Universität Wien FIND

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Lesen Sie bitte die Informationen auf studieren.univie.ac.at/info.

100190 PS ÄdL: Tierfabeln (2020W)

4.00 ECTS (2.00 SWS), SPL 10 - Deutsche Philologie
Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

An/Abmeldung

Hinweis: Ihr Anmeldezeitpunkt innerhalb der Frist hat keine Auswirkungen auf die Platzvergabe (kein "first come, first served").

Details

max. 35 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Die Lehrveranstaltung wird ab 27. Oktober 2020 ausschließlich digital durchgeführt. Entsprechende Links zu den digitalen Sitzungen finden Sie auf Moodle.

Mittwoch 07.10. 18:30 - 20:00 Hörsaal 41 Hauptgebäude, 1.Stock, Stiege 8
Mittwoch 14.10. 18:30 - 20:00 Hörsaal 41 Hauptgebäude, 1.Stock, Stiege 8
Mittwoch 21.10. 18:30 - 20:00 Hörsaal 41 Hauptgebäude, 1.Stock, Stiege 8
Mittwoch 28.10. 18:30 - 20:00 Hörsaal 41 Hauptgebäude, 1.Stock, Stiege 8
Mittwoch 04.11. 18:30 - 20:00 Digital
Mittwoch 11.11. 18:30 - 20:00 Digital
Mittwoch 18.11. 18:30 - 20:00 Digital
Mittwoch 25.11. 18:30 - 20:00 Digital
Mittwoch 02.12. 18:30 - 20:00 Digital
Mittwoch 09.12. 18:30 - 20:00 Digital
Mittwoch 16.12. 18:30 - 20:00 Digital
Mittwoch 13.01. 18:30 - 20:00 Digital
Mittwoch 20.01. 18:30 - 20:00 Digital
Mittwoch 27.01. 18:30 - 20:00 Digital

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Fabeln sind im Mittelalter und in der Frühen Neuzeit eine beliebte Textgattung, die dazu genutzt wird, allgemeine Erkenntnisse über das Wesen der Menschen und die Fallstricke des alltäglichen Miteinanders zu vermitteln. Von der Schlange, die eine Feile frisst, über den Krebs, der seinen Nachkommen den Seitwärts-Gang abgewöhnen will, bis zu dem Fuchs, der für die Tötung seiner Kinder grausame Rache nimmt – oft sind diese Erzählungen irritierend, bisweilen verstörend, manchmal komisch. Im Seminar werden wir uns zum einen ausgewählte deutschsprachige Fabeln von Ulrich Boner und Heinrich Steinhöwel ansehen und gemeinsam beschreiben, wie sich die Bearbeitungen voneinander unterscheiden. Zum anderen werden wir uns mit den entsprechenden jiddischen Fabeln im Kuh-Buch und bei Jakob Koppelmann beschäftigen. Zu diesem Zweck werden Sie innerhalb kurzer Zeit lernen, wie man sich einem frühneuzeitlichen jiddischen Text nähert. Auf diese Weise werden Sie sich in die Lage versetzen, ein reichhaltiges, in der Germanistik bislang meist kaum beachtetes Textkorpus selbständig zu erschließen.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

1. Anfertigung von drei kleinen Übersetzungsaufgaben im Verlauf des Semesters
2. Abgabe einer Proseminararbeit von ca. 15 Seiten, in der Sie eine kommentierte Übersetzung anfertigen und/oder zwei oder mehr Bearbeitungen eines Fabelstoffs miteinander vergleichen. Die Arbeit ist bis spätestens zum 15. April 2021 einzureichen.

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Proseminararbeit (70%)
Aktive Teilnahme (15%)
Schriftliche Hausaufgaben (15%)

Prüfungsstoff

Ausgewählte Fabeln

Literatur

Wird auf Moodle zur Verfügung gestellt

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

Letzte Änderung: Mi 04.11.2020 15:28