre. Berlin: Schmidt 2000
Fleischer, Wolfgang / Barz, Irmhild: Wortbildung der deutschen Gegenwartssprache. Unter Mitarbeit von Marianne Schröder. Tübingen: Niemeyer 2. Aufl. 1995

Fleischer, Wolfgang / Barz, Irmhild: Wortbildung der deutschen Gegenwartssprache. Tübingen: Niemeyer 2012 (4. Aufl.)

Pittner, Karin und Berman, Judith: Deutsche Syntax. Ein Arbeitsbuch. Tübingen: Narr 3. Aufl. 2208

Kunze, Konrad: dtv-Atlas Namenkunde. Vor- und Familiennamen im deutschen Sprachgebiet. München: dtv 2. Auflage 1999

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

(I 1118)

Letzte Änderung: Fr 31.08.2018 08:49