100202 VO Neuere deutsche Literatur: Sammeln, aufzählen, erzählen. Gender Theory und Kulturwissenschaft (2010S)
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max. 999 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch
Prüfungstermine
Freitag
28.01.2011
12:00 - 13:30
(ehem.Übungsraum 2 Germanistik Hauptgebäude, 2. Stock, Stiege 9)
Mittwoch
02.03.2011
13:30 - 15:00
Hörsaal 33 Hauptgebäude, 1.Stock, Stiege 7
Lehrende
Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert
Donnerstag
11.03.
15:15 - 16:45
Hörsaal 32 Hauptgebäude, 1.Stock, Stiege 9
Donnerstag
18.03.
15:15 - 16:45
Hörsaal 32 Hauptgebäude, 1.Stock, Stiege 9
Donnerstag
25.03.
15:15 - 16:45
Hörsaal 32 Hauptgebäude, 1.Stock, Stiege 9
Donnerstag
15.04.
15:15 - 16:45
Hörsaal 32 Hauptgebäude, 1.Stock, Stiege 9
Donnerstag
22.04.
15:15 - 16:45
Hörsaal 32 Hauptgebäude, 1.Stock, Stiege 9
Donnerstag
29.04.
15:15 - 16:45
Hörsaal 32 Hauptgebäude, 1.Stock, Stiege 9
Donnerstag
06.05.
15:15 - 16:45
Hörsaal 32 Hauptgebäude, 1.Stock, Stiege 9
Donnerstag
20.05.
15:15 - 16:45
Hörsaal 32 Hauptgebäude, 1.Stock, Stiege 9
Donnerstag
27.05.
15:15 - 16:45
Hörsaal 32 Hauptgebäude, 1.Stock, Stiege 9
Donnerstag
10.06.
15:15 - 16:45
Hörsaal 32 Hauptgebäude, 1.Stock, Stiege 9
Donnerstag
17.06.
15:15 - 16:45
Hörsaal 32 Hauptgebäude, 1.Stock, Stiege 9
Information
Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung
Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel
Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab
Prüfungsstoff
Literatur
Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis
(I 1242, I 2240, I 2900)
Letzte Änderung: Mo 07.09.2020 15:32
Das Interesse der Kulturwissenschaft richtet sich besonders auf das Materielle der Objekte, auf das Bewegliche, Verfügbare und Unverfügbare an ihnen, auf ihre kulturelle Codierung, ihren Eigensinn und auf das Gedächtnis, das an ihnen haftet. "Vielsagende Objekte" - so bezeichnet die Amsterdamer Kulturwissenschaftlerin Mieke Bal diese schwer zu bändigende Semantik.
Die Vorlesung fragt nach dem neu erwachten Interesse an den Dingen im Schnittpunkt von Kulturwissenschaft, gender theory und Literatur, und nimmt das Verhältnis von Gedächtnis und Geschlecht genauer in den Blick. Im Mittelpunkt stehen Verfahren der memoria in der Literatur des 20. Jahrhunderts: Schreibformen des Sammelns, Aufzählens und Inventarisierens, in denen die Dinge als Reste, Funde oder Erinnerungsstücke auftreten. Untersucht werden Modi eines seriellen und listenförmigen Erzählens, die die Objekte im Übergang zwischen Listen, Chroniken und Geschichten aufsuchen.
Empfohlene Lektüre: Gila Lustiger, Die Bestandsaufnahme. Roman. Berlin 1995 / The Inventory. A Novel (translated by Rebecca Morrison). New York 2001.